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vom 18.07.2026 PDF
#495
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Banken drohen Pleite zu gehen.
#496Kleine und mittelstä ndische Unternehmen in Spanien oder Grie- chenland erhalten keine Kredite mehr und gehen Bank rott, jeden Tag gehen Arbeitsplätze verlo- ren.
#497Viele notwendige Krisenmaßnahmen wurden umgese tzt, die bisherige Politik blieb jedoch weit hinter dem, was erforderlich ist, zurück und s etzte oft auf falsche Lösungen.
#498Wir GRÜNE bieten Alternativen zum bisherigen europä ischen Krisenmanagement.
#499Mit unseren Ideen können wir zusammen die Krise überwinden und gleichzeitig Europa grün erneuern und so gerechter, nachhaltiger und zukunftsfähiger mach en.
#500Die Ursachen dieser Krise sind vielfältig.
#501Daher wollen wir bei der Suche nach Lösungen nicht einseitig auf Spar- und Konsolidierungs- maßnahmen setzen, sondern fordern eine umfassende K risenpolitik, die alle Ursachen und Wir- kungen der Krise adressiert und mitdenkt.
#502Wir wollen die gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpo litik ausbauen, weil eine gemeinsame Währung mehr Zusammenarbeit erfordert, um krisenfes t zu sein.
#503Das darf aber nicht die Mög- lichkeiten der demokratischen Kontrolle aushöhlen; die Parlamente müssen mitentscheiden können.
#504Wir GRÜNE wollen Europa mit dem Green New Deal erneuern .
#505Der Green New Deal schafft durch Investitionen in die Energiewende, in Klimasc hutz und neue Infrastrukturen dringend be- nötigte Jobs und Zukunftsperspektiven.
#506Er legt die Finanzmärkte an die Leine und sorgt für ein Europa ohne Steuerdumping und Steuerhinterziehung.
#507Er ermöglicht einen neuen sozialen Aus- gleich – denn in der Krise ist das soziale Gefüge v ieler Länder aus der Balance geraten, weil die Kosten und Lasten der Krise einseitig auf die Schwä chsten der Gesellschaft abgewälzt wurden.
#508Wir GRÜNE setzen uns für ein Wirtschaften ein, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Grenzen der Natur einhält – statt nur einse itig auf das Wachstum des Bruttoinlandspro- dukts zu setzen.
#509Wir suchen nach Lösungen, die Wach stumsabhängigkeit unserer Wirtschaft langfristig zu reduzieren, z.
#510indem wir uns mit a nderen Wirtschaftsformen auseinandersetzen.
#511Wir wollen Europa zusammenhalten und solidarisch handeln .
#512Wir liefern einen umfassenden grünen Ansatz, wie die Überschuldung nachhaltig und unter Wahrung strenger Kontrollmecha- nismen abgebaut werden kann.
#513Wir GRÜNE wollen die W irtschaftsunion um eine soziale Di- mension ergänzen.
#514Denn unser Europa garantiert sozi ale Grundrechte und gleiche Teilhabe- chancen.
#515Wir wollen ein Europa der Wissensgesellsch aft, an der alle Menschen teilhaben kön- nen.
#516GRÜN macht den Unterschied: Erfolgreich haben wir f ür mehr Steuertransparenz bei den Ban- ken gesorgt.
#517Unsere Anträge haben die Mehrheit des Europäischen Parlaments hinter der Fi- nanztransaktionssteuer versammelt.
#518Auch das Abkomme n über die demokratische Kontrolle der neuen, bei der Europäischen Zentralbank angesiedelt en Bankenaufsicht ist auf eine grüne Initia- tive zurückzuführen.
#519Wir GRÜNE waren es, die erstma ls eine europäische Jugendgarantie gefor- dert und innerhalb der Kohäsionspolitik einen Minde stanteil für die Armutsbekämpfung festge- legt haben.
#520DIE KRISE IN DER EUROZONE ÜBERWINDEN B.
#521Die Ursachen erkennen Die EU steckt in einer fundamentalen Krise.
#522Kern de r Krise ist ein wirtschaftliches Entwicklungs- modell, das nicht nachhaltig ist.
#523Der Zusammenbruch weitgehend unregulierter Finanzmärkte hat die Fehler und Schwachstellen dieses Wirtschaft smodells – gemeinsame Währung ohne ko- ordinierte Wirtschaftspolitik – schonungslos offeng elegt.
#524BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#525Februar 2014 S.
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