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vom 18.07.2026 PDF
#581
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Der grüne Umbau der Wirtschaft, nachhaltiges Konsumieren und Produzieren können hier nachhaltige Im- pulse setzen.
#582Ohne Wachstum werden die Krisenländer ihre Haushalte nicht in Ordnung brin- gen und haben dann auch keinen Spielraum für eine s olide Sozialpolitik und notwendige Inves- titionen in die öffentliche Infrastruktur.
#583Zukunfts investitionen in nachhaltige Mobilität und Bil- dung sowie in Energie- und Rohstoffeffizienz in den verschiedensten Branchen zahlen sich für die Gesellschaft aus und schaffen neue Jobs.
#584Finanz ieren wollen wir das u.
#585aus einer europäi- schen Verwendung der Einnahmen aus der Finanztransa ktionssteuer sowie den Mehreinnahmen aus dem Trockenlegen sämtlicher (auch europäischer) Steueroasen.
#586So tragen diejenigen, die die Finanzkrise mit verantwortet haben, zu einem nachha ltigen Weg aus der Krise bei.
#587Die günstigen Bedingungen für Solar- und Windenergi e in Südeuropa kann man gut zur wirt- schaftlichen Wiederbelebung der Krisenregionen nutz en.
#588So gibt es insbesondere in Südeuropa günstige Voraussetzungen, um bei einem gleichzeitig en Aufbau sinnvoller Speichertechniken eine Vollversorgung mit Solar- und Windstrom zu err eichen.
#589Wir wollen die Entwicklung der für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#590Februar 2014 S.
#591Erneuerbare Energien notwendigen Industrien und Die nstleistungsstrukturen auch mittels Wis- senstransfer durch Unternehmen und Universitäten in den betroffenen Regionen unterstützen.
#592Der Green New Deal bindet die Finanzmärkte in die W irtschaft ein und sorgt für ein Europa ohne Steuerdumping und Steuerhinterziehung.
#593Er ermö glicht einen neuen sozialen Ausgleich – denn in der Krise ist das soziale Gefüge vieler Län der aus der Balance geraten, weil die Kosten und Lasten der Krise einseitig auf die sozial Schwä chsten der Gesellschaft abgewälzt wurden.
#594Reformen mit sozialer Balance Es ist richtig, von den Ländern, die Kredithilfen b ekommen, im Gegenzug Reformen einzufor- dern.
#595Wo es zu lasche Regulierungen des eigenen Ban kensektors, schlechte und sozial unausge- wogene Steuersysteme und – insbesondere in Griechen land – auch Klientelwirtschaft gibt, hat das die Krise mit verschärft.
#596Eine nachhaltige Gesu ndung der Staaten unter dem Euro-Rettungs- schirm setzt deshalb gerade auch funktionierende st aatliche Institutionen voraus.
#597Deswegen set- zen wir uns für Strukturreformen ein, die den Mensc hen vor Ort zugutekommen, wie der Ab- bau von ineffizienter Verwaltung oder schlechtem Ju stizwesen, ein effizienteres Steuersystem und Korruptionsbekämpfung oder die Senkung von Mili tärausgaben.
#598Dennoch müssen viele Staaten zum Beispiel auch Personalausgaben überprüf en.
#599Um die Haushaltskonsolidierung ge- recht auszugestalten sollen aber die Bereiche gesch ont werden, die für die Zukunft der jungen Generation entscheidend sind.
#600Zentral ist weiterhin für uns eine soziale Ausgesta ltung der Konsolidierungsmaßnahmen und Rettungsbedingungen.
#601Wir haben uns von Anfang an da gegen engagiert, dass die Anpassungs- lasten vor allem auf die sozial Schwächsten abgewäl zt werden und dass Reformpolitik gleichge- setzt wird mit dem Abbau von sozialen Rechten und L eistungen.
#602Notwendig sind sozial ausge- wogene Sparmaßnahmen, um ein erhöhtes Armutsrisiko zu vermeiden.
#603Ebenso muss die Tarif- autonomie gewahrt bleiben.
#604Wir haben immer deutlich gemacht, dass notwendige Strukturre- formen nicht dadurch noch erschwert werden dürfen, dass die Länder durch einen zu harten Sparkurs weiter in die Krise getrieben werden.
#605Hohe Vermögen und Einkommen, die es auch in den Krisenstaaten gibt, müssen stärker als bisher i n die Pflicht genommen werden.
#606Dazu wollen wir mit unserem Vorschlag eines europäischen Steuer pakts und den Maßnahmen gegen Steuer- flucht die Möglichkeiten schaffen.
#607Wir fordern eine umfassende Auswertung, wie sich die bishe- rigen Krisenmaßnahmen auf die Sozialsysteme ausgewi rkt haben, und wollen Konsolidierungs- maßnahmen in Zukunft soziale Folgenabschätzungen vo ranstellen.
#608Einseitig auf die Bekämp- fung von Ungleichheiten in der Wettbewerbsfähigkeit zu setzen, greift zu kurz.
#609BERSCHULDUNG NACHHALTIG ABBAUEN B.
#610Für einen Altschuldentilgungspakt Die Euro-Krise wird nur dann zu bewältigen sein, we nn es eine nachhaltige Lösung für das Überschuldungsproblem der Krisenländer und ihre hor renden Zinslasten gibt.
#611Ein wichtiges Ele- ment der Krise sind die zu hohen Schulden von Priva thaushalten, Banken und vielen Staaten.
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