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vom 04.09.2026 PDF
#244
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Stabilität der Eurozone sichern.
#245Aus einem solchen parlamentarisch kontrollierten Eurozonenhaushalt sollen die Mittel auch und gerade in Schwächephasen zur Stabilisierung zur Verfügung stehen.
#246Die Interessen der Städte und Kommunen werden besser berücksichtigt.
#247Das betrifft vor allem den Schutz der Daseinsvorsorge, den Erhalt von starken und handlungsfähigen Kreditgebern für die Wirtschaft vor Ort sowie die Berücksichtigung kommunaler Interessen bei der Gestaltung der künftigen
#248Kohäsionspolitik.
#249Den ländlichen Raum deutlicher stärken. Die technische und
#250soziale Infrastruktur muss in Europa auch im ländlichen Raum
#251weiter ausgebaut werden, um ihn insbesondere für junge Menschen und Familien attraktiv zu halten.
#252Für gleichwertige Lebensverhältnisse, gerade auch in Ostdeutschland ist die EU-Regionalpolitik weiterhin von großer Bedeutung.
#253In der nächsten Förderperiode bedarf es daher einer entsprechenden Mittelausstattung.
#254Doppelstrukturen in den europäischen Strukturfonds werden wir hierzu abbauen, um den ländlichen Raum zielgerichteter, effizienter und unbürokratischer zu stärken. Die
#255Regionalförderung und Beteiligungen sollte zudem ein wichtiger Bestandteil einer neu zu konzipierenden EU-Industriepolitik sein.
#256Als Faktor der Standortsicherung sollte sie mit einer Weiterentwicklung von qualifizierter Mitbestimmung auf EU-Ebene verbunden werden.
#257Den Euro stark halten und Mitgliedsstaaten früher und entschlossener helfen, wenn sie in eine Krise zu rutschen drohen.
#258Dafür werden wir den Europäischen Stabilitätsmechanismus
#259II. Für ein Europa, das zusammenhält
#260(ESM) zu einem parlamentarisch kontrollierten Europäischen
#261Währungsfonds (EWF) weiterentwickeln, damit er künftig früher helfen kann und nicht erst, wenn die Krise da ist, mit hohen politischen, ökonomischen und sozialen Kosten. Niemand weiß,
#262wann die nächste Wirtschaftskrise Europa oder die Welt erschüttert.
#263Deshalb müssen wir uns vorbereiten.
#264Steuerzahlerinnen und Steuerzahler sollen nirgendwo in Europa
#265mehr für Bankenpleiten bezahlen. Eine Bankenkrise darf nicht
#266wieder zu einer Staatsschuldenkrise werden. Hierfür werden wir
#267die fatale Kopplung zwischen Staaten und Banken weiter auflösen.
#268Dazu werden wir die Bankenunion weiter vertiefen und u.a.
#269eine gemeinsame Letztsicherung für den Bankenabwicklungsfonds schaffen.
#270Europa ist wirtschaftlich erfolgreich.
#271Das ist vor allem dem Fleiß und den Fähigkeiten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu verdanken.
#272Sie sind es, die den Erfolg tagtäglich mit ihrer Arbeit hervorbringen.
#273Gemeinsam können wir es schaffen, dass jede und jeder in Europa sicher sein kann, dass wer arbeitet, von seinem Lohn auch gut leben kann.
#274Wir wollen, dass es funktionierende Sozialsysteme gibt, die bei Jobverlust und Krankheit Sicherheit garantieren.
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