Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#216
Außerdem wollen wir die europäische Projektforschung deut- licher an den großen gesellschaftlichen Herausforde rungen ausrichten.
#217
Eine einseitige Fokussie- rung auf einzelne Wissenschaftsbereiche lehnen wir ab.
#218
Innovation erfordert auch die Zusammenarbeit zwisch en öffentlich finanzierten Forschungsein- richtungen, Hochschulen, kleinen und mittelständisc hen Unternehmen (KMU) und der Indus- trie.
#219
Auf Seiten der Wissenschaft wollen wir dabei europaweit Hochschulen in einem dynami- schen Forschungsraum stärken.
#220
Für eine nachhaltige und transparente EU-Fors chungspolitik Der europäische Forschungsraum lebt auch vom Austau sch und der Mobilität seiner Forschen- den.
#221
Zur Zeit sind viele gut ausgebildete Akademike r und Akademikerinnen europaweit arbeits- los oder hangeln sich von einem befristeten Vertrag zum anderen.
#222
Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken, müssen Initiativen gestartet werden, die dauerhafte Stellen in der For- schung schaffen, aber auch den Zugang zum privaten und öffentlichen Sektor erleichtern.
#223
Fer- ner soll Geschlechtergerechtigkeit bei EU-Forschung svorhaben mithilfe von verbindlichen Ziel- vorgaben wie nach dem Kaskadenmodell erhöht werden, und die Portabilität von Versorgungs- ansprüchen sollte verbessert werden.
#224
Eine moderne Forschungspolitik ermöglicht Beteiligu ng.
#225
Grüne Forschungspolitik will einen transparenten und öffentlichen Prozess für eine Deb atte über Inhalte von Forschungsprogram- men, Forschungsschwerpunkte, Chancen, Risiken und e thische Grenzen von Forschung.
#226
Dazu gehört vor allem, Transparenz über Inhalte, Ziele, Beteiligte sowie Zusammensetzung und Höhe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#227
Februar 2014 S.
#228
der Forschungsmittelverwendung herzustellen.
#229
Dies b etrifft Mittel der Institute, aber auch der Forschungsprojekte, an denen öffentliche Universitä ten beteiligt sind, sowie die Auswirkungen der Drittmittelfinanzierungen auf andere Zuschüsse.
#230
Der sogenannten „Sicherheitsforschung“ stehen wir k ritisch gegenüber.
#231
Dies gilt dort, wo mit europäischen Mitteln Forschung finanziert wird, die Überwachung und Ausspähung perfektio- nieren oder die „Festung Europa“ abschotten helfen soll.
#232
Dies gilt umso mehr für alle Versuche, militärische Forschung mit europäischen Mitteln zu finanzieren.
#233
Wir wollen Forschungsvorhaben nachhaltig fördern, die sich darauf richten, die in formelle Selbstbestimmung und den Schutz der Privatsphäre im Internet zu stärken.
#234
Das von der EU geförderte Forschungsprojekt um den Kernfusions-Versuchsreaktor ITER ist ein Milliardengrab.
#235
Bis 2020 sollen weitere 2,7 Milliar den Euro für ITER ausgegeben werden.
#236
Geld, das im knappen EU-Haushalt für sinnvollere Investit ionen fehlt.
#237
Deutschland sollte seine Beteili- gung an ITER aufkündigen.
#238
Moderne Energieforschung muss dafür da sein, Wege in eine klima- verträgliche und ressourcenschonende Energieversorg ung aufzuzeigen.
#239
Forschungsergebnisse, die durch öffentliche Förderu ng entstanden sind, müssen der Öffentlich- keit auch zur Verfügung stehen.
#240
Deshalb wollen wir freien Zugang zu Veröffentlichungen EU- geförderter Forschung gewährleisten und fordern ein e Open-Access-Pflicht für entsprechende Forschungsergebnisse.
#241
Im Sinne der freien Verfügbar- und Nutzbarkeit, des sogenannten Open-Data-Prinzips, wollen wir zudem leicht zugänglich Informationen über die EU-Forschungsförderung bereitstellen.
#242
Das Potenzial der Digitalisierung und des Internets mus s für Forschung, Bildung und Wissens- und Technologietransfer noch nutzbarer werden.
#243
Hierzu g ehören der Ausbau digitaler Infrastruktu- ren, die Anpassung der Immaterialgüterrechte und de r Transfer von Forschungsergebnissen in die Aus- und Weiterbildung.
#244
Kleine und mittelständische Unternehmen und H andwerk stärker fördern Kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) und H andwerk sichern Arbeit und Ausbil- dung.
#245
Sie bilden mit 99 Prozent aller Unternehmen d as Rückgrat der europäischen Wirtschaft.
#246
Eine große Vielfalt von KMU sichert regionale Stabi lität auch in wirtschaftlich schwierigen Zei- ten.


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