Dokument lesen
-
vom 05.09.2026 PDF
#1163
Fenster schließen und zurück
viel größeres Problem hin: immer mehr Staaten rüsten auf und wir
#1164haben keine ausreichenden internationalen Regelungen um Rüstungswettläufe zu verhindern.
#1165Vertragsgestützte Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung müssen wieder in den Mittelpunkt unserer Politik gerückt werden.
#1166Wir wollen in der Rüstungskontrolle die bestehenden Abkommen erhalten und möglichst viele Staaten in neue Abkommen einbinden. Außerdem müssen wir internationale Regeln
#1167für die Waffensysteme der Zukunft schaffen: Dazu gehören Letale Autonome Waffensysteme, Hyperschallwaffen, Cyber-Instrumente und der mögliche Missbrauch von Biotechnologie.
#1168Unsere Position ist klar: Wir wollen keine neue Aufrüstungsspirale. Eine Stationierung nuklearer
#1169landgestützter Mittelstreckenwaffen in Europa kann nicht die
#1170Antwort sein.
#1171Die Sicherung des Friedens, die soziale Gestaltung der Globalisierung, der Klimawandel, die Ursachen von Flucht und Vertreibung – zu diesen weltweiten Herausforderungen kann Europa mit der vereinten Kraft
#1172seiner 500 Millionen Bürgerinnen und Bürger einen entscheidenden
#1173Beitrag leisten. Wir wollen, dass Europas Fahne das neue Banner der
#1174freien Welt bleibt. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass Europa
#1175zusammen mit anderen Partner sein ganzes politisches Gewicht einbringt und eine friedliche, gerechte und regelbasierte internationale Ordnung fortentwickelt.
#1176Hierfür brauchen wir Mut und politische Klarheit in Europa, um ein Gegengewicht zu Nationalismus und Abschottung der Populisten zu bilden Gemeinsame Außenpolitik stärken und für eine Politik der Abrüstung.
#1177Wir wollen ein Europa, in dem die Beziehungen zwischen der EU und
#1178Großbritannien auch nach dem absehbaren Brexit eng und partnerschaftlich sind.
#1179Großbritannien verlässt zwar die EU, bleibt aber ein wichtiges und starkes Land in und für Europa.
#1180Die EU-Erweiterungspolitik bleibt wichtig, um Frieden, Stabilität und Zusammenarbeit zu fördern.
#1181Zugleich muss die EU durch innere Reformen ihre Handlungsfähigkeit
#1182sicherstellen.
#1183Wir halten an der Beitrittsperspektive für die Länder des westlichen Balkans fest. Wir schenken der Entwicklung von Demokratie
#1184und Rechtsstaatlichkeit dabei besondere Aufmerksamkeit.
#1185Eine besondere Herausforderung für uns ist die Zusammenarbeit mit der Türkei.
#1186Trotz der aktuellen Schwierigkeiten sind und bleiben die Beziehung zwischen der Türkei und Europa sowie Deutschland von großer Bedeutung auch vor dem Hintergrund der vielen Menschen mit türkischen Wurzeln in Deutschland und Europa.
#1187Das Vorgehen der türkischen Regierung gegen Journalisten, Oppositionelle und Aktivisten der Zivilgesellschaft steht im Widerspruch zu den Werten der Demokratie und Rechtstaatlichkeit, die grundlegend für die europäische Wertegemeinschaft sind.
#1188Weder die Türkei noch die Europäische Union sind in absehbarer Zeit für einen Beitritt bereit.
#1189Die südliche und östliche Nachbarschaft der EU wollen wir durch eine immer engere Zusammenarbeit in ihrer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung unterstützen, auch weil wir als EU selbst ein großes Interesse an einer stabilen Nachbarschaft haben.
#1190Willy Brandt, Egon Bahr, Olof Palme, François Mitterrand…Wir sind die Partei des Dialogs und Ausgleichs, der Suche nach gemeinsamen Interessen sowie des mutigen Voranschreitens für Gerechtigkeit und Demokratie.
#1191Unsere EU-Außenpolitik basiert auf der Einhaltung der Menschenrechte mit einem besonderen Augenmerk auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter.
#1192Angesichts von Kriegsgefahren, Kriegen und Krisen sind hierfür die Herausforderungen deutlich gestiegen.
#1193EuroVIII.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: