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vom 18.07.2026 PDF
#344
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Gegen den geplanten Verschleiß, bei dem Produkte so konstruiert werden, dass sie frühzeitig kaputt gehen oder sich kaum reparieren lassen, woll en wir vorgehen und erreichen, dass Geräte langlebiger, besser reparierbar und recycelbar sind .
#345Dafür müssen unter anderem die Öko-Desi- gn-Richtlinie und die europäischen Vorgaben zur Gew ährleistung entsprechend überarbeitet werden, um den VerbraucherInnen die Freiheit wieder zugeben selber zu entscheiden, wann sie ihre Geräte ersetzen.
#346Um die Sicherheit von Produkten zu stärken, setzen wir uns für ein EU-Sicherheitssiegel sowie für strengere Grenzwerte bis hin zu Verboten für kr ebserregende oder erbgutschädigende Stoffe wie Weichmacher und Schwermetalle ein.
#347Insbesondere in Kinderspielzeug haben Gifte nichts BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#348Februar 2014 S.
#349zu suchen.
#350Wir setzen uns daher für eine verpflicht ende Drittprüfung für Kinderspielzeug sowie eine Verbesserung der Marktüberwachung in der gesam ten EU ein.
#351Außerdem müssen hormo- nell wirksame Stoffe überall dort, wo es Alternativ en gibt, gemäß REACH (Chemikalien-Verord- nung der EU) ersetzt werden.
#352Auch bei der Entwicklung der Nanotechnologie muss d as Vorsorgeprinzip gelten.
#353Solange die Unbedenklichkeit von Nanoprodukten nicht eindeutig festgestellt ist, dürfen Lebensmittel oder Kosmetika mit Nano-Partikeln nicht auf den Markt ko mmen.
#354Durch die Einrichtung eines öf- fentlich zugänglichen Nanoproduktregisters und eine Kennzeichnungspflicht wollen wir Trans- parenz für VerbraucherInnen schaffen.
#355Vor Abzocke schützen Kurzfristig vom Anbieter stornierte Urlaubsreisen o der hohe Handyrechnungen bei Reisen au- ßerhalb der EU sind ein häufiges Ärgernis für Verbr aucherInnen.
#356Unternehmen mit unlauteren Geschäftspraktiken müssen aber trotzdem selten rech tliche Schritte ihrer KundInnen fürchten, da Aufwand und Risiko für VerbraucherInnen bei eine r Klage unverhältnismäßig hoch sind.
#357Wir wollen, dass die EU verbindliche Vorgaben zur Einfü hrung einer Gruppenklage macht.
#358So kön- nen sich Geschädigte vor Gericht zusammenschließen und ihr Recht gemeinsam durchsetzen.
#359Rückzahlungs- oder Entschädigungsforderungen können so mit einem geringeren individuellen Risiko für VerbraucherInnen vorgebracht werden.
#360Wir wollen den EU-Binnenmarkt und den Schutz der VerbraucherInnen stärken.
#361Dazu gehört au ch, den Datenschutz als grundlegendes VerbraucherInnenrecht zu verstehen und zu sichern.
#362Wir wollen die unterschiedlichen Regelun- gen in der EU zur Gewährleistung überarbeiten und v erbessern.
#363Ein optionales Gemeinsames Europäisches Kaufrecht ist allerdings problematisch .
#364Denn dadurch würden nebeneinanderste- hende unterschiedliche europäische und nationale Re chtsvorschriften geschaffen, die zu Verwir- rung und Unsicherheit führen würden.
#365NATÜRLICHEN REICHTUM BEWAHREN A.
#366Für eine bessere Landwirtschafts- und Lebensm ittelpolitik Wir GRÜNE streiten für gesunde Lebensmittel, eine r egional verankerte Lebensmittelerzeugung, bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft und artgerecht e Tierhaltung.
#367Auf dem Weg dorthin haben wir gemeinsam mit Verbraucherinnen und Verbrauchern , engagierten Umwelt- und Tierschütze- rInnen und den alternativen BäuerInnenverbänden ers te Erfolge erzielt.
#368Dazu zählt, dass heute immer mehr Menschen davon überzeugt sind, dass Lebe nsmittelproduktion und der Schutz von Lebensgrundlagen wie Wasser, Klima, Böden keine Geg ensätze sein dürfen.
#369Der ökologische Landbau ist europaweit zu einem festen Bestandteil der Landwirtschaft geworden und für viele Bäuerinnen und Bauern zu einer echten wirtschaftlic hen Alternative.
#370Zusammen mit den NGOs ist es uns gelungen, dass in der EU derzeit mit wen igen Ausnahmen keine gentechnisch verän- derten Pflanzen angebaut werden.
#371Und auch in den ve rgangenen Agrarreformen konnten wir grüne Akzente setzen und erste Schritte zur Umsetzu ng des Prinzips „Öffentliches Geld für Öf- fentliche Güter“ erzwingen.
#372Aber das alles reicht für eine echte Agrarwende noc h lange nicht aus.
#373Die europäische Agrarpo- litik ist noch weit entfernt von einem zukunftsfähi gen Kurs.
#374Nach wie vor fördert die EU mit ei- nem Großteil der Agrarsubventionen die Industrialis ierung der Landwirtschaft und eine Export- orientierung, die Schäden in vielen Regionen der We lt verursacht.
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