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vom 18.07.2026 PDF
#397
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Wir kämpfen gegen Versuche, durch exklusive Abkomme n der EU mit den USA (TTIP), Kanada (CETA) oder anderen Staaten VerbraucherInnenschutz und Umweltstandards z.
#398im Bereich der Agrogentechnik auszuhebeln und Regeln für Agrar handel und Agrarinvestitionen ohne par- lamentarische Mitwirkung und zivilgesellschaftliche Beteiligung zu Gunsten der Agroindustrie festzulegen.
#399Die Landwirtschaft wird grün Die EU braucht eine Politik zur Entwicklung der län dlichen Räume, die den Rückgang der Bevöl- kerung in vielen ländlichen Regionen gestaltet und den ländlichen Raum für ExistenzgründerIn- nen aus dem landwirtschaftlichen und nicht-landwirt schaftlichen Bereich attraktiv macht.
#400Die Entwicklung agrarökologischer Systeme, sowie die Kr eislaufwirtschaft, dezentrale Energieversor- gung und regionale und lokale Kooperationspartnersc haften sollen in den neuen EU-Program- men für Innovation, Forschung und Ausbildung Eingan g finden.
#401Wir GRÜNE werden den ökologischen Landbau als Leitb ild für die Landwirtschaft der Zukunft weiterhin fördern und seine positiven Impulse für d ie Entwicklung ländlicher Regionen stärken.
#402Dazu sollen europäische Kampagnen zu den Vorteilen des Ökolandbaus finanziert und die Richtlinien für ökologische Betriebe weiterentwicke lt werden.
#403Wir sehen in der engeren Zusam- menarbeit von Produzenten und VerbraucherInnen z.
#404in der solidarischen Landwirtschaft ein Modell, das Zukunft hat.
#405Wichtig ist uns dabei nach wie vor, auf die weitreichenden Folgen hin- zuweisen, die der enorm hohe Fleischkonsum mit sein er extensiven großindustriellen Produkti- onsform mit sich bringt und hierbei eine Trendumkeh r zu erreichen.
#406BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#407Februar 2014 S.
#408Unser Ziel ist weiterhin, Land nicht zum Spekulatio nsobjekt werden zu lassen.
#409Wir stehen an der Seite der BäuerInnen, wenn ihre Existenzgrundlage d urch Landspekulationen bedroht wird.
#410Auch Nahrungsmittelspekulationen, Energiepflanzenan bau und Lebensmittelverschwendung sind Herausforderungen, für die es einer europäisch en Antwort bedarf.
#411Wir wollen ein bewuss- tes Konsumverhalten fördern und der nachhaltigen Le bensmittelproduktion Vorrang geben.
#412Als VerbraucherInnen können wir die Erzeugung gesun der Lebensmittel fördern – wenn wir uns bewusst für ökologische und regionale Produkte ents cheiden.
#413Wir wollen EU-weit Programme, die die Kooperation zwischen BäuerInnen, lokalen un d regionalen Verarbeitern und Verbrauche- rInnen – etwa im Bereich der Schulernährung – förde rn, statt den fatalen Verdrängungswettbe- werb weiter zu verschärfen.
#414Keine Gentechnik in Europa Gentechnisch veränderte Pflanzen bedeuten unkalkuli erbare Risiken für Umwelt, Gesundheit und Gesellschaft.
#415Wir setzen uns für eine konsequen te Reform des europäischen Zulassungsver- fahrens ein, damit diese Risiken endlich gründlich untersucht werden.
#416Gleichzeitig wollen wir die unabhängige Risikoforschung stärken, damit die Stud ien für die Zulassung nicht länger nur von Agrochemie-Konzernen erstellt werden.
#417Die Mitglieds taaten sollen die Möglichkeit erhalten, sich rechtssicher und dauerhaft gegen den Gentechni k-Anbau zu entscheiden, um z.
#418die gen- technikfreie und ökologische Produktion zu schützen .
#419Den Vorschlag der Kommission, nationale Anbauverbote mit einer erleichterten und beschleuni gten Zulassung von gentechnisch veränder- ten Organismen (GVO) zu verknüpfen, lehnen wir ab.
#420Wir wollen das Saatgut von gentechni- schen Verunreinigungen reinhalten; darum hat die Nu lltoleranz gegenüber gentechnischen Ver- unreinigungen für uns weiterhin höchste Priorität.
#421Um die Abhängigkeit der europäischen Tier- produktion von gentechnisch verändertem Import-Soja zu verringern, wollen wir eine europäi- sche Eiweißpflanzenstrategie auf den Weg bringen.
#422E ine Kennzeichnungspflicht für tierische Produkte wie Milch, Fleisch und Eier, die mit Gente chnik-Futter erzeugt wurden, soll den Ver- braucherinnen und Verbrauchern zudem endlich die Mö glichkeit geben, beim Einkauf überall in der EU eine informierte Kaufentscheidung zu treffen .
#423Den Tierschutz in Europa stärken 2009 hat die EU den Tierschutz als Wert in den euro päischen Verträgen verankert.
#424Das ist ein Meilenstein für den Tierschutz; er muss sich aber a uch in der Gesetzgebung der Union wieder- finden.
#425Für alle Tiere in der Landwirtschaft muss es anspru chsvolle und verbindliche Haltungsvorschrif- ten geben, die sich am Tierwohl orientieren und ein e artgemäße Haltung sicherstellen.
#426Wir wol- len eine Anpassung der Ställe an die Bedürfnisse de r Tiere und keine Anpassung der Tiere an den Stall.
#427Wir wollen die Voraussetzungen schaffen, dass Stallanlagen EU-weit nur noch mit wirksamer Abluftfilterung genehmigt werden.
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