Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 14.01.2026 PDF
#276
Jeder Mitgliedstaat haftet für seine eigenen Schulden.
#277
Wir lehnen es ab, Schulden oder Risiken zu vergemeinschaften.
#278
Denn wir wollen eine echte Stabilitätsunion und keine Schulden- und Haftungsunion.
#279
 Solide Staatsfinanzen sind ein Garant für einen handlungsfähigen Staat sowie für eine starke und stabile EU.
#280
Die Regeln des Stabilitäts- und Wachstumspakts und des Fiskalvertrags müssen strikt eingehalten und durchgesetzt werden.
#281
Verstöße gegen die Stabilitätskriterien müssen Konsequenzen haben. Wir wollen deshalb
#282
Ermessensspielräume beim Defizitverfahren einschränken und mehr
#283
Sanktionsmöglichkeiten für unser Europa schaffen.
#284
Im Notfall muss eine Insolvenzordnung für Euro-Staaten greifen.
#285
 Auch die Verantwortung für die Sozialsysteme und Arbeitsmarktpolitik muss bei den Mitgliedstaaten bleiben.
#286
Eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung lehnen wir ab.
#287
Sie würde zu dauerhaften Transferzahlungen innerhalb der EU führen und Anreize mindern, strukturelle Arbeitslosigkeit abzubauen.
#288
 Wir wollen die Bankenunion und die Kapitalmarktunion unter Stabilitätsaspekten weiterentwickeln.
#289
Dabei müssen bestehende Risiken im Bankensystem zunächst zwingend reduziert werden.
#290
Insbesondere sollen Staatsanleihen nicht mehr als risikolos gelten und von Banken – genauso wie andere Anlageformen – mit Eigenkapital unterlegt werden müssen.
#291
Bankenrettungen aus Steuermitteln lehnen wir ab.
#292
Bei allen Änderungen auf europäischer Ebene müssen die Besonderheiten unseres bewährten Drei-Säulen-Systems aus Privatbanken, öffentlich-rechtlichen Banken und Genossenschaftsbanken erhalten bleiben.
#293
 Wir bekennen uns zur Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) im Rahmen ihres Mandats.
#294
Denn nur eine starke Zentralbank, die nicht von der Politik beeinflusst wird, kann eine wirkungsvolle Geldpolitik mit dem Ziel der Geldwertstabilität sicherstellen.
#295
Sparer dürfen nicht die Leidtragenden sein.
#296
Geld- und Finanzpolitik müssen strikt getrennt werden.
#297
Staatsfinanzierung ist nicht Aufgabe der EZB.
#298
 Wir wollen den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) weiterentwickeln.
#299
Dazu unterstützen wir die Schaffung eines Europäischen Währungsfonds, damit die Finanzstabilität unseres Europas nicht vom Wohlwollen anderer Wirtschaftsmächte abhängig ist.
#300
Die Kontrolle durch den Deutschen Bundestag bleibt dabei bestehen.
#301
 Wir wollen die nationalen Wirtschaftspolitiken besser koordinieren und aufeinander abstimmen.
#302
Länderspezifische Empfehlungen sollen vor allem auf Strukturreformen zielen.
#303
Die Strukturfonds sollen vor allem dafür eingesetzt werden, zielgenauer Reformprozesse, Innovationen und die Wirtschaftskraft zu unterstützen.
#304
 Bargeld ist gelebte Freiheit.
#305
Daher lehnen wir eine Abschaffung des Bargelds ab.
#306
Unser Europa steht für eine solide Haushaltspolitik.


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