Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 18.07.2026 PDF
#358
So kön- nen sich Geschädigte vor Gericht zusammenschließen und ihr Recht gemeinsam durchsetzen.
#359
Rückzahlungs- oder Entschädigungsforderungen können so mit einem geringeren individuellen Risiko für VerbraucherInnen vorgebracht werden.
#360
Wir wollen den EU-Binnenmarkt und den Schutz der VerbraucherInnen stärken.
#361
Dazu gehört au ch, den Datenschutz als grundlegendes VerbraucherInnenrecht zu verstehen und zu sichern.
#362
Wir wollen die unterschiedlichen Regelun- gen in der EU zur Gewährleistung überarbeiten und v erbessern.
#363
Ein optionales Gemeinsames Europäisches Kaufrecht ist allerdings problematisch .
#364
Denn dadurch würden nebeneinanderste- hende unterschiedliche europäische und nationale Re chtsvorschriften geschaffen, die zu Verwir- rung und Unsicherheit führen würden.
#365
NATÜRLICHEN REICHTUM BEWAHREN A.
#366
Für eine bessere Landwirtschafts- und Lebensm ittelpolitik Wir GRÜNE streiten für gesunde Lebensmittel, eine r egional verankerte Lebensmittelerzeugung, bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft und artgerecht e Tierhaltung.
#367
Auf dem Weg dorthin haben wir gemeinsam mit Verbraucherinnen und Verbrauchern , engagierten Umwelt- und Tierschütze- rInnen und den alternativen BäuerInnenverbänden ers te Erfolge erzielt.
#368
Dazu zählt, dass heute immer mehr Menschen davon überzeugt sind, dass Lebe nsmittelproduktion und der Schutz von Lebensgrundlagen wie Wasser, Klima, Böden keine Geg ensätze sein dürfen.
#369
Der ökologische Landbau ist europaweit zu einem festen Bestandteil der Landwirtschaft geworden und für viele Bäuerinnen und Bauern zu einer echten wirtschaftlic hen Alternative.
#370
Zusammen mit den NGOs ist es uns gelungen, dass in der EU derzeit mit wen igen Ausnahmen keine gentechnisch verän- derten Pflanzen angebaut werden.
#371
Und auch in den ve rgangenen Agrarreformen konnten wir grüne Akzente setzen und erste Schritte zur Umsetzu ng des Prinzips „Öffentliches Geld für Öf- fentliche Güter“ erzwingen.
#372
Aber das alles reicht für eine echte Agrarwende noc h lange nicht aus.
#373
Die europäische Agrarpo- litik ist noch weit entfernt von einem zukunftsfähi gen Kurs.
#374
Nach wie vor fördert die EU mit ei- nem Großteil der Agrarsubventionen die Industrialis ierung der Landwirtschaft und eine Export- orientierung, die Schäden in vielen Regionen der We lt verursacht.
#375
Millionen von Bäuerinnen und Bauern können dem Wachstumsdruck nicht standhal ten und müssen ihre Höfe aufgeben.
#376
Agrarindustrie und Massentierhaltung bescheren uns Giftstoffe, die in unsere Umwelt und in unsere Lebensmittel gelangen.
#377
Diese Form der Landwi rtschaft führt zu einer fatalen Klimabilanz und fördert die Erosion der Böden und einen dramati schen Verlust der Artenvielfalt.
#378
Und ob- wohl eine breite Mehrheit der europäischen Verbrauc herInnen die Gentechnik entschieden ab- Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#379
BDK Dresden, 07.
#380
Februar 2014 lehnt, droht schon 2014 die Zulassung neuer Genpfla nzen für den Anbau in Europa.
#381
Es ist falsch, einzelne Bäuerinnen und Bauern für diese Fe hlentwicklungen anzuklagen.
#382
Der Preisdruck durch die zunehmende Marktmacht weniger internation aler Handelskonzerne, das Konsumver- halten und die politische Fördersystematik haben ei n System entstehen lassen, das nach dem Prinzip „Wachse oder Weiche“ arbeitet.
#383
Immer mehr B äuerinnen und Bauern suchen selbst eine Alternative dazu.
#384
Wir wollen sie ihnen bieten.
#385
Europa muss im kommenden Jahrzehnt die Rahmenbeding ungen für den Umstieg auf eine re- gional verankerte, bäuerliche und ökologische Landw irtschaft schaffen.
#386
Direktzahlungen auf der Grundlage von Grundbesitz sind überholt.
#387
Stattdesse n wollen wir alle Agrarzahlungen an die Er- bringung ökologischer und sozialer Leistungen knüpf en wie Umwelt- und Tierschutz, Boden- fruchtbarkeit, Schaffung und Erhalt von Arbeitsplät zen oder die Stärkung regionaler Wertschöp- fung.
#388
Durch eine kontinuierliche Verringerung des E insatzes von Pestiziden und Mineraldünger sowie die Flächenbindung der Tierhaltung wollen wir die Überdüngung unserer Äcker und Ge- wässer beenden.


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