Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#451
Mittel aus der Regionalförderung müssen ökolo gische Mindestauflagen beinhalten.
#452
Für den Wirtschaftswald in Europa streben wir eine natu rnahe Bewirtschaftung – mindestens dem FSC-Standard entsprechend – an.
#453
Wie die Biodiversit ätsstrategie vorsieht, sollen fünf Prozent des Waldes als ökologische Vorranggebiete dauerhaft nicht forstwirtschaftlich genutzt werden.
#454
Die EU hat mit Natura 2000 ein hervorragendes Schut zgebietssystem geschaffen, das es zu er- halten und auszubauen gilt.
#455
Wir setzen uns dafür ei n, dass ausgewiesene Natura-2000-Schutz- gebiete ernsthaft geschützt und gepflegt werden.
#456
Da für bedarf es einer ausreichenden Finanzie- rung.
#457
Allerdings sind noch große Umsetzungsdefizite in den Mitgliedstaaten zu beheben.
#458
Wir setzen uns in Europa für gemeinsame Regelungen zum Schutz der Böden ein.
#459
Europaweit müssen Böden gegen Erosion, Verschmutzung und massi ve Versiegelung geschützt werden.
#460
Der Verlust an Bodenfruchtbarkeit stellt eine immer grö ßere Gefahr für die Ernährung und die biolo- gische Vielfalt dar.
#461
Vorschläge der EU-Kommission, die sich am deutschen Bodenschutzrecht ori- entieren und vom Europäischen Parlament gestützt we rden, dürfen von der deutschen Bundes- regierung nicht länger blockiert werden.
#462
Und wir treten dafür ein, dass auf europäischer Ebe ne unser gemeinsames Naturerbe besser ge- schützt wird.
#463
Außerdem muss die EU ihren Beitrag le isten, die Biodiversität weltweit zu erhalten und ihr internationales Handeln danach auszurichten .
#464
Für besseren Gewässerschutz und nachhaltige W asserwirtschaft Wasser ist die Grundlage allen Lebens.
#465
Wir wollen s auberes Wasser, doch unsere Gewässer sind in einem schlechten Zustand.
#466
In den Meeren schwimme n bald mehr Plastikabfälle als Fische, das BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#467
Februar 2014 S.
#468
Wasser versauert, wird überdüngt und falsch bewirts chaftet.
#469
Das muss sich ändern.
#470
Wir müssen Wasser als Ressource schützen.
#471
Dafür hat Europa sin nvolle Instrumente geschaffen: Die Wasser- rahmenrichtlinie, die Nitratrichtlinie und die Meer esstrategie-Rahmenrichtlinie.
#472
Doch diese Re- geln erfordern eine konsequente Umsetzung und dabei die angemessene Berücksichtigung von Naturschutzbelangen.
#473
Wir GRÜNE fordern eine schärfe re Kontrolle und konsequente Vertrags- verletzungsverfahren gegen Mitgliedstaaten, die die se europäischen Gesetze ignorieren.
#474
Der „gute ökologische und chemische Zustand“ für Ge wässer und Grundwasser ist schnellst- möglich ohne weitere Fristverlängerungen herzustell en.
#475
Die aus Pestizideinsatz und Überdün- gung resultierenden Emissionen und Belastungen des Trinkwassers müssen reduziert werden.
#476
Der Wasserwirtschaft in der Landwirtschaft beispiel sweise durch den intensiven Bewässerungs- anbau in unter Wasserknappheit leidenden Regionen m uss dringend Einhalt geboten werden.
#477
Darüber hinaus wollen wir eine Ausweitung und Verne tzung von Meeresschutzgebieten in Eu- ropa und international.
#478
Internationale Konventionen und auch das europäische Schutzgebiets- netz Natura 2000 sind eine gute Grundlage, dieses A nliegen voranzutreiben.
#479
Ob in der Arktis oder in der Ostsee: Meeresschutzgebiete und insbeso ndere fischereifreie Zonen erlauben Rück- zugsgebiete für bedrohte Fischarten und Meerestiere .
#480
Eine nachhaltige Nutzung von Wasser bedeutet auch, die Überfischung zu beenden.
#481
Die neu geschaffenen Verpflichtungen zum Schutz von Meer un d Fischbestand – für die wir uns erfolg- reich eingesetzt haben – muss die EU nun auch einha lten und transparent machen, damit sie überprüft werden können.


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