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vom 20.07.2026 PDF
#300
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Das ist ökologisch falsch und wirtschaftlich kurzsichtig.
#301Mit ihrer Blockade von ehrgeizigen CO -Grenzwerten hat sich Angela Merkel in Brüssel zum Sprachrohr dieser verfehlten Lobbypolit ik gemacht.
#302Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass strengere Emissionsgrenzen trotz aller vorheri gen Klagen nach Einführung umgesetzt wur- den, ja teils sogar übertroffen werden.
#303Für faire Rahmenbedingungen Nachhaltige Mobilität braucht faire Wettbewerbsbedi ngungen.
#304Wir dürfen nicht länger den Ver- kehr auf der Straße und in der Luft im Vergleich zu r Schiene bevorteilen.
#305Während Bahnfahren durch die Besteuerung der Kraftstoffe und die Mehrw ertsteuer ständig teurer wird, wird der Luftverkehr in der EU mit Steuersubventionen in Höh e von mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr entlastet.
#306Denn Fluggesellschaften sind von der Ker osinsteuer und auf Auslandsflügen auch von der Mehrwertsteuer befreit.
#307Diese Bevorzugung des L uftverkehrs wollen wir beenden, um end- lich fairen Wettbewerb herzustellen.
#308Fairness fordern wir auch bei den EU-PassagierInnen rechten, die für die Reisenden zu den spür- baren Erfolgen der EU-Verkehrspolitik zählen.
#309Auch hier muss für alle Verkehrsmittel ein gleich hohes VerbraucherInnenschutzniveau gelten, und best ehende Rechtslücken müssen geschlossen werden.
#310Wir stellen uns gegen den Versuch der Kommi ssion, die Rechte der BürgerInnen zu- gunsten der Fluggesellschaften aufzuweichen.
#311EUROPAS VERBRAUCHERINNEN STARK MACHEN.
#312VerbraucherInnenpolitik für das 21.
#313Jahrhunde rt Wir GRÜNE wollen bessere VerbraucherInnenpolitik.
#314E s geht dabei um mehr als nur den Schutz vor gesundheitlichen oder finanziellen Schäden.
#315Wir wollen den VerbraucherInnen eine Stimme geben und sie auf Augenhöhe mit den Unternehmen bri ngen.
#316VerbraucherInnen benötigen gute und umfassende Informationen, um bewusste Kauf entscheidungen treffen zu können.
#317Der EU-Ebene kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.
#318Was europäische VerbraucherInnenschutzpolitik erreichen kann, zeigen die drastisch gesenkten Roam ing-Gebühren innerhalb der EU.
#319Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#320BDK Dresden, 07.
#321Februar 2014 Wir wollen starke, unabhängige VerbraucherInnenorga nisationen sowie bessere VerbraucherIn- nenrechte und neue Formen der Beteiligung und Mitbe stimmung schaffen.
#322Das Internet hat die Art und Weise, wie VerbraucherInnen auch grenzübers chreitend kommunizieren, sich informie- ren und einkaufen grundlegend verändert.
#323Durch die globale Vernetzung und technologische Fortschritte zum Beispiel im Energiebereich verschw immen die Grenzen zwischen KonsumentIn- nen, ProduzentInnen und HändlerInnen zunehmend.
#324Dem muss eine moderne europäische Ver- braucherInnenpolitik Rechnung tragen, die auch ein essentieller Faktor für einen gut funktionie- renden europäischen Binnenmarkt ist.
#325Gesunde Ernährung statt Etikettenschwindel Wir wollen eine Lebensmittelproduktion, die sich an der Qualität und nicht nur am Preis aus- richtet.
#326Aus Noroviren in Tiefkühlbeeren und Pferde fleisch in der Lasagne müssen Konsequen- zen gezogen und die Lebensmittelsicherheit EU-weit verbessert werden.
#327Dafür sind unabhängi- ge und unangekündigte Lebensmittelkontrollen erford erlich, an denen die Unternehmen finan- ziell beteiligt werden sollen.
#328Die Ergebnisse der K ontrollen wollen wir veröffentlichen.
#329Ebenso sollten auch die Ergebnisse von Hygienekontrollen i n Restaurants vor Ort veröffentlicht werden, wie das heute in Dänemark bereits der Fall ist.
#330Wir wollen Lebensmittel frei von Gentechnik und Ant ibiotika.
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