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vom 22.07.2026 PDF
#188
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Wir wollen bei der Investitionsstrategie der EIB klare Prioritäten für Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und nach haltige Infrastruktur, damit sie stärker zum Motor der ökologischen Modernisierung wird.
#189Wirtschaftlichen Fortschritt neu denken Europa braucht dringend andere Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung jenseits des Bruttoinlandsprodukts.
#190Die soziale und ökologische Dimension darf nicht länger bei der Beurtei- lung unseres Wirtschaftens ausgespart werden.
#191Wir w ollen hierfür durch die europäische Statis- tikbehörde alternative Indikatoren weiterentwickeln lassen, um die konventionelle Erfassung un- serer Wirtschaftsdaten zu erweitern.
#192Unser Entschei den und Handeln auf europäischer Ebene muss konsequent an diesen Indikatoren ausgerichtet werden.
#193Außerdem wollen wir in der EU darauf hinwirken, Steuerausnahmen abzubauen.
#194Unternehmen aus der EU nehmen ihre gesamtgesellscha ftliche Verantwortung oft nur ungenü- gend wahr.
#195Die kurzfristige Sicherung von Aktionärs interessen und Profitmaximierung stehen oft an erster Stelle.
#196Hier wollen wir durch Reforme n des EU-Unternehmensrechts Anreize zu nachhaltigen, partizipativen und sozial ausgewogene n Unternehmensentscheidungen setzen: Geschlechtergerechtigkeit durch die Sicherung des P rinzips „Gleicher Lohn für gleiche und Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#197BDK Dresden, 07.
#198Februar 2014 gleichwertige Arbeit“, Quotenregelungen, Steuertran sparenz, verbindliche ökologische und so- ziale Ziele für Unternehmen sowie Stärkung der Mita rbeiterInnenmitbestimmung.
#199Wir wollen Unternehmen solidarischer Ökonomie beson ders unterstützen, weil sie eine wichtige Rolle in Bezug auf den sozialen Zusammenhalt unsere r Gesellschaft spielen.
#200Unternehmen soli- darischer Ökonomie setzen mit unternehmerischen Mit teln soziale und ökologische Ziele um.
#201Stadtteilgenossenschaften, die arme Quartiere mit n euem Leben erfüllen.
#202Sozialunternehmen, die nicht einfach den Unternehmenswert maximieren w ollen, sondern auf den gesellschaftlichen Nutzen ihrer Produkte und Dienstleistungen abzielen .
#203Bürgerenergieinitiativen, die sich mit de- zentraler Energieerzeugung die Macht von den Energi ekonzernen zurückholen und die Produk- tionsprozesse demokratisch gestalten.
#204Vereine und S tiftungen brauchen eigene europäische Rechtsformen.
#205Gemeinwohlorientierte Unternehmen bra uchen einen besseren Zugang zur öf- fentlichen Auftragsvergabe und zu unbürokratischer Hilfe und Darlehen.
#206INNOVATIONSKRAFT STÄRKEN A.
#207Europa braucht Forschung.
#208Wir brauchen innovative wissenschaftliche und techn ologische Lösungen, um die großen Her- ausforderungen unserer Zeit, wie soziale Ungleichhe it, den Klimawandel, die Energiewende oder auch den demografischen Wandel, bewältigen zu können.
#209Damit schaffen bzw.
#210halten wir attraktive und zukunftsfähige Arbeitsplätze in Euro pa.
#211Es war unverantwortlich, dass konservati- ve und sozialdemokratische Mehrheiten die notwendig en Investitionen in Forschung und Ent- wicklung im EU-Haushalt ihrem kurzsichtigen Sparkur s geopfert haben.
#212Das gesetzte Ziel der EU-Mitgliedstaaten, 3 Prozent ihres Bruttoinlandspr odukts für Forschung und Entwicklung aus- zugeben, wird damit nicht erreicht.
#213Wir GRÜNE wolle n nicht nur an diesem Ziel festhalten, son- dern die Mittel für diesen Bereich weiter erhöhen – trotz und gerade wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise.
#214Forschungsstarke Mitgliedstaaten sollen ihre Mittel an die Ausgaben der glo- balen Spitzenreiter anpassen und auf mindestens 3,5 Prozent des BIP erhöhen.
#215Zusätzlich wollen wir GRÜNE den Europäischen Forsch ungsrat, der grundlagenorientierte For- schung finanziert, weiter stärken.
#216Außerdem wollen wir die europäische Projektforschung deut- licher an den großen gesellschaftlichen Herausforde rungen ausrichten.
#217Eine einseitige Fokussie- rung auf einzelne Wissenschaftsbereiche lehnen wir ab.
#218Innovation erfordert auch die Zusammenarbeit zwisch en öffentlich finanzierten Forschungsein- richtungen, Hochschulen, kleinen und mittelständisc hen Unternehmen (KMU) und der Indus- trie.
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