Dokument lesen
-
vom 15.01.2026 PDF
#526
Fenster schließen und zurück
Das Ergebnis des Spitzenkandidatenprozesses ist für uns bindend.
#527Wir treten mit aller Kraft dafür ein, dass Manfred Weber, unser gemeinsamer Spitzenkandidat von CDU, CSU und Europäischer Volkspartei (EVP), nächster Präsident der Europäischen Kommission wird.
#528Wie die nationalen Parlamente muss auch das Europäische Parlament das Recht haben, Gesetze auf den Weg zu bringen.
#529Daher setzen wir uns zur Stärkung der europäischen Demokratie für das Initiativrecht des Europäischen Parlaments ein.
#530Darüber hinaus ist uns wichtig, dass das Europäische Parlament möglichst effizient arbeiten kann.
#531Hierzu soll es Vorschläge unterbreiten.
#532Bürgernähe: Unser Europa hört auf die Menschen.
#533Unser Europa gehört den Bürgern.
#534Unser Europa muss immer neu die Frage beantworten, wie die Politik in Europa bürgernäher und effizienter gestaltet werden kann.
#535Die Bürger können sich darauf verlassen: Die EU-Mitgliedstaaten entscheiden auch in Zukunft, was Europa macht und welche Aufgaben national geregelt bleiben.
#536Eine Aufgabe soll nur dann von einer höheren Ebene wahrgenommen werden, wenn dies zu einem echten Mehrwert führt und eine untere sie nicht ebenso oder gar besser erledigen kann.
#537So ist für uns klar, dass beispielsweise Fragen der schulischen Bildung und der sozialen Sicherung auch künftig nicht in Europa, sondern in den EU-Mitgliedstaaten entschieden werden.
#538Unser Europa ist vom Subsidiaritätsprinzip geleitet.
#539Wir wollen Bürger und Unternehmen entlasten und dem Abbau der Bürokratie einen besonderen Stellenwert einräumen.
#540Unser Europa sorgt dafür, dass – wie in Nationalstaaten üblich – Gesetzesvorschläge, die bis zum Ende einer Legislaturperiode des Europäischen Parlamentes nicht verabschiedet wurden, neu eingebracht werden müssen.
#541So kann geprüft werden, ob Gesetzesinitiativen aus vorhergehenden Legislaturperioden sachlich überhaupt noch notwendig sind oder zumindest zeitlich angepasst werden müssen.
#542Unser Europa setzt einen unabhängigen Europäischen Normenkontrollrat ein: Er hat die Aufgabe, die Kosten der Bürokratie und die Wahrung des Subsidiaritätsprinzips im Vorfeld von neuen Regelungen auf allen Ebenen abzuschätzen und effektiv Kosten zu begrenzen.
#543Er berät die Institutionen der EU für eine bessere Rechtsetzung – mit weniger Bürokratie.
#544Wir setzen uns für eine angemessene Besteuerung der EU-Beamten ein.
#545Starke Mitgliedstaaten: Unser Europa stärkt die europäische Demokratie gemeinsam mit den nationalen Parlamenten.
#546Europa muss den Interessen der Bürger, Regionen und Mitgliedstaaten genügen.
#547Regionale, nationale und europäische Interessen dürfen keine Gegensätze sein.
#548Unser Europa stärkt die Rolle der nationalen Parlamente.
#549Die Zahl der von der Europäischen Kommission vorgelegten Regelungen ist in den letzten Jahren bereits stark zurückgegangen.
#550Unser Europa wird diesen Weg konsequent weiterverfolgen und gemeinsam mit den nationalen Parlamenten das System der Rüge durch die nationalen Parlamente weiterentwickeln: Bei Verletzung der Prinzipien der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit wollen wir die Möglichkeit der Rüge ausbauen, handhabbarer machen und Hürden dafür abbauen.
#551Auch bei der Umsetzung von EU-Regulierungen in nationale Gesetzgebung wollen wir Spielräume nutzen: In der nationalen Umsetzung achten wir auf eine 1:1-Umsetzung für weniger Bürokratie.
#552In der Vielfalt der Regionen liegt die Stärke Europas.
#553In den Städten und Dörfern erleben die Menschen Heimat.
#554Hier sind sie zuhause.
#555Unser Europa achtet die Stimme der Kommunen und Regionen.
#556Daher setzen wir uns für eine Stärkung des Ausschusses der Regionen und Kommunen ein.
Fenster schließen und zurück
Anzeige: