Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#687
Eine gemeinsame Währ ung ist mit wirtschafts- und haus- haltspolitischer Kleinstaaterei schwer zu vereinbar en.
#688
Wir wollen, dass der Europäische Stabilitätsmechani smus (ESM) zu einer echten Gemeinschafts- institution innerhalb der EU-Verträge wird.
#689
Erst da nn werden wichtige Entscheidungen vom Eu- ropäischen Parlament getroffen werden können.
#690
Wir G RÜNE warten aber nicht, sondern setzen uns vehement ein für die Ausweitung der Kontrolle d urch das Europäische Parlament innerhalb der begrenzten rechtlichen Möglichkeiten.
#691
Den ESM e inzurichten war und bleibt richtig.
#692
Er leis- tet einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Euro-Zone.
#693
Die Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralb ank und Internationalem Währungsfonds muss gegenüber dem Europäischen Parlament stärker u nd transparenter Rechenschaft ablegen.
#694
Ein Parallel-Eurozonenparlament, das unweigerlich d ie Schwächung parlamentarischer Kontrolle in Europa nach sich ziehen würde, lehnen wir entsch ieden ab.
#695
Ebenso sprechen wir uns gegen einen Eurozonen-Haushalt aus.
#696
Alle zusätzlichen Fin anzierungsmaßnahmen für Staaten unter dem Euro-Rettungsschirm müssen in den EU-Haushalt e ingestellt werden.
#697
Nur so ist die not- wendige parlamentarische Kontrolle garantiert.
#698
Wir wehren uns gegen weitere unnötige Paral- lelstrukturen wie die von Angela Merkel vorgeschlag enen Vertragspartnerschaften.
#699
Das Europäi- sche Parlament wird dabei außen vor gelassen.
#700
Mehr Europa, mehr wirtschaftspolitische Koordi- nierung, mehr Verbindlichkeit für Reform kann es au s unserer Sicht nur innerhalb gemeinschaft- licher europäischer Verfahren und Institutionen geb en.
#701
Die nationalen Haushaltsprozesse müs- sen besser abgestimmt werden.
#702
Verbindliche Regeln f ür ökologische Nachhaltigkeit und soziale Kohäsion müssen Teil dieses Prozesses werden.
#703
Dazu gehören verbindliche Beschäftigungsziele und die (Weiter-)Entwicklung entsprechender Indikat oren.
#704
Wirtschaftliche Ungleichgewichte abbauen Die ökonomischen Ungleichgewichte in der EU haben i hre Ursache sowohl in den Defizit- als auch in den Überschussländern wie Deutschland.
#705
Wir wollen diese Ungleichgewichte abbauen, da sie sonst immer wieder in die Krise führen.
#706
Beid e Seiten profitieren von eher ausgeglichenen Bilanzen.
#707
Deutschland musste bereits 400 Milliarden Euro Vermögen im Ausland abschreiben.
#708
Mittel, die viel besser in Investitionen im Inland angelegt wären.
#709
Die öffentliche Infrastruktur muss wieder ausgebaut, die ökologische Modernisieru ng der Wirtschaft vorangetrieben und die Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#710
BDK Dresden, 07.
#711
Februar 2014 Rahmenbedingungen für private Investitionen verbess ert werden.
#712
Zudem muss die Binnenkon- junktur in den Überschussländern, z.
#713
durch Mindes tlöhne und Maßnahmen gegen Tarifflucht, gestärkt werden.
#714
Außerdem sollte sich die Entwicklu ng der Reallöhne stärker am Produktivitäts- fortschritt orientieren.
#715
Investitionen in die Energ iewende und den ökologischen Umbau sowie höhere Löhne für GeringverdienerInnen in Deutschlan d sind gut für unser Land und stabilisieren den Euro.
#716
Wir wollen das Verfahren des makroökonomischen Dial ogs in der EU weiterentwickeln.
#717
In die- sem Rahmen wollen wir ein Ausgleichsinstrument prüf en, um den wirtschaftlichen Abschwung in einem Mitgliedstaat abzufedern und zu verhindern , dass eine lokale Krise die gesamte Euro- zone mitzieht.


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