Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 15.01.2026 PDF
#174
Gleichermaßen wollen wir gerade unter der Jugend das Unternehmertum und den unternehmermischen Geist voranbringen.
#175
Hierzu leistet insbesondere unser duales Bildungssystem einen wichtigen Beitrag.
#176
Wegen der rasanten Zunahme von neuem Wissen wird es immer wichtiger, dass unser Europa auch das lebensbegleitende Lernen, die Weiterbildung und die berufliche Fortbildung fördert.
#177
Das europäische Bildungsangebot soll daher auch den älteren Menschen offenstehen.
#178
Kultur und Medien: Unser Europa ist eine kulturelle Schatzkammer.
#179
Unser Europa achtet die kulturelle Vielfalt der Regionen und Nationen und fördert das kulturell Verbindende auf unserem Kontinent.
#180
Die kulturelle Vielfalt macht den Reichtum Europas aus.
#181
Wir wollen europäische Medienangebote gezielt voranbringen.
#182
Es braucht europäische Digitalplattformen, dazu vernetzen wir beispielsweise die Medienplattformen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten mit ihren europäischen Partnern besser.
#183
Wir wollen sie außerdem einfacher zugänglich machen, damit jeder in Europa den kulturellen Reichtum und die regionale wie nationale kulturelle Vielfalt noch besser erleben kann.
#184
Bei der nationalen Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie werden wir Meinungsvielfalt, Urheberschutz und Rechtssicherheit zusammenbringen und sicherstellen, dass es nicht zu Upload-Filtern kommt.
#185
Unser Grundsatz heißt: Bezahlen statt Blocken!
#186
Zudem wollen wir die europäischen öffentlichen National- und Staatsbibliotheken unter dem Dach einer europäischen digitalen Bibliothek noch besser vernetzen.
#187
Heimat: Unser Europa ist stolz auf seine Städte, Dörfer und Regionen.
#188
Heimat stiftet Identität und spendet den Menschen Sicherheit.
#189
Wir sind offen für Fortschritt und pflegen gleichzeitig Tradition und Brauchtum.
#190
Heimat und Weltoffenheit stehen für unser freiheitliches Lebensgefühl.
#191
Die Kommunen sind das Fundament des Staates und unmittelbarer Lebensmittelpunkt der Menschen.
#192
Wir wollen die Regionen institutionell stärken und ländliche Räume weiterhin fördern.
#193
Unser Europa und seine Mitgliedstaaten achten die sprachlichen und kulturellen Rechte und Identitäten der Volksgruppen und Minderheiten in ihren angestammten Heimat- und Siedlungsgebieten.
#194
Daher setzen wir uns für den Schutz und die Vielfalt aller Sprachen in Europa ein.
#195
Darüber hinaus wollen wir die Nutzung der deutschen Sprache in Europa und in den EU-Institutionen stärken, das heißt die deutsche Sprache soll als eine von drei Arbeitssprachen respektiert und tatsächlich eingesetzt werden.
#196
Die deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler sowie die deutschen Volksgruppen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa haben eine wichtige Brückenfunktion bei der Zusammenarbeit Deutschlands mit den östlichen Nachbarstaaten und beim weiteren Zusammenwachsen unseres Europas.
#197
Auch die jüngere europäische Geschichte macht deutlich, dass Vertreibungen jeder Art international geächtet und verletzte Rechte anerkannt werden müssen.
#198
Land- und Forstwirtschaft: Unser Europa sichert unsere heimische Landwirtschaft.
#199
Landwirte sichern unsere Versorgung mit hochwertigen heimischen Lebensmitteln.
#200
Viele dieser Produkte sind mit regionalen Ursprungsbezeichnungen geschützt.
#201
An diesem Schutz wollen wir aktiv festhalten.
#202
Ohne Land- und Forstwirtschaft gibt es keine starken ländlichen Räume.
#203
Sie tragen wesentlich zum Erhalt unserer vielfältigen Kulturlandschaften bei.
#204
Unser Europa braucht eine ökonomisch und ökologisch tragfähige Landwirtschaft, die sichere und gesunde Lebensmittel erzeugt, Landschaft und ländliche Kultur pflegt und zu Wachstum und Beschäftigung in den ländlichen Regionen beiträgt.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: