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vom 05.09.2026 PDF
#1327
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Friedensmacht europa stärken kehr soll mit finanziellen Hilfen für den Neustart im Herkunftsland erhöht werden.
#1328Wir halten daran fest, dass Abschiebungen in Länder nicht erfolgen, in denen für die Menschen die unmittelbare Gefahr besteht, Opfer eines Krieges oder eines bewaffneten Konfliktes zu werden.
#1329Einführung eines europäischen Integrations- und kommunalen
#1330Entwicklungsfonds.
#1331Städte und Kommunen, die sich bereit erklären Geflüchtete aufzunehmen, sollen bei den Integrationskosten und zusätzlich in gleicher Höhe bei kommunalen Entwicklungskosten finanziell unterstützt werden.
#1332In Multi-Stakeholder Beiräten sollen die Bürgerinnen und Bürger dabei über die Aufnahme von Flüchtlingen mitbestimmen.
#1333Mehr europäische Regeln für legale Zuwanderung schaffen. Auch
#1334um das Sterben auf dem Mittelmeer und auf anderen Fluchtrouten zu beenden, brauchen wir einheitliche und einfache Regelungen für legale Zuwanderung nach Europa, die sich nicht
#1335ausschließlich an ökonomischen Kriterien orientiert. Als Vorbild
#1336kann hier die deutsche Regelung für eine vereinfachte Arbeitsmigration für den Westbalkan dienen.
#1337Konzept für humanitäre Visa erstellen. Für Schutzsuchende wird
#1338der Weg nach Europa oft zum Grab.
#1339Wir wollen, dass das Europäische Unterstützungsbüro für Asylfragen (EASO) ein Konzept für gemeinsame europäische humanitäre Visa vorlegt im Rahmen
#1340einer vorbehaltlich legalen Zuwanderung.
#1341Europäische Seenotrettung. Alle Mitgliedsstaaten haben ihren
#1342Beitrag für eine leistungsfähige Seenotrettung im Mittelmeer
#1343zu leisten.
#1344Wir wollen, dass die EU die Seenotrettung stärker koordiniert und die Mitgliedstaaten dabei finanziell, technisch und personell unterstützt. Private Hilfsorganisationen dürfen nicht
#1345kriminalisiert werden, sie sollen aufgenommene Flüchtlinge unmittelbar in europäische Häfen ausschiffen dürfen.
#1346Wir lehnen die Idee von „Ausschiffungsplattformen“ in den nord69
#1347afrikanischen Transitländern ab.
#1348Mit fairer Handels-, Agrar- und Fischereipolitik sowie Entwicklungszusammenarbeit Fluchtursachen bekämpfen.
#1349Immer mehr Menschen sind zur Flucht aus ihrer Heimat gezwungen, weil sie
#1350sich und ihre Familien nicht mehr ernähren können. Mit einer
#1351fairen Handels-, Agrar- und Fischereipolitik sowie einer wirkungsvollen Entwicklungszusammenarbeit, die soziale und ökologische Ziele mit wirtschaftlichen Zielen gleichsetzt, wollen wir Fluchtursachen bekämpfen und eine eigenständige Entwicklung des globalen Südens ermöglichen.
#1352Schutz der europäischen Außengrenzen vor illegaler Zuwanderung und konsequente Bekämpfung von Schlepperbanden und von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen und Arbeitsausbeutung, um vor allem Kinder und Frauen zu schützen.
#1353Europa braucht das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in eine starke, funktionierende Demokratie. Sie muss dringend bürgernäher und noch
#1354verständlicher werden. Dieses Vertrauen gewinnen wir nur, wenn die
#1355Entscheidungsfindung in Europa mehr Mitsprache ermöglicht, gute Ergebnisse und den sozialen Fortschritt für alle bringt.
#1356Das Herzstück der europäischen Politik muss das Voranbringen des europäischen Einigungsprojektes sein.
#1357Wir wollen deshalb die europäische Demokratie und die Gemeinschaftsinstitutionen stärken, denn sie sind die Garanten dafür, dass nicht nationale Egoismen, sondern das gemeinsame europäische Interesse im Vordergrund steht.
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