Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 03.09.2026 PDF
#348
Unternehmen, die als Sozialpartner anständig bezahlen, sollen nicht das Nachsehen haben gegenüber denjenigen, die auf Kosten der Beschäftigten Lohndumping betreiben.
#349
Dazu gehört auch eine bessere Absicherung der Beschäftigten
#350
bei Betreiberwechseln durch verbindliche Vorschriften zum Personalübergang und dem sicheren Fortbestehen von Arbeits- und Sozialbedingungen.
#351
Mehr Beratungs- und Informationsangebote für grenzüberschreitend tätige Beschäftigte.
#352
Starke Rechte für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kann nur geltend machen, wer sie auch kennt.
#353
Daher wollen wir Beratungs- und Informationsangebote für all
#354
jene fördern, die in Europa von ihrem Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen.
#355
III. Einen Kontinent er guten Arbeit schaffen
#356
Die Rechte der Europäischen Betriebsräte werden gestärkt.
#357
Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen sollen mitbestimmungspflichtige Maßnahmen solange nicht durchführen dürfen, bis die vorgeschriebene Beteiligung der Interessenvertretung erfolgt ist.
#358
Die Gründung von europaweiten Jugend- und Auszubildendenvertretungen werden vorangebracht.
#359
In grenzüberschreitend tätigen Unternehmen sollen Beschäftigte unter 18 Jahren und
#360
Azubis besser ihre Recht auf Information und Anhörung durch
#361
die Unternehmensleitung wahrnehmen können.
#362
Der soziale Dialog soll gestärkt und die Sozialpartner besser in
#363
die europäischen Gesetzgebungsprozesse eingebunden werden.
#364
Vereinbarungen der Sozialpartner sollen von der Europäischen
#365
Kommission und den Mitgliedstaaten berücksichtigt werden.
#366
3. Arbeitnehmerfreundliche Gestaltung der Digitalisierung
#367
der Arbeit
#368
Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt grundlegend.
#369
Sie ist eine enorme Chance für bessere Arbeit, wenn sie gemeinsam mit den Beschäftigten gestaltet wird.
#370
Wir wollen, dass die „Digitalisierungsdividende“ allen zu Gute kommt.
#371
Das ist für uns eine zentrale Verteilungsfrage.
#372
Es darf nicht sein, dass nur wenige profitieren, während für die Mehrheit der Druck auf dem Arbeitsmarkt steigt.
#373
Bestehende Berufsqualifikationen dürfen nicht entwertet, sondern müssen durch Weiterbildung und Qualifizierung für die Zukunft genutzt werden.
#374
Vor allem dürfen durch den technologischen Fortschritt keine Rückschritte bei
#375
den Rechten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer entstehen. Wir
#376
wollen keine digitalen Tagelöhnerinnen und Tagelöhner, die nur auf Abruf arbeiten können.
#377
Die Entgrenzung der Arbeit und eine fortwährende Erreichbarkeit der Beschäftigten lehnen wir ab.
#378
Gerade im Zeitalter der Digitalisierung muss lebenslanges Lernen für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu einer problemlos verfügbaren Selbstver23 ständlichkeit des beruflichen Lebenswegs werden.


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