Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#870
Sie müssen fair behandelt werden und brauchen eine ausreichende Unterstützung bei der Eingliederung in ihre neue Arbeitsmärkte und ihr ne ues Lebensumfeld.
#871
Austausch, Bildung, Partizipation Der europaweite Austausch ist ein erfolgreiches Ins trument gegen Intoleranz, nationale Stereo- typen und Rassismus.
#872
Wir fordern eine angemessene f inanzielle Ausstattung für Jugend-Aus- tauschprogramme durch einen Jugend-Fonds als Teil d es EU-Haushalts, der existierende Ju- gendprogramme umfasst und ausweitet.
#873
Der Fonds soll „JugendunternehmerInnentum“, Aus- tauschinstrumente, Training zu sozialen und demokra tischen Rechten sowie europäische Freiwil- ligen- und zivilgesellschaftliche Aktivitäten finan zieren.
#874
Ein Europäisches Freiwilliges Jahr für alle kann den europäischen Zusammenhalt, Demokratie und Selbstbestimmung von jungen Men- schen fördern.
#875
Angehörige bildungsferner und sozial schwacher Schichten müssen als Zielgrup- pe stärker in den Fokus rücken – europäische Erfahr ung sollte für alle erlebbar sein.
#876
Europäische Austauschprogramme sollten auch auf andere Altersgr uppen ausgeweitet werden.
#877
Investitionen in Bildung und Wissensaustausch dürfe n weder dem Sparzwang in den Mitglied- staaten noch einer falschen Prioritätensetzung beim EU-Haushalt zum Opfer fallen.
#878
Das Aus- tauschprogramm Erasmus – um nur ein Beispiel zu nen nen – ist eine Erfolgsgeschichte.
#879
Es stärkt nicht nur die europäische Zusammengehörigkeit, sond ern hilft jungen Menschen, den gestiege- nen Anforderungen an sie als junge ArbeitnehmerInne n gerecht zu werden, beispielsweise bei Sprachkenntnissen.
#880
Daher wollen wir Austauschprogra mme stärken und ausbauen, auch für nicht-akademische Bildungszweige und für Auszubilde nde.
#881
EU-Programme zur Förderung der Medienkompetenz sollen fortgeführt und weiterentwic kelt werden, um Aufklärungsarbeit im Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#882
BDK Dresden, 07.
#883
Februar 2014 Umgang mit neuen Medien zu leisten und allen Mensch en in der EU Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu ermöglichen.
#884
Junge Menschen gehören auf allen Entscheidungsebene n stärker beteiligt, vom sozialen Dialog bis hin zur strukturierten Einbindung von Jugendorg anisationen im europäischen Politikprozess.
#885
Wir fordern einen Jugendkonvent, bei dem junge Mens chen Vorschläge über die Zukunft Euro- pas erarbeiten, die in den Europäischen Konvent ein fließen, sowie eine angemessene Teilnahme von jungen Menschen am Konvent selbst.
#886
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#887
Februar 2014 S.
#888
MEHR EUROPA BRAUCHT MEHR DEMOKRATIE Lebendige Demokratie wächst von unten.
#889
Wir wollen K ommunen und Regionen stärken, damit sie ihre Interessen selbstbewusst in der EU vertret en, gerade auch bei öffentlichen Dienstleistun- gen zur Daseinsvorsorge.
#890
Wir wollen die Freiheit un d Selbstbestimmung der Menschen in der EU schützen vor Ausspähung, Diskriminierung und der Verletzung ihrer Menschen-, Grund- und Minderheitenrechte.
#891
Freiheit in den Lebensentwürfen , geschlechtergerechtes und gleichberech- tigtes Leben, Lieben und Arbeiten – das ist unser E uropa.
#892
Offene Grenzen und die Reisefreiheit verteidigen wir als wichtige Errungenschaft für die EU-BürgerInnen gegen die nationale Wieder- einführung von Grenzkontrollen.
#893
Der Vertrag von Lissabon hat die Grundlagen der eur opäischen Demokratie spürbar verbessert: Es gibt seither eine verbindliche Grundrechtecharta , gestärkte Parlamente und erste Schritte zu direkter BürgerInnenbeteiligung.
#894
Dennoch wurde im K risenmanagement am Europäischen Par- lament vorbei regiert; die Schieflage zwischen geme inschaftlichen Institutionen und nationalen Regierungen war unübersehbar.
#895
Statt im Parlament di e demokratische Auseinandersetzung über die Krisenpolitik, ihre weitreichenden Konsequenzen und tiefen sozialen Einschnitte zu führen, muteten die Regierungen den BürgerInnen undurchsich tige Entscheidungen der Staats- und Re- gierungschefInnen zu.
#896
Das befeuert anti-europäische n Populismus und EU-kritische Bewegun- gen.
#897
Die Krise der Europäischen Union ist daher auc h eine Krise der Demokratien ihrer Mitglied- staaten.
#898
Gegen eine entmündigende Politik setzen wi r GRÜNE den Dialog über unsere gemein- same Zukunft in Europa und fordern einen demokratis ch legitimierten Europäischen Konvent.
#899
Wir treten ein für eine demokratische Erneuerung de r Europäischen Union, in der BürgerInnen mitentscheiden können.
#900
Manche unserer Reformvorschläge sind nur l angfristig realisierbar, da sie Änderungen der Europäischen Verträge voraussetz en.


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