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vom 05.09.2026 PDF
#1341
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Europäische Seenotrettung. Alle Mitgliedsstaaten haben ihren
#1342Beitrag für eine leistungsfähige Seenotrettung im Mittelmeer
#1343zu leisten.
#1344Wir wollen, dass die EU die Seenotrettung stärker koordiniert und die Mitgliedstaaten dabei finanziell, technisch und personell unterstützt. Private Hilfsorganisationen dürfen nicht
#1345kriminalisiert werden, sie sollen aufgenommene Flüchtlinge unmittelbar in europäische Häfen ausschiffen dürfen.
#1346Wir lehnen die Idee von „Ausschiffungsplattformen“ in den nord69
#1347afrikanischen Transitländern ab.
#1348Mit fairer Handels-, Agrar- und Fischereipolitik sowie Entwicklungszusammenarbeit Fluchtursachen bekämpfen.
#1349Immer mehr Menschen sind zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen, weil sie
#1350sich und ihre Familien nicht mehr ernähren können. Mit einer
#1351fairen Handels-, Agrar- und Fischereipolitik sowie einer wirkungsvollen Entwicklungszusammenarbeit, die soziale und ökologische Ziele mit wirtschaftlichen Zielen gleichsetzt, wollen wir Fluchtursachen bekämpfen und eine eigenständige Entwicklung des globalen Südens ermöglichen.
#1352Schutz der europäischen Außengrenzen vor illegaler Zuwanderung und konsequente Bekämpfung von Schlepperbanden und von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen und Arbeitsausbeutung, um vor allem Kinder und Frauen zu schützen.
#1353Europa braucht das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine starke, funktionierende Demokratie. Sie muss dringend bürgernäher und noch
#1354verständlicher werden. Dieses Vertrauen gewinnen wir nur, wenn die
#1355Entscheidungsfindung in Europa mehr Mitsprache ermöglicht, gute Ergebnisse und den sozialen Fortschritt für alle bringt.
#1356Das Herzstück der europäischen Politik muss das Voranbringen des europäischen Einigungsprojektes sein.
#1357Wir wollen deshalb die europäische Demokratie und die Gemeinschaftsinstitutionen stärken, denn sie sind die Garanten dafür, dass nicht nationale Egoismen, sondern das gemeinsame europäische Interesse im Vordergrund steht.
#1358IX. Mehr Vertrauen in Europas
#1359Demokratie und Institutionen
#1360Ix. Mehr Vertrauen in Europas Demokratie und Institutionen
#1361Bürgerinnen und Bürger sollen mitentscheiden, das Parlament muss
#1362stärker werden und eine europäische Öffentlichkeit soll über politische Entscheidungen streiten. Dazu gehören auch starke, gut ausgestattete
#1363nationale Parlamente mit transparenten Verfahren und Rechten für die
#1364Opposition.
#1365Die nationalen Parlamente stellen durch ihre Mitwirkung am EU-Gesetzgebungsprozess einen unabdingbaren Bestandteil des europäischen Demokratieprinzips dar und sind eine wichtige Säule der europäischen Öffentlichkeit.
#1366Das Zusammenspiel zwischen den nationalen Parlamenten und einem gestärkten Europäischen Parlament bildet die
#1367Grundlage für einen friedlichen Kontinent, der Demokratie lebt und der nicht gegeneinander, sondern miteinander handelt. So tragen wir das
#1368große Erbe Europas ins 21. Jahrhundert.
#1369Zukünftige Generationen sollen dann nicht nur wie Europäerinnen und Europäer reisen, sondern selbstverständlich wie Europäer fühlen, denken und leben.
#13701. Ein starkes Europäisches Parlament
#1371Das Europäische Parlament ist der zentrale Ort für die Vertretung der Menschen in Europa, für politische Debatten und Entscheidungen.
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