Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#4
Jahre nach Ausbruch des Ersten Welt- kriegs und 75 Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltk riegs ist Frieden der Normalzustand im vereinten Europa.
#5
Die Europäische Union ist die erf olgreiche Antwort auf engstirnigen Nationa- lismus, der in Europa so lange seine zerstörerische Kraft entfaltet hat.
#6
Die friedlichen Revolutio- nen vor 25 Jahren in Ostmitteleuropa, der Fall der Mauer und des Eisernen Vorhangs in Europa waren die Voraussetzung für die Osterweiterung der EU.
#7
All das waren große Schritte für die europäische Einigung.
#8
Die europäische Integration hat dafür gesorgt, dass wir heute weitgehend ohne Grenzkontrollen reisen können.
#9
Unternehmen sind durch den Binnenmar kt ganz selbstverständlich EU-weit tätig.
#10
In vielen Ländern der EU bezahlen wir in derselben Währung.
#11
Millionen Studierende der „Gene- ration Erasmus“ stehen für ein europaweites Lernen.
#12
Ein riesiger europäischer Arbeitsmarkt, For- schungs- und Hochschulraum eröffnet uns grenzübersc hreitende berufliche Chancen.
#13
Bei Um- welt- und Naturschutz hat die EU viel bewegt.
#14
Sie i st eine Vorreiterin für Gleichberechtigung; BürgerInnenrechte und Menschenrechte sind auch vor europäischen Gerichten einklagbar.
#15
Gemeinsam kann Europa mehr bewegen und die Zukunfts aufgaben bewältigen: Die Bewahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen, den Schutz de r Menschen- und BürgerInnenrechte, den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit, Diskriminierung, Armut und Ungleichheit und die Überwin- dung der Finanz- und Wirtschaftskrise.
#16
Als Wertegem einschaft hat die Europäische Union ein starkes Fundament, um gemeinsam nach Antworten und Lösungen zu suchen.
#17
Die Mitglied- staaten haben allein nicht genug Gewicht, um die gl obalen Herausforderungen zu bewältigen und die Globalisierung positiv zu gestalten.
#18
Je grö ßer der Zusammenhalt in Europa, desto kraft- voller können wir diese Aufgaben anpacken.
#19
Dafür brauchen wir eine Erneuerung der Europäischen Union.
#20
Die Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt Konstruktionsfehler und gefährliche Risse im Fundament und ruft nationale Fliehkräfte hervor.
#21
Einer ganzen Generation werden die Perspekt iven und Chancen geraubt.
#22
Der Zusam- menhalt in der Union steht in Frage, die Möglichkei ten der Mitbestimmung drohen weiter zu erodieren.
#23
Statt der Suche nach gemeinsamen Antwort en droht ein Rückzug in die jeweils eige- nen, nationalen Grenzen.
#24
Wir wollen mit unserem Programm ein Angebot für ein anderes, ein besseres Europa machen.
#25
Ein Europa, in dem Bürgerinnen und Bürger selbst üb er ihre Zukunft entscheiden können und Lobbyinteressen zurückgedrängt werden.
#26
Ein Europa, das seine Wirtschaft und Energieversor- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#27
Februar 2014 S.
#28
gung auf eine umweltfreundliche und nachhaltige Bas is stellt.
#29
Ein Europa, das gemeinsam, fair und solidarisch vor allem das Gemeinwohl im Auge ha t.
#30
Ein Europa, in dem die Krise nicht län- ger durch eine einseitige Kürzungspolitik verschärf t wird, in dem der grüne Umbau der Wirt- schaft, sinnvolle Investitionen und vermehrte Bildu ngsausgaben den Menschen wieder Perspek- tive und Arbeitsplätze bieten.
#31
Ein Europa, das jede n Menschen akzeptiert und schützt, unabhän- gig von Geschlecht, Religion, ethnischer Zugehörigk eit oder sexueller Identität.
#32
Ein Europa, das die Privatsphäre seiner Bürgerinnen und Bürger vert eidigt und die Rechte und Würde auch von Flüchtlingen schützt.
#33
Mit Ihrer Stimme bei den Wahlen zum Europäischen Pa rlament am 25.
#34
Mai 2014 bestimmen Sie mit, welchen Kurs die Europäische Union in den näch sten fünf Jahren einschlägt.


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