Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#474
Der „gute ökologische und chemische Zustand“ für Ge wässer und Grundwasser ist schnellst- möglich ohne weitere Fristverlängerungen herzustell en.
#475
Die aus Pestizideinsatz und Überdün- gung resultierenden Emissionen und Belastungen des Trinkwassers müssen reduziert werden.
#476
Der Wasserwirtschaft in der Landwirtschaft beispiel sweise durch den intensiven Bewässerungs- anbau in unter Wasserknappheit leidenden Regionen m uss dringend Einhalt geboten werden.
#477
Darüber hinaus wollen wir eine Ausweitung und Verne tzung von Meeresschutzgebieten in Eu- ropa und international.
#478
Internationale Konventionen und auch das europäische Schutzgebiets- netz Natura 2000 sind eine gute Grundlage, dieses A nliegen voranzutreiben.
#479
Ob in der Arktis oder in der Ostsee: Meeresschutzgebiete und insbeso ndere fischereifreie Zonen erlauben Rück- zugsgebiete für bedrohte Fischarten und Meerestiere .
#480
Eine nachhaltige Nutzung von Wasser bedeutet auch, die Überfischung zu beenden.
#481
Die neu geschaffenen Verpflichtungen zum Schutz von Meer un d Fischbestand – für die wir uns erfolg- reich eingesetzt haben – muss die EU nun auch einha lten und transparent machen, damit sie überprüft werden können.
#482
Außerdem fordern wir GRÜNE , dass die EU sich auf eine nachhaltige Fischerei festlegt und selektive Fangmethoden förde rt.
#483
Europäische Fangflotten dürfen nicht weiter die Fischgründe vor den Küsten Afrikas und i m Pazifik ausplündern und damit lokalen Fi- scherInnen die Lebensgrundlage nehmen, was nach wie vor auch noch mit Steuergeldern kräf- tig unterstützt wird.
#484
Die EU muss sich zudem stärke r gegen illegalen Fischfang engagieren.
#485
Unsere großen Flüsse sind nicht nur wichtige Wasser wege.
#486
Sie sind, wie ihre Ufer und Auen, auch Erholungsräume für uns Menschen und wichtiger Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten.
#487
Deshalb wollen wir eine Schifffahrt, die nachhaltig ist, die Artenvielfalt ebenso wie unsere Trinkwasservorräte schützt und die Gebie te für den natürlichen Hochwasserschutz erhält.
#488
Jeder Mensch soll Zugang zu frischem und be zahlbarem Trinkwasser haben.
#489
Den Bestre- bungen, öffentliche Wasserversorgung zu privatisier en, stellen wir uns entgegen.
#490
Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#491
BDK Dresden, 07.
#492
Februar 2014 B.
#493
ZUSAMMEN AUS DER KRISE Die Krise in Europa ist immer noch akut.
#494
war j edeR vierte Jugendliche in der EU arbeitslos.
#495
Banken drohen Pleite zu gehen.
#496
Kleine und mittelstä ndische Unternehmen in Spanien oder Grie- chenland erhalten keine Kredite mehr und gehen Bank rott, jeden Tag gehen Arbeitsplätze verlo- ren.
#497
Viele notwendige Krisenmaßnahmen wurden umgese tzt, die bisherige Politik blieb jedoch weit hinter dem, was erforderlich ist, zurück und s etzte oft auf falsche Lösungen.
#498
Wir GRÜNE bieten Alternativen zum bisherigen europä ischen Krisenmanagement.
#499
Mit unseren Ideen können wir zusammen die Krise überwinden und gleichzeitig Europa grün erneuern und so gerechter, nachhaltiger und zukunftsfähiger mach en.
#500
Die Ursachen dieser Krise sind vielfältig.
#501
Daher wollen wir bei der Suche nach Lösungen nicht einseitig auf Spar- und Konsolidierungs- maßnahmen setzen, sondern fordern eine umfassende K risenpolitik, die alle Ursachen und Wir- kungen der Krise adressiert und mitdenkt.
#502
Wir wollen die gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpo litik ausbauen, weil eine gemeinsame Währung mehr Zusammenarbeit erfordert, um krisenfes t zu sein.
#503
Das darf aber nicht die Mög- lichkeiten der demokratischen Kontrolle aushöhlen; die Parlamente müssen mitentscheiden können.
#504
Wir GRÜNE wollen Europa mit dem Green New Deal erneuern .


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