Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#198
Februar 2014 gleichwertige Arbeit“, Quotenregelungen, Steuertran sparenz, verbindliche ökologische und so- ziale Ziele für Unternehmen sowie Stärkung der Mita rbeiterInnenmitbestimmung.
#199
Wir wollen Unternehmen solidarischer Ökonomie beson ders unterstützen, weil sie eine wichtige Rolle in Bezug auf den sozialen Zusammenhalt unsere r Gesellschaft spielen.
#200
Unternehmen soli- darischer Ökonomie setzen mit unternehmerischen Mit teln soziale und ökologische Ziele um.
#201
Stadtteilgenossenschaften, die arme Quartiere mit n euem Leben erfüllen.
#202
Sozialunternehmen, die nicht einfach den Unternehmenswert maximieren w ollen, sondern auf den gesellschaftlichen Nutzen ihrer Produkte und Dienstleistungen abzielen .
#203
Bürgerenergieinitiativen, die sich mit de- zentraler Energieerzeugung die Macht von den Energi ekonzernen zurückholen und die Produk- tionsprozesse demokratisch gestalten.
#204
Vereine und S tiftungen brauchen eigene europäische Rechtsformen.
#205
Gemeinwohlorientierte Unternehmen bra uchen einen besseren Zugang zur öf- fentlichen Auftragsvergabe und zu unbürokratischer Hilfe und Darlehen.
#206
INNOVATIONSKRAFT STÄRKEN A.
#207
Europa braucht Forschung.
#208
Wir brauchen innovative wissenschaftliche und techn ologische Lösungen, um die großen Her- ausforderungen unserer Zeit, wie soziale Ungleichhe it, den Klimawandel, die Energiewende oder auch den demografischen Wandel, bewältigen zu können.
#209
Damit schaffen bzw.
#210
halten wir attraktive und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Euro pa.
#211
Es war unverantwortlich, dass konservati- ve und sozialdemokratische Mehrheiten die notwendig en Investitionen in Forschung und Ent- wicklung im EU-Haushalt ihrem kurzsichtigen Sparkur s geopfert haben.
#212
Das gesetzte Ziel der EU-Mitgliedstaaten, 3 Prozent ihres Bruttoinlandspr odukts für Forschung und Entwicklung aus- zugeben, wird damit nicht erreicht.
#213
Wir GRÜNE wolle n nicht nur an diesem Ziel festhalten, son- dern die Mittel für diesen Bereich weiter erhöhen – trotz und gerade wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise.
#214
Forschungsstarke Mitgliedstaaten sollen ihre Mittel an die Ausgaben der glo- balen Spitzenreiter anpassen und auf mindestens 3,5 Prozent des BIP erhöhen.
#215
Zusätzlich wollen wir GRÜNE den Europäischen Forsch ungsrat, der grundlagenorientierte For- schung finanziert, weiter stärken.
#216
Außerdem wollen wir die europäische Projektforschung deut- licher an den großen gesellschaftlichen Herausforde rungen ausrichten.
#217
Eine einseitige Fokussie- rung auf einzelne Wissenschaftsbereiche lehnen wir ab.
#218
Innovation erfordert auch die Zusammenarbeit zwisch en öffentlich finanzierten Forschungsein- richtungen, Hochschulen, kleinen und mittelständisc hen Unternehmen (KMU) und der Indus- trie.
#219
Auf Seiten der Wissenschaft wollen wir dabei europaweit Hochschulen in einem dynami- schen Forschungsraum stärken.
#220
Für eine nachhaltige und transparente EU-Fors chungspolitik Der europäische Forschungsraum lebt auch vom Austau sch und der Mobilität seiner Forschen- den.
#221
Zur Zeit sind viele gut ausgebildete Akademike r und Akademikerinnen europaweit arbeits- los oder hangeln sich von einem befristeten Vertrag zum anderen.
#222
Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu stärken, müssen Initiativen gestartet werden, die dauerhafte Stellen in der For- schung schaffen, aber auch den Zugang zum privaten und öffentlichen Sektor erleichtern.
#223
Fer- ner soll Geschlechtergerechtigkeit bei EU-Forschung svorhaben mithilfe von verbindlichen Ziel- vorgaben wie nach dem Kaskadenmodell erhöht werden, und die Portabilität von Versorgungs- ansprüchen sollte verbessert werden.
#224
Eine moderne Forschungspolitik ermöglicht Beteiligu ng.
#225
Grüne Forschungspolitik will einen transparenten und öffentlichen Prozess für eine Deb atte über Inhalte von Forschungsprogram- men, Forschungsschwerpunkte, Chancen, Risiken und e thische Grenzen von Forschung.
#226
Dazu gehört vor allem, Transparenz über Inhalte, Ziele, Beteiligte sowie Zusammensetzung und Höhe BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#227
Februar 2014 S.
#228
der Forschungsmittelverwendung herzustellen.


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