Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 15.01.2026 PDF
#191
Die Kommunen sind das Fundament des Staates und unmittelbarer Lebensmittelpunkt der Menschen.
#192
Wir wollen die Regionen institutionell stärken und ländliche Räume weiterhin fördern.
#193
Unser Europa und seine Mitgliedstaaten achten die sprachlichen und kulturellen Rechte und Identitäten der Volksgruppen und Minderheiten in ihren angestammten Heimat- und Siedlungsgebieten.
#194
Daher setzen wir uns für den Schutz und die Vielfalt aller Sprachen in Europa ein.
#195
Darüber hinaus wollen wir die Nutzung der deutschen Sprache in Europa und in den EU-Institutionen stärken, das heißt die deutsche Sprache soll als eine von drei Arbeitssprachen respektiert und tatsächlich eingesetzt werden.
#196
Die deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler sowie die deutschen Volksgruppen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa haben eine wichtige Brückenfunktion bei der Zusammenarbeit Deutschlands mit den östlichen Nachbarstaaten und beim weiteren Zusammenwachsen unseres Europas.
#197
Auch die jüngere europäische Geschichte macht deutlich, dass Vertreibungen jeder Art international geächtet und verletzte Rechte anerkannt werden müssen.
#198
Land- und Forstwirtschaft: Unser Europa sichert unsere heimische Landwirtschaft.
#199
Landwirte sichern unsere Versorgung mit hochwertigen heimischen Lebensmitteln.
#200
Viele dieser Produkte sind mit regionalen Ursprungsbezeichnungen geschützt.
#201
An diesem Schutz wollen wir aktiv festhalten.
#202
Ohne Land- und Forstwirtschaft gibt es keine starken ländlichen Räume.
#203
Sie tragen wesentlich zum Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaften bei.
#204
Unser Europa braucht eine ökonomisch und ökologisch tragfähige Landwirtschaft, die sichere und gesunde Lebensmittel erzeugt, Landschaft und ländliche Kultur pflegt und zu Wachstum und Beschäftigung in den ländlichen Regionen beiträgt.
#205
Unsere Landwirte brauchen faire Wettbewerbsbedingungen innerhalb Europas.
#206
Dafür muss die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) weiterhin einen verlässlichen Rahmen bilden und finanziell in bisheriger Höhe ausgestattet sein.
#207
Wir wollen sie stetig weiterentwickeln – ohne Brüche mit unserem bewährten Säulen-Modell.
#208
Unverzichtbar ist der Erhalt der Direktzahlungen als Basisabsicherung für unsere bäuerlichen Betriebe in jeglicher Form und jeder Größe, für die Kleinen ebenso wie für die Größeren.
#209
Dabei sollen die Direktzahlungen künftig auch zielgenauer auf die regional verwurzelte, familiengeführte Landwirtschaft ausgerichtet werden und dabei kleinere und mittlere Betriebe, die bäuerliche Tierhaltung und junge Landwirte stärker fördern.“
#210
Mit der GAP wollen wir künftig noch mehr für den Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie für das Tierwohl erreichen.
#211
Wir setzen auf Kooperation statt Konfrontation sowie auf Anreize und Freiwilligkeit vor staatlicher Regulierung.
#212
Damit dies für die Landwirte leistbar ist, müssen die Maßnahmen entsprechend gefördert werden.
#213
Landwirte sollen echte Anreize erhalten, ohne dabei von unnötiger Bürokratie belastet zu werden.
#214
Wir werden die Digitalisierung der Landwirtschaft unterstützen.
#215
So kann sie noch ressourcenschonender und umweltfreundlicher produzieren und Düngemittel und Pflanzenschutzmittel einsparen.
#216
Zudem werden wir die ländlichen Räume und regionalen Wertschöpfungsketten stärken.
#217
Wir setzen uns für eine weitergehende Harmonisierung von Tierschutzvorschriften auf EUEbene ein.
#218
Wir nehmen die Sorgen angesichts der stark wachsenden Wolfsbestände in Deutschland und Europa sehr ernst.
#219
Deshalb ist der strenge Schutzstatus des Wolfs im europäischen Naturschutzrecht zu ändern auch um eine entsprechende Bestandsregulierung zu ermöglichen.
#220
Wolfsbestände sind grenzübergreifend und nicht national zu betrachten.
#221
2. Unser Europa macht stark


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