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vom 04.09.2026 PDF
#253
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In der nächsten Förderperiode bedarf es daher einer entsprechenden Mittelausstattung.
#254Doppelstrukturen in den europäischen Strukturfonds werden wir hierzu abbauen, um den ländlichen Raum zielgerichteter, effizienter und unbürokratischer zu stärken. Die
#255Regionalförderung und Beteiligungen sollte zudem ein wichtiger Bestandteil einer neu zu konzipierenden EU-Industriepolitik sein.
#256Als Faktor der Standortsicherung sollte sie mit einer Weiterentwicklung von qualifizierter Mitbestimmung auf EU-Ebene verbunden werden.
#257Den Euro stark halten und Mitgliedsstaaten früher und entschlossener helfen, wenn sie in eine Krise zu rutschen drohen.
#258Dafür werden wir den Europäischen Stabilitätsmechanismus
#259II. Für ein Europa, das zusammenhält
#260(ESM) zu einem parlamentarisch kontrollierten Europäischen
#261Währungsfonds (EWF) weiterentwickeln, damit er künftig früher helfen kann und nicht erst, wenn die Krise da ist, mit hohen politischen, ökonomischen und sozialen Kosten. Niemand weiß,
#262wann die nächste Wirtschaftskrise Europa oder die Welt erschüttert.
#263Deshalb müssen wir uns vorbereiten.
#264Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sollen nirgendwo in Europa
#265mehr für Bankenpleiten bezahlen. Eine Bankenkrise darf nicht
#266wieder zu einer Staatsschuldenkrise werden. Hierfür werden wir
#267die fatale Kopplung zwischen Staaten und Banken weiter auflösen.
#268Dazu werden wir die Bankenunion weiter vertiefen und u.a.
#269eine gemeinsame Letztsicherung für den Bankenabwicklungsfonds schaffen.
#270Europa ist wirtschaftlich erfolgreich.
#271Das ist vor allem dem Fleiß und den Fähigkeiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verdanken.
#272Sie sind es, die den Erfolg tagtäglich mit ihrer Arbeit hervorbringen.
#273Gemeinsam können wir es schaffen, dass jede und jeder in Europa sicher sein kann, dass wer arbeitet, von seinem Lohn auch gut leben kann.
#274Wir wollen, dass es funktionierende Sozialsysteme gibt, die bei Jobverlust und Krankheit Sicherheit garantieren.
#275Dafür müssen wir viel tun.
#276Innerhalb Europas herrschen weiterhin gravierende Unterschiede bei der sozialen Absicherung der Beschäftigung. Auch hat sich die ungleiche
#277Einkommens- und Vermögensverteilung in den letzten Jahren weiter
#278verschärft.
#279Vor allem die Beschäftigten mit niedrigeren Einkommen bekommen europaweit viel zu oft unter dem Strich weniger Lohn als noch vor 20 Jahren. Viel zu oft werden Kolleginnen und Kollegen in Europa
#280gegeneinander ausgespielt, etwa durch systematische Tarif- und Mitbestimmungsflucht, durch Missbrauch des Subunternehmertums oder Scheinselbstständigkeit. Das muss schnell korrigiert werden.
#281Arbeit muss angemessen entlohnt und der gemeinsam erarbeitete
#282Wohlstand gerecht verteilt werden.
#283Wir wollen, dass soziale Sicherungssysteme EU-weit gestärkt und Löhne angehoben werden.
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