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vom 18.07.2026 PDF
#839
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International anerkannte Men- schenrechte würden in der EU eine Rechtsgrundlage e rhalten, und die VN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung würde auf europ äischer Ebene rechtlich umgesetzt, wie zum Beispiel das Recht auf Zugang zu allen Bildungs einrichtungen und das Recht auf selbstbe- stimmtes Wohnen.
#840Doch seit Jahren wird ihre Verabsc hiedung durch die deutsche Bundesregie- rung blockiert.
#841Wir GRÜNE kämpfen weiter gegen die Blockade und für den effektiven Schutz gegen Diskriminierung auch außerhalb des Arbeitsmar ktes.
#842Beschäftigte in kirchlichen Einrich- tungen unterliegen gegenwärtig den Besonderheiten d es kirchlichen Arbeitsrechts.
#843Wir wollen demgegenüber, dass die kirchlichen MitarbeiterInnen außerhalb der Verkündigungsbereiche die gleichen Rechte bekommen wie andere ArbeitnehmerInn en auch.
#844Dazu müssen auch die Aus- nahmevorschriften für den Schutz vor Diskriminierun g überprüft werden.
#845JUGENDLICHEN PERSPEKTIVEN BIETEN B.
#846Jugendarbeitslosigkeit bekämpfen Junge Menschen sind besonders stark von der Krise i n Europa betroffen.
#847Die Arbeitslosenrate unter Jugendlichen ist in den letzten Jahren in die Höhe geschossen.
#848Unter Mangel an bezahlba- rem Wohnraum und fehlenden Teilhabemöglichkeiten le iden sie besonders.
#849Durch falsche Fi- nanzpolitik, Sparmaßnahmen und Krisenpolitik droht die EU eine Generation zu verlieren, die in einem vereinten Europa aufgewachsen und mehrheitlic h von der europäischen Idee überzeugt ist.
#850Lange Zeiten der Arbeitslosigkeit oder in prekären Arbeitsverhältnissen und die damit einherge- hende Armut berauben Jugendliche ihrer Autonomie, i hrer Entwicklungspotenziale und ihrer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#851Februar 2014 S.
#852Teilhabemöglichkeiten.
#853Jugendarbeitslosigkeit ist o ftmals ein strukturelles Problem, das in vielen EU-Staaten bereits länger auf eine Lösung wartet.
#854D as kann sich Europa aus gesellschaftlichen und ökonomischen Gründen nicht leisten.
#855Unsere grünen Konzepte zur Überwindung der Krise ha ben die Situation der Jugendlichen be- sonders im Blick.
#856Unsere Vorschläge für eine Finanz marktregulierung und Steuerpolitik, für die sozial-ökologische Modernisierung der Wirtschaft so wie für einen Sozialpakt können strukturelle Probleme abbauen und neue Arbeitsplätze insbesonder e für junge Menschen schaffen.
#857Auf dem Weg dahin brauchen wir Sofortmaßnahmen.
#858Mit der von uns GRÜNEN auf den Weg gebrachten Jugendgarantie haben sich die Mitgliedst aaten verpflichtet, Jugendlichen spätestens nach vier Monaten Arbeitslosigkeit eine Arbeitsstel le oder einen Ausbildungsplatz anzubieten.
#859Die Altersgrenze der Jugendgarantie haben wir auf 3 0 Jahre angehoben, um der höheren Ar- beitslosenquote in dieser Altersgruppe Rechnung zu tragen.
#860Ein deutlich besser ausgestatteter Sozialfonds soll Mitgliedstaaten mit hoher Jugendar beitslosigkeit mehr Mittel für deren Bekämp- fung zur Verfügung stellen.
#861Investitionen in Maßnah men gegen die Jugendarbeitslosigkeit sind Zukunftsinvestionen, die nicht dem Rotstift zum Opf er fallen dürfen.
#862Für Regionen mit einer Ju- gendarbeitslosigkeit über 25 Prozent hat die EU zus ätzlich die Jugendbeschäftigungsinitiative beschlossen.
#863Dafür stehen derzeit pro jugendlichem Arbeitslosen nur 137 Euro zur Verfügung.
#864Dies genügt bei weitem nicht.
#865Die wenigen Milliarde n, die die siebenjährige Förderperiode bis- lang vorsieht, sind ein Tropfen auf den heißen Stei n und im Vergleich zu den Milliardensummen zur Subventionierung großer industrieller Agrarbetr iebe unverhältnismäßig klein.
#866Die Jugendbe- schäftigungsinitiative muss finanziell aufgestockt werden.
#867Hochwertige Arbeitsplätze und Qualifizierungsangebo te sollen Vorrang vor Praktika haben.
#868Falls ein Praktikum trotzdem sinnvoll sein sollte, muss e s den Anforderungen der vom Europäischen Jugendforum entwickelten Qualitätscharta entspreche n.
#869Immer mehr junge Menschen aus den Krisenstaaten ver lassen zur Arbeitssuche ihre Heimatlän- der.
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