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vom 01.03.2026 PDF
#336
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Durch diese Regelung drücken sich zentral gelegene Staaten wie Deutschland vor der Verantwortung den Schutzsuchenden gegenüber.
#337Jedem Menschen muss das Recht auf freie Wahl seines Aufenthaltsortes gewährt werden.
#338Daraus resultiert auch, dass jedem Menschen die Möglichkeit gegeben werden muss, in dem Land seiner Wahl Asyl zu beantragen.
#339Die bevormundende und entwürdigende Verschiebungspraxis der EU lehnen wir ab.
#340Alle Staaten der EU sollten Geflüchtete aufnehmen und andere Mitgliedstaaten dabei unterstützen.
#341Ablehnung der Inhaftierung von Asylsuchenden Wir kritisieren die momentane Praxis, immer neue Straftatbestände und Inhaftierungsgründe zu konstruieren, um Schutzsuchende in Haft zu nehmen.
#342Wir lehnen generell die Inhaftierung von Asylsuchenden ab.
#343Flucht und die Möglichkeit auf Stellung eines Asylantrages sind ein Grundrecht.
#344Wir wenden uns auch gegen Schnellverfahren an Landesgrenzen und auf Flughäfen.
#345Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention Im Umgang mit minderjährigen Geflüchteten müssen alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union zur Einhaltung der UN-Kinderrechtskonvention gebracht werden.
#346Die Abschiebung von unbegleiteten minderjährigen Geflüchteten ist nicht hinnehmbar.
#347Kindern und Jugendlichen, die geflüchtet sind, muss der Schutz und die Unterstützung zuteilwerden, die alle Kinder in den europäischen Staaten genießen.
#348Dazu gehört insbesondere der Zugang zu Bildung.
#349Perspektiven für Menschen ohne Aufenthaltsstatus Die Europäische Union soll eine Initiative anregen, Menschen ohne Papiere eine Perspektive für einen rechtsmäßigen Aufenthalt und damit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen.
#350Abschiebungen sind den Mitgliedsstaaten zu untersagen und ebenso, konsequenterweise, die Abschiebehaft.
#351Recht auf ein menschenwürdiges Leben Menschen, die in Europa Zuflucht suchen, haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auf Bewegungsfreiheit und die Teilhabe an der Arbeitswelt, an Bildung und Kultur.
#352Das gilt bereits, wenn die Gründe der Flucht noch nicht anerkannt sind.
#353Dies gilt auch, wenn eine Rückkehr in das Herkunftsland nicht möglich ist.
#354Wir wenden uns insbesondere gegen eine Begrenzung der Bewegungsfreiheit (Residenzpflicht) für Asylsuchende in den europäischen Staaten.
#355Zwischen den Mitgliedstaaten der EU soll es eine Angleichung der Standards für die Anerkennung, Unterbringung und Versorgung von Asylsuchenden und Geflüchteten auf einen deutlich humaneren Standard geben.
#356Es bedarf aktiven politischen Handelns um Rassismus und Feindlichkeit gegenüber Schutzsuchenden europaweit entgegenzutreten.
#357Aus unserem Verständnis einer offenen, freien, solidarischen, demokratischen und inklusiven Gesellschaft heraus lehnen wir eine Art des Umgangs mit Geflüchteten ab, die Menschen- und Grundrechte missachtet.
#358Keine Drohnen gegen Menschen Bewaffnete Drohnen lehnen wir PIRATEN grundsätzlich ab, da deren Einsatz geeignet ist, Hemmschwellen zu Militäreinsätzen und Gewaltanwendungen noch weiter zu senken.
#359Drohen dürfen aber auch nicht unbewaffnet zur anlasslosen Ausspähung von Zivilpersonen eingesetzt werden.
#360Wir wenden uns ausdrücklich gegen die aktuellen Bestrebungen zum Drohneneinsatz durch FRONTEX gegen Flüchtende an den Außengrenzen der EU und den Aufbau von drohnengestützten oder -unterstützten Überwachungsstrukturen im Inneren.
#361Polizeiliche Drohneneinsätze kommen nur als gezielte Einzelmaßnahme bei konkreter Gefahr für Leib und Leben in Frage.
#362Sie müssen unter einem Richtervorbehalt stehen und ausführlich begründet werden.
#363Den Einsatz von Drohnen z.
#364im wissenschaftlichen Bereich oder im Rettungswesen begrüßen wir PIRATEN hingegen ausdrücklich.
#365Dafür muss ein förderlicher rechtlicher Rahmen geschaffen werden, der gleichzeitig den Missbrauch der Technologie und der so gewonnenen Daten nachhaltig verhindert.
#366EU-weite Abschaffung der Zeitumstellung Die PIRATEN wollen die Zeitumstellung in der Europäischen Union abschaffen.
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