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vom 22.07.2026 PDF
#11
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Millionen Studierende der „Gene- ration Erasmus“ stehen für ein europaweites Lernen.
#12Ein riesiger europäischer Arbeitsmarkt, For- schungs- und Hochschulraum eröffnet uns grenzübersc hreitende berufliche Chancen.
#13Bei Um- welt- und Naturschutz hat die EU viel bewegt.
#14Sie i st eine Vorreiterin für Gleichberechtigung; BürgerInnenrechte und Menschenrechte sind auch vor europäischen Gerichten einklagbar.
#15Gemeinsam kann Europa mehr bewegen und die Zukunfts aufgaben bewältigen: Die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, den Schutz de r Menschen- und BürgerInnenrechte, den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, Diskriminierung, Armut und Ungleichheit und die Überwin- dung der Finanz- und Wirtschaftskrise.
#16Als Wertegem einschaft hat die Europäische Union ein starkes Fundament, um gemeinsam nach Antworten und Lösungen zu suchen.
#17Die Mitglied- staaten haben allein nicht genug Gewicht, um die gl obalen Herausforderungen zu bewältigen und die Globalisierung positiv zu gestalten.
#18Je grö ßer der Zusammenhalt in Europa, desto kraft- voller können wir diese Aufgaben anpacken.
#19Dafür brauchen wir eine Erneuerung der Europäischen Union.
#20Die Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt Konstruktionsfehler und gefährliche Risse im Fundament und ruft nationale Fliehkräfte hervor.
#21Einer ganzen Generation werden die Perspekt iven und Chancen geraubt.
#22Der Zusam- menhalt in der Union steht in Frage, die Möglichkei ten der Mitbestimmung drohen weiter zu erodieren.
#23Statt der Suche nach gemeinsamen Antwort en droht ein Rückzug in die jeweils eige- nen, nationalen Grenzen.
#24Wir wollen mit unserem Programm ein Angebot für ein anderes, ein besseres Europa machen.
#25Ein Europa, in dem Bürgerinnen und Bürger selbst üb er ihre Zukunft entscheiden können und Lobbyinteressen zurückgedrängt werden.
#26Ein Europa, das seine Wirtschaft und Energieversor- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#27Februar 2014 S.
#28gung auf eine umweltfreundliche und nachhaltige Bas is stellt.
#29Ein Europa, das gemeinsam, fair und solidarisch vor allem das Gemeinwohl im Auge ha t.
#30Ein Europa, in dem die Krise nicht län- ger durch eine einseitige Kürzungspolitik verschärf t wird, in dem der grüne Umbau der Wirt- schaft, sinnvolle Investitionen und vermehrte Bildu ngsausgaben den Menschen wieder Perspek- tive und Arbeitsplätze bieten.
#31Ein Europa, das jede n Menschen akzeptiert und schützt, unabhän- gig von Geschlecht, Religion, ethnischer Zugehörigk eit oder sexueller Identität.
#32Ein Europa, das die Privatsphäre seiner Bürgerinnen und Bürger vert eidigt und die Rechte und Würde auch von Flüchtlingen schützt.
#33Mit Ihrer Stimme bei den Wahlen zum Europäischen Pa rlament am 25.
#34Mai 2014 bestimmen Sie mit, welchen Kurs die Europäische Union in den näch sten fünf Jahren einschlägt.
#35Das Europäi- sche Parlament ist in den vergangenen Jahren immer einflussreicher geworden.
#36Daher ist es nicht egal, wer uns in Brüssel vertritt und welche Mehrheiten es im Europäischen Parlament gibt.
#37Darüber entscheiden Sie.
#38Gemeinsam können wir Europäerinnen und Europäer viel errei- chen.
#39Gemeinsam kommen wir gestärkt aus der Krise.
#40Wir streiten mit Überzeugung für die weitere europäische Einigung, den Euro und den Zusa mmenhalt in Europa.
#41Dem anti-europäi- schen Populismus von Rechts und Links stellen wir e ine klare Botschaft entgegen: Wir wollen ein besseres Europa, denn Europa ist unsere gemeins ame Zukunft.
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