Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 14.01.2026 PDF
#202
Ohne Land- und Forstwirtschaft gibt es keine starken ländlichen Räume.
#203
Sie tragen wesentlich zum Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaften bei.
#204
Unser Europa braucht eine ökonomisch und ökologisch tragfähige Landwirtschaft, die sichere und gesunde Lebensmittel erzeugt, Landschaft und ländliche Kultur pflegt und zu Wachstum und Beschäftigung in den ländlichen Regionen beiträgt.
#205
Unsere Landwirte brauchen faire Wettbewerbsbedingungen innerhalb Europas.
#206
Dafür muss die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) weiterhin einen verlässlichen Rahmen bilden und finanziell in bisheriger Höhe ausgestattet sein.
#207
Wir wollen sie stetig weiterentwickeln – ohne Brüche mit unserem bewährten Säulen-Modell.
#208
Unverzichtbar ist der Erhalt der Direktzahlungen als Basisabsicherung für unsere bäuerlichen Betriebe in jeglicher Form und jeder Größe, für die Kleinen ebenso wie für die Größeren.
#209
Dabei sollen die Direktzahlungen künftig auch zielgenauer auf die regional verwurzelte, familiengeführte Landwirtschaft ausgerichtet werden und dabei kleinere und mittlere Betriebe, die bäuerliche Tierhaltung und junge Landwirte stärker fördern.“
#210
Mit der GAP wollen wir künftig noch mehr für den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie für das Tierwohl erreichen.
#211
Wir setzen auf Kooperation statt Konfrontation sowie auf Anreize und Freiwilligkeit vor staatlicher Regulierung.
#212
Damit dies für die Landwirte leistbar ist, müssen die Maßnahmen entsprechend gefördert werden.
#213
Landwirte sollen echte Anreize erhalten, ohne dabei von unnötiger Bürokratie belastet zu werden.
#214
Wir werden die Digitalisierung der Landwirtschaft unterstützen.
#215
So kann sie noch ressourcenschonender und umweltfreundlicher produzieren und Düngemittel und Pflanzenschutzmittel einsparen.
#216
Zudem werden wir die ländlichen Räume und regionalen Wertschöpfungsketten stärken.
#217
Wir setzen uns für eine weitergehende Harmonisierung von Tierschutzvorschriften auf EUEbene ein.
#218
Wir nehmen die Sorgen angesichts der stark wachsenden Wolfsbestände in Deutschland und Europa sehr ernst.
#219
Deshalb ist der strenge Schutzstatus des Wolfs im europäischen Naturschutzrecht zu ändern auch um eine entsprechende Bestandsregulierung zu ermöglichen.
#220
Wolfsbestände sind grenzübergreifend und nicht national zu betrachten.
#221
2. Unser Europa macht stark
#222
Wir brauchen ein starkes Europa.
#223
Die inneren und äußeren Herausforderungen bedürfen einer entschlossenen europäischen Antwort für Wohlstand, Sicherheit und Zusammenhalt auch in der Zukunft.
#224
2.1 Unser Europa garantiert Wohlstand
#225
Soziale Marktwirtschaft: Unser Europa sorgt für eine starke europäische Wirtschafts und Gesellschaftsordnung.
#226
Unsere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung steht im Systemwettbewerb mit anderen Regionen der Welt.
#227
Nur mit einer klaren Haltung und einem eigenen Erfolgsmodell kann sich unser Europa in diesem Systemwettbewerb behaupten.
#228
Unser Leitbild und Erfolgsmodell ist eine freiheitliche Grundordnung auf Basis christlicher Werte – die Soziale Marktwirtschaft.
#229
Sie ist Grundlage für Wohlstand und Sicherheit und verbindet Chancen für den Einzelnen mit dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft.
#230
Sie dient den Menschen.
#231
Wir wollen sie erneuern, stärken und fit für die Herausforderungen und Veränderungen des 21. Jahrhunderts machen.
#232
Denn nur so wird sie uns, unseren Kindern und Enkeln auch künftig neue Chancen eröffnen.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: