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vom 22.07.2026 PDF
#48
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Der Klimaschutz kommt unter die Rä- der.
#49Lobbyinteressen haben zu großen Einfluss in Br üssel.
#50All das muss sich ändern.
#51Aber nicht gegen, sondern mit und in Europa.
#52Wir brauchen ein mutiges, innovatives und gerechtes Krisen- management und nachhaltige Lösungen.
#53Gemeinsam könn en wir Europa verändern.
#54Wir wollen eine starke und handlungsfähige EU, um f ür die großen Zukunftsaufgaben starke europäische Lösungen zu formulieren.
#55Wir kämpfen fü r ein grüneres Europa, für einen solidari- schen Weg aus der Krise, für mehr Demokratie und ei ne verantwortungsvolle Rolle der EU in der Welt.
#56Wir geben Europa eine neue Richtung.
#57Nachhaltig wirtschaften, gut leben Wir wollen Nachhaltigkeit zur Grundlage unseres Wir tschaftens machen, denn wir leben heute von der Substanz.
#58Anstatt am schnellen Gewinn und d er rücksichtslosen Plünderung endlicher Ressourcen richtet sich grüne Wirtschafts- und Fina nzpolitik am Gemeinwohl und an der Förde- rung sozialer Gerechtigkeit aus.
#59Dazu gehören konse quenter Klimaschutz, ein verantwortlicher Umgang mit Ressourcen, eine neue Agrarwirtschaft oh ne industrielle Massentierhaltung und eine Stärkung der Solidarischen Ökonomie.
#60Nur mit e inem solchen Umbau unseres Wirtschaf- tens bleibt unsere Erde auch für unsere Kinder noch lebenswert.
#61So liefern wir entscheidende Impulse, um eine neue wirtschaftliche Dynamik für d ie von der Krise besonders hart getroffenen Länder zu erzeugen und Europa aus der Krise zu führ en.
#62Mit der Investition in grüne Technolo- gien – und das sind nicht nur Erneuerbare Energien, Elektromobilität und effizientere Gebäude- technik – schaffen wir neue Jobs und stärken unser Innovationspotenzial überall in der EU.
#63Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#64BDK Dresden, 07.
#65Februar 2014 Wir GRÜNE stehen für ein Europa, das gerecht und pl anbar auf Erneuerbare Energien umsteigt.
#66EU-Energiekommissar Günther Oettinger versucht aber die Energiewende auszubremsen.
#67Atom- kraftwerke werden weiter gefördert und Laufzeiten v erlängert, statt den Atomausstieg anzuge- hen.
#68Die deutsche Kanzlerin schützt in Brüssel eins eitig die Interessen der deutschen Automobil- industrie mit ihren großen Spritfressern und verhin dert damit die ökologische Verkehrswende.
#69Hinter dieser Politik steht eine Haltung, die Ökolo gie und Ökonomie als Gegensätze behandelt.
#70Das ist nicht unsere Politik, weil sie Probleme ver schärft und nicht löst.
#71Wir wollen ein Wirt- schaften nicht gegen, sondern im Einklang mit der N atur und stellen den Menschen, das Klima und unsere Umwelt in den Mittelpunkt.
#72Wir kämpfen d agegen, unsere Böden und unser Grund- wasser durch Fracking zu gefährden.
#73Wir streiten fü r einen Ausstieg aus dem Klimakiller Kohle, statt die Gesundheit zahlloser UnionsbürgerInnen du rch Luftverschmutzung zu ruinieren und ganze Landschaften durch Braunkohletagebaue zu verw üsten.
#74Zusammen aus der Krise: Gerecht sparen, grün in vestieren Die Wirtschafts- und Finanzkrise ist noch nicht vor bei.
#75Die Schuldenberge in der Eurozone wachsen weiter an.
#76Es war gut und richtig, den Euro zu verteidigen.
#77Denn er ist als unsere ge- meinsame Währung enorm wichtig für den wirtschaftli chen und politischen Erfolg Europas.
#78Doch in der Ausgestaltung der Euro-Rettungspolitik wurden schwerwiegende Fehler gemacht – von der deutschen Bundesregierung und anderen natio nalen Regierungen; von der Troika und den europäischen Institutionen.
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