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vom 21.07.2026 PDF
#227
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Februar 2014 S.
#228der Forschungsmittelverwendung herzustellen.
#229Dies b etrifft Mittel der Institute, aber auch der Forschungsprojekte, an denen öffentliche Universitä ten beteiligt sind, sowie die Auswirkungen der Drittmittelfinanzierungen auf andere Zuschüsse.
#230Der sogenannten „Sicherheitsforschung“ stehen wir k ritisch gegenüber.
#231Dies gilt dort, wo mit europäischen Mitteln Forschung finanziert wird, die Überwachung und Ausspähung perfektio- nieren oder die „Festung Europa“ abschotten helfen soll.
#232Dies gilt umso mehr für alle Versuche, militärische Forschung mit europäischen Mitteln zu finanzieren.
#233Wir wollen Forschungsvorhaben nachhaltig fördern, die sich darauf richten, die in formelle Selbstbestimmung und den Schutz der Privatsphäre im Internet zu stärken.
#234Das von der EU geförderte Forschungsprojekt um den Kernfusions-Versuchsreaktor ITER ist ein Milliardengrab.
#235Bis 2020 sollen weitere 2,7 Milliar den Euro für ITER ausgegeben werden.
#236Geld, das im knappen EU-Haushalt für sinnvollere Investit ionen fehlt.
#237Deutschland sollte seine Beteili- gung an ITER aufkündigen.
#238Moderne Energieforschung muss dafür da sein, Wege in eine klima- verträgliche und ressourcenschonende Energieversorg ung aufzuzeigen.
#239Forschungsergebnisse, die durch öffentliche Förderu ng entstanden sind, müssen der Öffentlich- keit auch zur Verfügung stehen.
#240Deshalb wollen wir freien Zugang zu Veröffentlichungen EU- geförderter Forschung gewährleisten und fordern ein e Open-Access-Pflicht für entsprechende Forschungsergebnisse.
#241Im Sinne der freien Verfügbar- und Nutzbarkeit, des sogenannten Open-Data-Prinzips, wollen wir zudem leicht zugänglich Informationen über die EU-Forschungsförderung bereitstellen.
#242Das Potenzial der Digitalisierung und des Internets mus s für Forschung, Bildung und Wissens- und Technologietransfer noch nutzbarer werden.
#243Hierzu g ehören der Ausbau digitaler Infrastruktu- ren, die Anpassung der Immaterialgüterrechte und de r Transfer von Forschungsergebnissen in die Aus- und Weiterbildung.
#244Kleine und mittelständische Unternehmen und H andwerk stärker fördern Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und H andwerk sichern Arbeit und Ausbil- dung.
#245Sie bilden mit 99 Prozent aller Unternehmen d as Rückgrat der europäischen Wirtschaft.
#246Eine große Vielfalt von KMU sichert regionale Stabi lität auch in wirtschaftlich schwierigen Zei- ten.
#247Damit sich erneuerbare Energien und Energieeff izienz in der breiten Fläche durchsetzen, be- darf es der Unternehmen und des Handwerks vor Ort.
#248Dabei sind ihre Strukturen, etwa was die Anzahl der MitarbeiterInnen, die Rechtsform oder Zu gangsvoraussetzungen betrifft, in den ein- zelnen EU-Mitgliedstaaten sehr unterschiedlich.
#249Die s muss in den Werkzeugen zur Förderung und bei den rechtlichen Anforderungen an KMU und Ha ndwerk berücksichtigt werden, um die- sen die Vorteile des Binnenmarktes zu erschließen u nd gleichzeitig ihre Vielfalt zu erhalten.
#250Wir GRÜNE haben erfolgreich dafür geworben im Rahmenpro gramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“ ein speziell auf die Forschungs- und Entwicklungsbedürfnisse der KMU zuge- schnittenes Förderinstrument neu einzuführen.
#251Seine Bewährung vorausgesetzt, wollen wir die- sen Ansatz weiterentwickeln, um die Beteiligung der KMU zu stärken.
#252Zur Stärkung der Innova- tionskraft von KMU wollen wir in Horizont 2020 insg esamt neue und transparente Förderinstru- mente ohne zu hohen administrativen Aufwand bereits tellen.
#253Auch bei der Formulierung kon- kreter Programmlinien im Rahmen von Horizon 2020 mü ssen die Forschungs- und Entwick- lungsbedürfnisse von KMU stärker berücksichtigt wer den.
#254Durch die Ausgestaltung der Finan- zierungsregeln und Verwertungsrechte wollen wir kün ftig in öffentlich-privaten Partnerschaften Augenhöhe sicherstellen.
#255Wir wollen die Bemühungen im Rahmen des Small Busin ess Act (SBA) für Europa weiter intensi- vieren.
#256Europäische Normen müssen in Bezug auf büro kratischen Aufwand und Umsetzung die Möglichkeiten von KMU stärker im Blick haben und da s im SBA verankerte Prinzip „Vorfahrt für Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#257BDK Dresden, 07.
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