Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

Dokument lesen

-

vom 21.07.2026 PDF
#289
Mit einer ökologischen Verkehrspolitik ist insbeson dere auch eine Lärmreduzierung verbunden.
#290
Dazu muss zum einen die EU-Umgebungslärmrichtlinie fortentwickelt und die Umsetzung stär- ker forciert werden.
#291
Wir fordern verbindliche und a mbitionierte Lärmgrenzwerte für Straßen- und Schienenfahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge.
#292
Weite r setzen wir uns auf europäischer Ebene für die Reduzierung von Fluglärm ein und wollen den Nationalstaaten ausdrücklich Betriebsbe- schränkungen zur Durchsetzung von Lärmschutz einräu men, zum Beispiel Nachtflugverbote.
#293
Mehr Klimaschutz und Innovation im Straßenver kehr Hauptverursacher für die hohen CO -Emissionen des Verkehrssektors ist mit mehr als 70 Pro- zent der Straßenverkehr.
#294
Deshalb erfordert Klimasch utz im Verkehr neben neuen Mobilitätskon- zepten auch einen Wandel in der Autoindustrie hin z u Elektromobilität sowie ressourcenscho- nenden und schadstoffarmen Fahrzeugen.
#295
Wir GRÜNE sehen ambitionierte CO -Grenzwerte als Chance für Wirtschaft und Klima: Wi r wollen in der Europäischen Union bis 2025 einen Gre nzwert von 60g CO pro Kilometer für den Flottendurchschnitt von Neuwagen erreichen.
#296
Die Pri vilegien für große spritschluckende Dienst- limousinen wollen wir streichen und Anreize zur Nut zung besonders sparsamer Autos schaffen, wie z.
#297
durch die Einführung von kostenneutralen B onus-/Malussystemen abhängig vom CO - Ausstoß bei der Erstzulassung von PKWs.
#298
Hingegen setzen viele Autobauer noch immer vor alle m auf große, sprithungrige Limousinen.
#299
Sie bekämpfen wirkungsvolle CO -Grenzwerte, statt sie als Chance für technologisch e Innovati- on und wettbewerbsfähige Produkte zu begreifen.
#300
Das ist ökologisch falsch und wirtschaftlich kurzsichtig.
#301
Mit ihrer Blockade von ehrgeizigen CO -Grenzwerten hat sich Angela Merkel in Brüssel zum Sprachrohr dieser verfehlten Lobbypolit ik gemacht.
#302
Gleichzeitig hat sich gezeigt, dass strengere Emissionsgrenzen trotz aller vorheri gen Klagen nach Einführung umgesetzt wur- den, ja teils sogar übertroffen werden.
#303
Für faire Rahmenbedingungen Nachhaltige Mobilität braucht faire Wettbewerbsbedi ngungen.
#304
Wir dürfen nicht länger den Ver- kehr auf der Straße und in der Luft im Vergleich zu r Schiene bevorteilen.
#305
Während Bahnfahren durch die Besteuerung der Kraftstoffe und die Mehrw ertsteuer ständig teurer wird, wird der Luftverkehr in der EU mit Steuersubventionen in Höh e von mehr als 30 Milliarden Euro pro Jahr entlastet.
#306
Denn Fluggesellschaften sind von der Ker osinsteuer und auf Auslandsflügen auch von der Mehrwertsteuer befreit.
#307
Diese Bevorzugung des L uftverkehrs wollen wir beenden, um end- lich fairen Wettbewerb herzustellen.
#308
Fairness fordern wir auch bei den EU-PassagierInnen rechten, die für die Reisenden zu den spür- baren Erfolgen der EU-Verkehrspolitik zählen.
#309
Auch hier muss für alle Verkehrsmittel ein gleich hohes VerbraucherInnenschutzniveau gelten, und best ehende Rechtslücken müssen geschlossen werden.
#310
Wir stellen uns gegen den Versuch der Kommi ssion, die Rechte der BürgerInnen zu- gunsten der Fluggesellschaften aufzuweichen.
#311
EUROPAS VERBRAUCHERINNEN STARK MACHEN.
#312
VerbraucherInnenpolitik für das 21.
#313
Jahrhunde rt Wir GRÜNE wollen bessere VerbraucherInnenpolitik.
#314
E s geht dabei um mehr als nur den Schutz vor gesundheitlichen oder finanziellen Schäden.
#315
Wir wollen den VerbraucherInnen eine Stimme geben und sie auf Augenhöhe mit den Unternehmen bri ngen.
#316
VerbraucherInnen benötigen gute und umfassende Informationen, um bewusste Kauf entscheidungen treffen zu können.
#317
Der EU-Ebene kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.
#318
Was europäische VerbraucherInnenschutzpolitik erreichen kann, zeigen die drastisch gesenkten Roam ing-Gebühren innerhalb der EU.
#319
Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.


Fenster schließen und zurück

Anzeige: