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vom 18.07.2026 PDF
#413
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Wir wollen EU-weit Programme, die die Kooperation zwischen BäuerInnen, lokalen un d regionalen Verarbeitern und Verbrauche- rInnen – etwa im Bereich der Schulernährung – förde rn, statt den fatalen Verdrängungswettbe- werb weiter zu verschärfen.
#414Keine Gentechnik in Europa Gentechnisch veränderte Pflanzen bedeuten unkalkuli erbare Risiken für Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft.
#415Wir setzen uns für eine konsequen te Reform des europäischen Zulassungsver- fahrens ein, damit diese Risiken endlich gründlich untersucht werden.
#416Gleichzeitig wollen wir die unabhängige Risikoforschung stärken, damit die Stud ien für die Zulassung nicht länger nur von Agrochemie-Konzernen erstellt werden.
#417Die Mitglieds taaten sollen die Möglichkeit erhalten, sich rechtssicher und dauerhaft gegen den Gentechni k-Anbau zu entscheiden, um z.
#418die gen- technikfreie und ökologische Produktion zu schützen .
#419Den Vorschlag der Kommission, nationale Anbauverbote mit einer erleichterten und beschleuni gten Zulassung von gentechnisch veränder- ten Organismen (GVO) zu verknüpfen, lehnen wir ab.
#420Wir wollen das Saatgut von gentechni- schen Verunreinigungen reinhalten; darum hat die Nu lltoleranz gegenüber gentechnischen Ver- unreinigungen für uns weiterhin höchste Priorität.
#421Um die Abhängigkeit der europäischen Tier- produktion von gentechnisch verändertem Import-Soja zu verringern, wollen wir eine europäi- sche Eiweißpflanzenstrategie auf den Weg bringen.
#422E ine Kennzeichnungspflicht für tierische Produkte wie Milch, Fleisch und Eier, die mit Gente chnik-Futter erzeugt wurden, soll den Ver- braucherinnen und Verbrauchern zudem endlich die Mö glichkeit geben, beim Einkauf überall in der EU eine informierte Kaufentscheidung zu treffen .
#423Den Tierschutz in Europa stärken 2009 hat die EU den Tierschutz als Wert in den euro päischen Verträgen verankert.
#424Das ist ein Meilenstein für den Tierschutz; er muss sich aber a uch in der Gesetzgebung der Union wieder- finden.
#425Für alle Tiere in der Landwirtschaft muss es anspru chsvolle und verbindliche Haltungsvorschrif- ten geben, die sich am Tierwohl orientieren und ein e artgemäße Haltung sicherstellen.
#426Wir wol- len eine Anpassung der Ställe an die Bedürfnisse de r Tiere und keine Anpassung der Tiere an den Stall.
#427Wir wollen die Voraussetzungen schaffen, dass Stallanlagen EU-weit nur noch mit wirksamer Abluftfilterung genehmigt werden.
#428Käfigha ltung und Qualzuchten müssen europa- weit beendet werden.
#429Das Klonen von Nutztieren lehn en wir aus ethischen und tierschutzrecht- lichen Gründen ab, genauso wie den Import und die V ermarktung der Produkte dieser Tiere und ihrer Nachkommen.
#430Die Schlachtung muss schmerzfrei ausgeführt werden.
#431In der EU-Schlachtverordnung ist festzu- legen, dass betäubungslose Schlachtungen nur dann b ehördlich genehmigt werden dürfen, wenn nachgewiesen werden kann, dass den Tieren im V ergleich zu einem Schlachten mit vorhe- riger Betäubung keine unnötigen Schmerzen oder Leid en entstehen.
#432Tiertransporte sollen so kurz wie möglich sein.
#433Wir setzen uns dafür ein, dass wieder ein Netz kleiner, regionaler Schlachtstätten entsteht, um un nötige Transportzeiten zu vermeiden und re- gionale Vermarktungsstrukturen zu stärken.
#434Die Tran sportzeit für grenzüberschreitende Trans- Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#435BDK Dresden, 07.
#436Februar 2014 porte ist auf acht Stunden zu begrenzen.
#437Wir GRÜNE wollen eine klare Kennzeichnung von Pro- dukten mit tierischen Inhaltsstoffen, ihrer Herkunf t und der Haltungsform, um bewusste Kauf- entscheidungen zu ermöglichen.
#438Wir setzen uns europaweit für ein Ende der Tötung s treunender Hunde und Katzen ein und for- dern für die betroffenen Länder tierschutzgerechte Alternativen.
#439Dazu wollen wir die öffentliche und private Geburtenkontrolle ohne Tötung von Tiere n stärken, Tiervermittlung fördern und die artgerechte Haltung von Hunden und Katzen erreichen , die in öffentlichen oder privaten Sam- meleinrichtungen verwahrt werden.
#440Wir wollen erreichen, dass Tierversuche durch tierv ersuchsfreie Methoden ersetzt werden.
#441Des- wegen müssen europäische Mittel für die Erforschung und Erprobung von Ersatz- und Ergän- zungsmethoden bereitgestellt werden.
#442Das 2013 in Kr aft getretene Verbot von Tierversuchen für kosmetische Produkte muss konsequent umgesetzt werden und auf Versuche für Haushalts- und Reinigungsmittel ausgeweitet werden.
#443Die EU muss sich stärker für den internationalen Ar tenschutz engagieren.
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