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vom 02.03.2026 PDF
#424
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Umfassende Bildung muss dementsprechend ein Schwerpunkt in den Leitlinien und Empfehlungen der EU sowie in ihren eigenen Programmen sein.
#425Auch ist Bildung eine Schlüsselressource für wirtschaftlichen Fortschritt.
#426Europa kann nicht über niedrigere Löhne und soziale Standards, sondern nur über Innovation, eine höhere Qualität der Arbeit und über die Kompetenz und das Wissen der Menschen erfolgreich mit den anderen Regionen in der Welt konkurrieren.
#427Gleichstellung
#428Gerechtigkeitsfrage:
#429Frauen sind von den Folgen der Krise besonders betroffen.
#430Deshalb verstehen wir Gleichstellungspolitik in einem sozialen Europa als zentrale Querschnittsaufgabe.
#431Wir wollen die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen durch wirksame und verbindliche europäische Regelungen voranbringen: bei der Durchsetzung von gleichem Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit, bei der Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt, durch mehr Frauen in Führungspositionen und durch eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer.
#432Die Gleichstellungspolitik der EU muss in einem eigenen Ressort der Kommission gebündelt werden.
#433Wir fordern den vollen Schutz der Selbstbestimmung von Frauen und ihrer reproduktiven Rechte.
#434Und wir setzen uns für ein erneutes „Europäisches Jahr zur Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen“ ein.
#435Sozialstaatlichkeit
#436Prinzip:
#437Der Sozialstaat ist bewährte Tradition in Europa.
#438Aber wir wollen, dass die EU die Sozialstaatlichkeit in den Mitgliedsstaaten respektiert und sie nicht rein marktwirtschaftlichen Interessen unterwirft oder im Zuge der Krisenpolitik massiv aushöhlt.
#439Wer wirtschaftliche Prosperität und soziale Teilhabe gegeneinander ausspielt, verkennt, dass beide keine Gegensätze sind, sondern sich bedingen und stärken.
#440Auch wollen wir soziale Mindeststan dards europäisch vereinbaren, um europaweit ein möglichst hohes soziales Schutzniveau zu erreichen.
#441Altern
#442Würde:
#443Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung in der Mehrzahl der EU-Staaten wollen wir auch die Situation der Älteren in Europa nicht aus dem Blickwinkel verlieren.
#444Wir wissen: Wer existentielle Sorgen hat und sich aus der Gesellschaft ausgeschlossen fühlt, kann nicht in Würde altern!
#445Die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten der Seniorinnen und Senioren sind eng verbunden mit ihrer finanziellen Situation.
#446Wir werden uns deshalb dafür einsetzen, dass die ältere Generation, die die EU aufgebaut hat, nicht überproportional stark zu den Verlierern der Krise zählt.
#447sozialer
#448Stabilitätspakt:
#449Perspektivisch wollen wir gemeinsame europäische Ziele für nationale Sozial- und Bildungsausgaben gemessen an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der EU-Staaten vereinbaren.
#450So werden die Kompetenzen der Mitgliedstaaten in diesen Bereichen gewahrt, zugleich aber gemeinsame Fortschritte bei der Bildung und sozialen Sicherung in Europa ermöglicht.
#451Kein
#452Raum
#453für
#454Diskriminierung:
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