Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 21.07.2026 PDF
#256
Europäische Normen müssen in Bezug auf büro kratischen Aufwand und Umsetzung die Möglichkeiten von KMU stärker im Blick haben und da s im SBA verankerte Prinzip „Vorfahrt für Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#257
BDK Dresden, 07.
#258
Februar 2014 KMU“ berücksichtigen.
#259
Zur Förderung des gemeinsamen Binnenmarktes sind wie im SBA vor- gesehen die umsatzsteuerlichen Regelungen und Anfor derungen für Unternehmen zu entbüro- kratisieren und gleichzeitig betrugssicher auszuges talten.
#260
Der bessere Zugang zu Finanzierun- gen, eine Stärkung von Unternehmensgründungen sowie Unterstützung für KMU bei ressour- censchonendem Wirtschaften sind weitere Ziele des S BA, die wir weiter intensiv verfolgen wol- len.
#261
Zugleich sollten bestehende KMU-Finanzierungsp rogramme aufgestockt werden, auch um den infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise erschw erten Kreditzugang aufzufangen.
#262
Die Inter- essen der KMU sollen besser bei der Entwicklung eur opäischer Industrienormen berücksichtigt werden.
#263
Zudem brauchen KMU, GründerInnen und Handwe rk EU-weit leichteren Zugang zu öffentlichen Aufträgen durch einfachere, transparen tere und unbürokratische Vergabeverfahren, um ihnen neue Märkte zu erschließen.
#264
GRENZENLOS MOBIL IN EUROPA A.
#265
Umweltfreundlich unterwegs Mobilität ist ein unverzichtbarer Bestandteil unser es Lebens, Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Ausdruck von Freiheit und Selbstverwir klichung.
#266
Zugleich ist Mobilität ein wichti- ger Baustein für das Zusammenwachsen Europas.
#267
Gerad e für die junge Generation wird das Rei- sen und Leben jenseits nationaler Grenzen immer sel bstverständlicher.
#268
Unser Ziel ist eine nach- haltige und barrierefreie Mobilität, die umwelt- un d klimaverträglich, sozial und wirtschaftlich effizient ist.
#269
Das gelingt durch einen Dreiklang au s Vermeidung, Verlagerung und Verbesserung von Verkehr.
#270
So können wir die steigenden Verkehrse missionen, welche knapp ein Viertel der gesamten EU-Treibhausgasemissionen ausmachen und se it 1990 um 29 Prozent zugenommen haben, wirksam senken.
#271
Wir GRÜNE setzen Prioritäten zugunsten des barriere freien öffentlichen Verkehrs und einer in- telligenten Verknüpfung der Verkehrsträger.
#272
Das ist für die tägliche Mobilität der BürgerInnen wichtiger als teure Prestigeprojekte.
#273
Deshalb wolle n wir den Umweltverbund von Bus, Bahn, Fähre, Fahrrad und Zufußgehen stärken und um innova tive Mobilitätsdienstleistungen wie Car Sharing oder Bike Sharing ergänzen.
#274
Wir unterstütze n zudem die von allen Fraktionen im Euro- päischen Parlament getragene Empfehlung, den Städte n und Kommunen die Einführung von Tempo 30 zu erleichtern.
#275
Europas Radinfrastruktur w ollen wir weiter ausbauen und dafür die verfügbaren EU-Förderprogramme nutzen.
#276
Die Fahrradm itnahme in allen Zügen soll zudem EU- weit zur Selbstverständlichkeit werden.
#277
Das europäische Eisenbahnnetz ist ein Flickenteppic h, dessen Lücken oft exakt an den Staats- grenzen zu finden sind.
#278
Das wollen wir ändern und d as Schienennetz ausbauen.
#279
Damit Europa auch auf der Schiene zusammenwächst, wollen wir der Wiederherstellung der durch Krieg und Nachkriegszeit zerstörten, grenzüberschreitenden un d international bedeutenden Abschnitte Vorrang einräumen und die EU-Finanzmittel dort ents prechend konzentrieren.
#280
Dazu ist die Kon- zeption der transeuropäischen Verkehrsnetze konsequ ent weiter zu verfolgen.
#281
Es muss sicherge- stellt werden, dass Fördermittel für derartige Proj ekte zu realen Verbesserungen führen und nicht vor allem bisher verantwortliche Ebenen stück weise aus der Finanzierungsverantwortung entlassen.
#282
Die europäischen Bahnverkehrsunternehmen sollen stärker kooperieren, so dass es etwa überall möglich ist Fahrkarten für die ganze E U zu kaufen.
#283
Nachhaltige Mobilität verlagert den Gütertransport von der Straße auf Schiene und Wasserwe- ge.
#284
Das schont das Klima, senkt die Belastung durch Lärm und Schadstoffe.
#285
Wir wollen nicht länger sinnlos Steuermilliarden verschwenden für de n Bau und Erhalt unrentabler Kleinstflughä- fen oder ökologisch und ökonomisch fragwürdiger Tun nelgroßprojekte wie der geplanten festen Fehmarnbeltquerung.
#286
berdimensionierte Wasserautoba hnen für die Binnenschifffahrt und die damit verbundene Zerstörung von natürlichen Flussla ndschaften wie im Falle der Elbe oder der Donau lehnen wir ebenfalls ab.


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