Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 05.09.2026 PDF
#1227
und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit zum Ziel.
#1228
Eine Zweckentfremdung der Mittel, etwa um ausschließlich auf Migrationsbewegungen Einfluss zu nehmen, lehnen wir genauso ab, wie das Einsetzen von Entwicklungsgeldern für militärische Zwecke.
#1229
Europa soll vielmehr eine Vorreiterrolle einnehmen bei der Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs).
#1230
Ziel Nummer fünf, die Gleichstellung der Geschlechter, ist dabei für uns ein durchgängiges Prinzip.
#1231
Die Fähigkeiten zur zivilen Krisenprävention und Konfliktbewältigung sowie die Programme zur Entwicklungszusammenarbeit müssen
#1232
ausgebaut und mit ausreichend Ressourcen unterstützt werden.
#1233
Wir stehen weiterhin zum Ziel, mindestens 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für öffentliche Entwicklungszusammenarbeit aufzubringen.
#1234
Die Entwicklungszusammenarbeit wollen wir im Dialog mit den Staaten und den Zivilgesellschaften des
#1235
globalen Südens ausgestalten.
#1236
VIII. Friedensmacht europa stärken
#1237
Eine gemeinsame parlamentarisch kontrollierte europäische
#1238
Armee. Der Ausbau der europäischen Verteidigungsfähigkeiten
#1239
ist eine Voraussetzung für die Stärkung europäischer Souveränität und die richtige Antwort auf das Wiedererstarken des Nationalismus. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur inneren
#1240
Friedenssicherung. Um auch in Europa einen Rückfall in eine
#1241
überkommene Aufrüstungslogik zu verhindern, setzen wir auf
#1242
europäische Synergie, die eine effektive Konzentration der Verteidigungskräfte ermöglicht und damit eine generelle Erhöhung der Rüstungsausgaben unnötig macht. Der Einsatz darf nur
#1243
durch das Europäische Parlament genehmigt werden. Ein neu
#1244
zu schaffender Verteidigungsausschuss im Europäischen Parlament sichert die Kontrollrechte der Abgeordneten und begleitet parlamentarisch den Prozess der Integration der europäischen
#1245
Streitkräfte.
#1246
Synergien statt pauschaler Erhöhung der Rüstungsausgaben
#1247
und restriktive Exportkontrolle.
#1248
Wir lehnen die pauschale Erhöhung der Rüstungsausgaben ab.
#1249
Gleichzeitig wollen wir unsere Soldatinnen und Soldaten mit moderner Ausrüstung versorgen.
#1250
Dafür setzen wir auch hier auf europäische Synergie durch den
#1251
Aufbau einer gemeinsamen Beschaffungspolitik. Dafür führen
#1252
wir auch eine gemeinsame restriktive Kontrolle von Rüstungsexporten ein, die durch ein parlamentarisches Kontrollgremium mitüberwacht wird und Verstöße hart sanktioniert. Wir wollen
#1253
keine Rüstungsexporte in Krisengebiete und Diktaturen. Wir
#1254
brauchen eine europäische Regelung für Rüstungsexporte, die
#1255
eindeutig und verbindlich ist sowie restriktive Grenzen setzt.
#1256
Zusammenarbeit mit der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa stärken.
#1257
Die OSZE wollen wir als Instrument der Konfliktverhütung und Krisenbewältigung stärken und weiterentwickeln. Gerade auch in diesem Rahmen gilt es


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