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vom 03.03.2026 PDF
#108
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• Europäische Kultur- und Medienpolitik:
#109Wir wollen die europäische Kulturpolitik insbesondere dahingehend weiter stärken, dass sie die kulturelle Vielfalt Europas fördert und für möglichst viele Menschen erlebbar und erfahrbar macht.
#110Wir unterstützen das Programm „Kreatives Europa“ zur Fortentwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft.
#111Auch dürfen wir es in Europa nicht zulassen, dass es zu Medienkonzentrationen kommt, die die Pluralität und Freiheit der Presse beschneiden können.
#112Die mediale Vielfalt ist ein Stützpfeiler unserer Demokratie.
#113• Europäische Minderheitenpolitik:
#114Die Wahrung der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören, gehört zu den Werten, auf die sich die Europäische Union gründet.
#115Die Instrumente der Minderheitenpolitik in Europa müssen deshalb mit mehr Nachdruck eingesetzt werden, um den Schutz von Minderheiten in der gesamten EU zu verwirklichen und auszubauen.
#116Dazu müssen in der Spitze der EU-Kommission verbindliche Verantwortlichkeiten für Minderheitenangelegenheiten geschaffen werden, die für die Durchsetzung der Minderheitenrechte und der verabredeten Standards für den Umgang mit Minderheiten in den einzelnen Mitgliedstaaten sorgen.
#117Ein Europa der Demokratie – nicht der Bürokratie.
#118Wir wollen, dass ein „Europa der Parlamente“ mit einer engen Zusammenarbeit zwischen einem gestärkten Europäischen Parlament und den nationalen Parlamenten das Gegengewicht zur Regierungszusammenarbeit darstellt.
#119Die Staats- und Regierungschefs haben immer mehr Entscheidungen an sich gezogen.
#120Dies schwächt die EU-Institutionen und macht die EU intransparent und schwerfällig, weil der Rat einstimmig entscheidet und dadurch wichtige und notwendige Beschlüsse immer wieder verzögert oder verwässert werden.
#121Statt auf zwischenstaatliche Vereinbarungen setzen wir darauf, dass das Europäische Parlament an allen Entscheidungen umfassend beteiligt ist, auch beim europäischen Krisenmanagement.
#122Europa muss auf diese Weise demokratisiert werden.
#123Doch die europäische Demokratie kann nur dann neues Vertrauen gewinnen, wenn sie nicht von der EU-Bürokratie überlagert wird.
#124Demokratisierung und Entbürokratisierung müssen deshalb in Europa ineinandergreifen.
#125• Konzentration auf das Wesentliche:
#126Die Akzeptanz der europäischen Demokratie leidet darunter, dass viele Bürgerinnen und Bürger die europäischen Entscheidungsprozesse und die Rolle der EU-Institutionen kaum noch nachvollziehen können und als zu bürokratisch empfinden.
#127Deshalb wollen wir, dass sich die EU und ihre Organe auf das wirklich Wesentliche konzentrieren: Auf die Zukunftsaufgaben, die wir nur mit gemeinsamer europäischer Kraft meistern können.
#128Europa braucht eine neue Kultur der Zurückhaltung in der Gesetzgebung.
#129• Weniger Bürokratie:
#130Die europäische Gesetzgebung muss einem wirksamen „Bürokratie-Check“ unterworfen werden.
#131Bestehende und neue Gesetze müssen durch einen Normenkontrollmechanismus auf Effizienz und Praktikabilität geprüft werden.
#132Die EU muss klare und noch ambitioniertere Abbauziele für die Rückführung der Bürokratie festlegen.
#133Auch braucht die EU ein neues Lobbygesetz mit strengeren Regeln für Lobbyisten.
#134• Reform der EU-Kommission:
#135Die EU-Kommission muss reformiert werden.
#136Dazu gehört, der Kommission eine solche Struktur zu geben, dass sie handlungsfähig und entscheidungsorientiert arbeiten kann.
#137Und hierzu zählt auch der Ausbau der Europäischen Kommission zu einer wahren EU-Regierung, die dem Europäischen Parlament vollständig verantwortlich ist.
#138• Stärkung des Europäischen Parlamentes:
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