Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 01.03.2026 PDF
#620
Entwicklungspolitik:
#621
Die Europäische Union ist weltweit mit Abstand größter Geber von Entwicklungshilfe.
#622
Durch eine enge Kooperation und Arbeitsteilung zwischen den Mitgliedstaaten und den EU Institutionen leistet Europa effiziente Entwicklungszusammenarbeit.
#623
Wir wollen sowohl die finanzielle Ausstattung als auch die Effizienz weiter unterstützen und vorantreiben.
#624
Dabei steht bei uns der Mensch mit seinen Rechten besonders auf Nahrung, Gesundheit und Bildung im Mittelpunkt.
#625
Fairer
#626
Handel:
#627
Wir wollen, dass die EU zum weiteren Ausbau der weltweiten Handelsbeziehungen beiträgt.
#628
Dies verbes sert auch die Absatzchancen für deutsche und europäische Produkte.
#629
Eine Handelsliberalisierung darf aber nicht zum Absinken unserer rechtsstaatlichen, sozialen, ökologischen oder Standards beim Verbraucherschutz führen.
#630
Außerdem dürfen Freihandelsabkommen durch Regelungen zum Investitionsschutz in keinem Fall Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern oder staatliche Regulationsmöglichkeiten aushöhlen.
#631
Zeitgleich mit den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA müssen auch substanzielle Fortschritte im Bereich des Schutzes der Privatsphäre und der Bürgerrechte erreicht werden.
#632
Unser Ziel bei diesen und anderen Verhandlungen ist es, möglichst fortschritt liche arbeitsrechtliche, soziale und ökologische Standards in den bilateralen und internationalen Handelsbeziehungen zu verankern.
#633
Dies ist für uns eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Verhandlungen.
#634
Freihandelsabkommen dürfen auch nicht das Selbstverwaltungsrecht der Kommunen sowie die öffentliche Daseinsvorsorge, Vergabe und Infrastrukturen gefährden.
#635
Die Streitschlichtung zwischen Investoren und Nationalstaaten sollte möglichst durch reguläre öffentliche Gerichte erfolgen.
#636
weltoffenes,
#637
tolerantes
#638
Europa:
#639
Wir wollen eine Flüchtlings- und Zuwanderungspolitik, die Grundrechte sichert.
#640
Europa ist ein Einwanderungskontinent.
#641
Wir wollen die Möglichkeiten der legalen Zuwanderung erhalten und weiterent wickeln, auch unabhängig von einer wirtschaftlichen Nützlichkeitslogik.
#642
Perspektivisch wollen wir das „Gemeinsame Europäische Asylsystem“ durch ein System weiterentwickeln, das auf besserer Verantwortungsteilung zwischen den EU-Mitgliedsstaaten beruht.
#643
Die Drittstaatenregelung muss reformiert werden.
#644
Bereits zuvor wollen wir in Fällen, in denen in einem Mitgliedsstaat das Asylsystem oder die Infrastruktur akut überlastet sind, durch einen zeitlich befristeten Mechanismus den Transfer von Flüchtlingen in einen anderen Mitgliedstaat ermöglichen.
#645
Die gute Behandlung und Versorgung der Flüchtlinge muss dabei in jedem Fall voll gewährleistet sein.
#646
Schutz
#647
Menschenrechte:
#648
An den EU-Außengrenzen darf es keine Abstriche beim Flüchtlingsschutz und den Menschenrechten geben.
#649
Der Grundsatz der Nichtzurückweisung muss ebenso gewährleistet sein wie die Pflicht zur Seenotrettung.
#650
Wir brauchen eine europäische Initiative, die die Koordination zwischen den verschiedenen Akteuren an Europas Außengrenzen im Mittelmeer verbessert, sodass der Pflicht zur Seenotrettung effektiv nachgekommen wird.


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