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vom 18.07.2026 PDF
#854
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D as kann sich Europa aus gesellschaftlichen und ökonomischen Gründen nicht leisten.
#855Unsere grünen Konzepte zur Überwindung der Krise ha ben die Situation der Jugendlichen be- sonders im Blick.
#856Unsere Vorschläge für eine Finanz marktregulierung und Steuerpolitik, für die sozial-ökologische Modernisierung der Wirtschaft so wie für einen Sozialpakt können strukturelle Probleme abbauen und neue Arbeitsplätze insbesonder e für junge Menschen schaffen.
#857Auf dem Weg dahin brauchen wir Sofortmaßnahmen.
#858Mit der von uns GRÜNEN auf den Weg gebrachten Jugendgarantie haben sich die Mitgliedst aaten verpflichtet, Jugendlichen spätestens nach vier Monaten Arbeitslosigkeit eine Arbeitsstel le oder einen Ausbildungsplatz anzubieten.
#859Die Altersgrenze der Jugendgarantie haben wir auf 3 0 Jahre angehoben, um der höheren Ar- beitslosenquote in dieser Altersgruppe Rechnung zu tragen.
#860Ein deutlich besser ausgestatteter Sozialfonds soll Mitgliedstaaten mit hoher Jugendar beitslosigkeit mehr Mittel für deren Bekämp- fung zur Verfügung stellen.
#861Investitionen in Maßnah men gegen die Jugendarbeitslosigkeit sind Zukunftsinvestionen, die nicht dem Rotstift zum Opf er fallen dürfen.
#862Für Regionen mit einer Ju- gendarbeitslosigkeit über 25 Prozent hat die EU zus ätzlich die Jugendbeschäftigungsinitiative beschlossen.
#863Dafür stehen derzeit pro jugendlichem Arbeitslosen nur 137 Euro zur Verfügung.
#864Dies genügt bei weitem nicht.
#865Die wenigen Milliarde n, die die siebenjährige Förderperiode bis- lang vorsieht, sind ein Tropfen auf den heißen Stei n und im Vergleich zu den Milliardensummen zur Subventionierung großer industrieller Agrarbetr iebe unverhältnismäßig klein.
#866Die Jugendbe- schäftigungsinitiative muss finanziell aufgestockt werden.
#867Hochwertige Arbeitsplätze und Qualifizierungsangebo te sollen Vorrang vor Praktika haben.
#868Falls ein Praktikum trotzdem sinnvoll sein sollte, muss e s den Anforderungen der vom Europäischen Jugendforum entwickelten Qualitätscharta entspreche n.
#869Immer mehr junge Menschen aus den Krisenstaaten ver lassen zur Arbeitssuche ihre Heimatlän- der.
#870Sie müssen fair behandelt werden und brauchen eine ausreichende Unterstützung bei der Eingliederung in ihre neue Arbeitsmärkte und ihr ne ues Lebensumfeld.
#871Austausch, Bildung, Partizipation Der europaweite Austausch ist ein erfolgreiches Ins trument gegen Intoleranz, nationale Stereo- typen und Rassismus.
#872Wir fordern eine angemessene f inanzielle Ausstattung für Jugend-Aus- tauschprogramme durch einen Jugend-Fonds als Teil d es EU-Haushalts, der existierende Ju- gendprogramme umfasst und ausweitet.
#873Der Fonds soll „JugendunternehmerInnentum“, Aus- tauschinstrumente, Training zu sozialen und demokra tischen Rechten sowie europäische Freiwil- ligen- und zivilgesellschaftliche Aktivitäten finan zieren.
#874Ein Europäisches Freiwilliges Jahr für alle kann den europäischen Zusammenhalt, Demokratie und Selbstbestimmung von jungen Men- schen fördern.
#875Angehörige bildungsferner und sozial schwacher Schichten müssen als Zielgrup- pe stärker in den Fokus rücken – europäische Erfahr ung sollte für alle erlebbar sein.
#876Europäische Austauschprogramme sollten auch auf andere Altersgr uppen ausgeweitet werden.
#877Investitionen in Bildung und Wissensaustausch dürfe n weder dem Sparzwang in den Mitglied- staaten noch einer falschen Prioritätensetzung beim EU-Haushalt zum Opfer fallen.
#878Das Aus- tauschprogramm Erasmus – um nur ein Beispiel zu nen nen – ist eine Erfolgsgeschichte.
#879Es stärkt nicht nur die europäische Zusammengehörigkeit, sond ern hilft jungen Menschen, den gestiege- nen Anforderungen an sie als junge ArbeitnehmerInne n gerecht zu werden, beispielsweise bei Sprachkenntnissen.
#880Daher wollen wir Austauschprogra mme stärken und ausbauen, auch für nicht-akademische Bildungszweige und für Auszubilde nde.
#881EU-Programme zur Förderung der Medienkompetenz sollen fortgeführt und weiterentwic kelt werden, um Aufklärungsarbeit im Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#882BDK Dresden, 07.
#883Februar 2014 Umgang mit neuen Medien zu leisten und allen Mensch en in der EU Teilhabe an der digitalen Gesellschaft zu ermöglichen.
#884Junge Menschen gehören auf allen Entscheidungsebene n stärker beteiligt, vom sozialen Dialog bis hin zur strukturierten Einbindung von Jugendorg anisationen im europäischen Politikprozess.
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