Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#710
BDK Dresden, 07.
#711
Februar 2014 Rahmenbedingungen für private Investitionen verbess ert werden.
#712
Zudem muss die Binnenkon- junktur in den Überschussländern, z.
#713
durch Mindes tlöhne und Maßnahmen gegen Tarifflucht, gestärkt werden.
#714
Außerdem sollte sich die Entwicklu ng der Reallöhne stärker am Produktivitäts- fortschritt orientieren.
#715
Investitionen in die Energ iewende und den ökologischen Umbau sowie höhere Löhne für GeringverdienerInnen in Deutschlan d sind gut für unser Land und stabilisieren den Euro.
#716
Wir wollen das Verfahren des makroökonomischen Dial ogs in der EU weiterentwickeln.
#717
In die- sem Rahmen wollen wir ein Ausgleichsinstrument prüf en, um den wirtschaftlichen Abschwung in einem Mitgliedstaat abzufedern und zu verhindern , dass eine lokale Krise die gesamte Euro- zone mitzieht.
#718
Während in der EU der Binnenmarkt für Güter bereits vollendet ist, gibt es im Binnenmarkt für Dienstleistungen noch wesentliche Hemmnisse.
#719
Selbst verständlich müssen ausländische Dienst- leister die jeweiligen nationalen Umwelt- oder Sozi alstandards einhalten; darüber hinaus gibt es jedoch weitere Schranken, die es abzubauen gilt.
#720
Für einen zukunftsfähigen und starken EU-Haus halt Mit ihren Fördertöpfen und Programmen stellt die EU die Weichen für die Zukunft und ermög- licht Investitionen, die die EU als Ganzes voranbri ngen.
#721
Mit europäischem Geld werden auch in Deutschland viele große und kleine Maßnahmen und Pr ojekte vor Ort gefördert.
#722
Wir GRÜNE stehen für einen gestärkten EU-Haushalt, der den wa chsenden Aufgaben der Union Rechnung trägt.
#723
Wir wollen in die Zukunft investieren und mit europ äischen Geldern für ein nachhaltiges und gerechtes Europa sorgen.
#724
Wir wollen Schluss machen mit der falschen Prioritätensetzung, die konservative und liberale Mehrheiten seit Jahren be treiben.
#725
Auch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) als einer der größten Ausgabeposten im EU-Hau shalt muss neu ausgerichtet werden und darf von ihrem Beitrag zur Finanzierung der priorit ären Zukunftsausgaben der EU nicht ausge- nommen werden.
#726
Weder Tabakanbau, noch landwirtschaf tliche Großbetriebe oder der Kernfusi- onsreaktor ITER haben Förderung nötig oder verdient .
#727
Wir GRÜNE sind für einen größeren Eigenmittelanteil des EU-Haushaltes, so wie es die Europäi- schen Verträge vorschreiben und wie es das Europäis che Parlament seit Jahren fordert.
#728
Als neue Eigenmittel könnten sowohl die Finanztransaktionsst euer als auch eine Abgabe auf Kerosin oder Einnahmen aus dem CO -Emissionshandel dienen.
#729
Dies würde nicht nur den E U-Haushalt stär- ken, sondern auch wichtige Lenkungseffekte erzielen .
#730
Derzeit können bereitgestellte Mittel oft nicht gen utzt werden, da die Vorgaben für ihre Ver- wendung und Abrufung zu starr sind.
#731
Ein grüner EU-H aushalt lässt mehr haushaltspolitische Fle- xibilität zu.
#732
Nicht ausgegebene Mittel sollen sowoh l in folgende Haushaltsjahre als auch in an- dere Haushaltsrubriken überführt werden können.
#733
Gle ichzeitig sollen erfolgreiche Investitions- programme weitergeführt werden.
#734
Wir fordern eine Üb erprüfung des Mehrjährigen Finanzrah- mens nach der Europawahl.
#735
In den letzten Jahren drohten der EU mehrmals drama tische Zahlungsausfälle.
#736
Ausgelöst wurde dies durch die Weigerung nationaler Regierungen, ih re zugesagten Beiträge an die EU zu über- weisen.
#737
Dieses Verhalten ist unverantwortlich.
#738
Es k ann nicht sein, dass die EU am Ende vor un- beglichenen Rechnungen steht und laufenden Programm en mitten in der Förderperiode das Geld ausgeht.
#739
Wir setzen uns zudem für ein Ende der intransparenten und unfairen Rabattrege- lungen ein.
#740
Um Chancengleichheit für alle unabhängig vom Geschl echt herzustellen, wollen wir im EU- Haushalt das Modell des Gender Budgeting anwenden.


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