Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#558
Deutschland müsste als Gläubiger wohl erhebliche Verluste auf die bisher gewährten Hilfskredite hinnehmen.
#559
Für uns is t deshalb der Zusammenhalt der Eurozone ein zentrales Ziel.
#560
Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#561
BDK Dresden, 07.
#562
Februar 2014 Wer den Euro nicht scheitern lassen und in der Folg e massive soziale und wirtschaftliche Ver- werfungen riskieren wollte, musste den Rettungspake ten als kurzfristiger Krisenmaßnahme zu- stimmen.
#563
Wir haben das bei aller Kritik getan.
#564
Dies en Weg sind wir gegangen, um den von der Krise am stärksten betroffenen Ländern Zugang zu be zahlbaren Krediten zu ermöglichen und damit den Euro zu stabilisieren.
#565
Die EU verfügte zu Beginn der Krise über keinen Mechanismus zur Stabilisierung des Euro.
#566
Es war daher notwendig , Instrumente wie den Europäischen Stabili- tätsmechanismus (ESM) zu schaffen.
#567
Wir haben gleich zeitig dafür gekämpft – und tun es immer noch –, mit einer grundlegenden Reform der Finanzmä rkte eine der zentralen Krisenursachen anzugehen.
#568
Gleiches gilt für unsere Kritik an den w irtschaftlichen Ungleichgewichten in der Eu- ro-Zone.
#569
Wir sehen den Bedarf für Reformen in den Empfängerl ändern, aber wir kritisieren unsoziale Konditionen von Rettungsmaßnahmen und demokratische Defizite beim Krisenmanagement.
#570
Wir sagten nicht „Ja und Amen“, sondern wir sagten „Ja, wenigstens das“ und kämpfen wei- terhin für unsere Forderungen nach einer sozial ver träglichen und wirtschaftlich nachhaltigen Ausgestaltung der Konsolidierungsmaßnahmen, sowohl auf nationaler als auch auf europäischer Ebene.
#571
Die kurzfristig dringendste Aufgabe ist es, die Kri se zu überwinden.
#572
Langfristig benötigen wir Rahmenbedingungen, die verhindern, dass es wieder z u einer Krise dieses Ausmaßes kommen kann.
#573
Um die Teufelsspirale in den Staaten unter de m Euro-Rettungsschirm zu durchbrechen, muss zuerst die Unsicherheit über die Zukunft des E uro ein Ende haben.
#574
Das ist eine Grundvor- aussetzung dafür, dass Menschen und Unternehmen dor t wieder investieren.
#575
Gleichzeitig muss die Nachfrage in den Krisenländern wieder in Gang k ommen, damit eine positive Spirale von In- vestitionen, sinkender Arbeitslosigkeit, steigenden Einkommen und Tragfähigkeit der Schulden- last einsetzen kann.
#576
Mit dem Green New Deal aus der Krise Mit dem Green New Deal setzen wir an den Wurzeln de r Krise an.
#577
Mit ihm wollen wir unser Wirtschaften insgesamt ökologischer und nachhaltige r gestalten.
#578
Durch Investitionen in die Energiewende, in Klimaschutz und neue Infrastruktur en schafft der Green New Deal in einem ersten Schritt dringend benötigte Jobs und Zukunfts perspektiven.
#579
Durch ein langfristiges und sozial-ökologisch ausgestaltetes Programm im Rahmen des EU-Haushaltes überwinden wir die Rezession in den Krisenländern und legen das Fundam ent für ein nachhaltigeres Wirtschaftsmo- dell, das ohne Umweltzerstörung auskommt.
#580
Investitionen schaffen Perspektiven für die wirtsch aftliche Entwicklung in den Staaten unter dem Euro-Rettungsschirm – denn mit Sparen alleine k ommen sie nicht aus der Krise.
#581
Der grüne Umbau der Wirtschaft, nachhaltiges Konsumieren und Produzieren können hier nachhaltige Im- pulse setzen.
#582
Ohne Wachstum werden die Krisenländer ihre Haushalte nicht in Ordnung brin- gen und haben dann auch keinen Spielraum für eine s olide Sozialpolitik und notwendige Inves- titionen in die öffentliche Infrastruktur.
#583
Zukunfts investitionen in nachhaltige Mobilität und Bil- dung sowie in Energie- und Rohstoffeffizienz in den verschiedensten Branchen zahlen sich für die Gesellschaft aus und schaffen neue Jobs.
#584
Finanz ieren wollen wir das u.
#585
aus einer europäi- schen Verwendung der Einnahmen aus der Finanztransa ktionssteuer sowie den Mehreinnahmen aus dem Trockenlegen sämtlicher (auch europäischer) Steueroasen.
#586
So tragen diejenigen, die die Finanzkrise mit verantwortet haben, zu einem nachha ltigen Weg aus der Krise bei.
#587
Die günstigen Bedingungen für Solar- und Windenergi e in Südeuropa kann man gut zur wirt- schaftlichen Wiederbelebung der Krisenregionen nutz en.
#588
So gibt es insbesondere in Südeuropa günstige Voraussetzungen, um bei einem gleichzeitig en Aufbau sinnvoller Speichertechniken eine Vollversorgung mit Solar- und Windstrom zu err eichen.


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