Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#171
Das vermindert die Abhängigkeit von Importen und macht Europas Unternehmen wettbewerbsf ähiger.
#172
Wir sind überzeugt, dass ein effizienterer Verbrauch von Rohstoffen gerade in Kr isenzeiten wie ein Konjunkturprogramm wir- ken kann.
#173
So wird allein für Deutschland von einem Einsparpotenzial von bis zu 100 Mrd.
#174
Euro ausgegangen.
#175
Die von uns Grünen durchgesetzten neue n Regeln zu Elektroschrott zeigen, wie es gehen kann: Sie verringern unsere Müllberge, spa ren wertvolle Ressourcen und machen die Rückgabe alter Geräte für VerbraucherInnen leichter .
#176
Der ökologische Umbau eröffnet vor allem auch große Chancen: Grüne Industrie- und Innovation spolitik will Europas Industrie dabei un- terstützen, Kostensenkungspotenziale zu erschließen und einen wichtigen Platz auf dem globa- len Markt für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz zu sichern.
#177
Viele Unternehmen sind des- halb längst ökologisch und hochgradig innovativ, we nn es um Ressourcenschutz und -einspa- rung geht.
#178
Wir wollen sie als Partner gewinnen und mit ihnen das große Projekt unserer Zeit, den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft und Indus triegesellschaft, verwirklichen.
#179
Auch da- mit leisten wir einen relevanten Beitrag zum Klimas chutz und schaffen bzw.
#180
sichern Arbeitsplät- ze in vielen Sektoren.
#181
Um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Umbau der Wirt- schaft mitzunehmen, fordern wir für sie ein Recht a uf Weiterbildung.
#182
kologische Inhalte soll- ten fester Bestandteil von Fortbildungen sein und e ine entsprechende Rolle in der Zusammenar- beit zwischen Unternehmen, Zulieferern, Dienstleist ern, Bildungs- und Ausbildungseinrichtun- gen und Forschungszentren in der EU spielen.
#183
Der grüne Umbau ist ein gewaltiges Investitionsprog ramm mit großem Kapitalbedarf, gerade auch aufgrund grenzüberschreitender Infrastrukturpr ojekte wie Stromnetze oder Verkehrswege.
#184
Damit schafft er attraktive grüne Anlagemöglichkeit en für öffentliches und privates Kapital und trägt dazu bei, den Anlagestau am Kapitalmarkt aufz ulösen.
#185
Das für moderne Netze bereitge- stellte Budget im EU-Haushalt – „Connecting Europe Facility“ – muss mit seinem ursprünglich geplanten Finanzvolumen von 50 Mrd.
#186
Euro ausgestatt et und vor allem auf ökologische Projek- te fokussiert werden.
#187
Eine wichtige Rolle bei der M obilisierung privaten Kapitals spielt die Euro- päische Investitionsbank (EIB).
#188
Wir wollen bei der Investitionsstrategie der EIB klare Prioritäten für Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und nach haltige Infrastruktur, damit sie stärker zum Motor der ökologischen Modernisierung wird.
#189
Wirtschaftlichen Fortschritt neu denken Europa braucht dringend andere Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung jenseits des Bruttoinlandsprodukts.
#190
Die soziale und ökologische Dimension darf nicht länger bei der Beurtei- lung unseres Wirtschaftens ausgespart werden.
#191
Wir w ollen hierfür durch die europäische Statis- tikbehörde alternative Indikatoren weiterentwickeln lassen, um die konventionelle Erfassung un- serer Wirtschaftsdaten zu erweitern.
#192
Unser Entschei den und Handeln auf europäischer Ebene muss konsequent an diesen Indikatoren ausgerichtet werden.
#193
Außerdem wollen wir in der EU darauf hinwirken, Steuerausnahmen abzubauen.
#194
Unternehmen aus der EU nehmen ihre gesamtgesellscha ftliche Verantwortung oft nur ungenü- gend wahr.
#195
Die kurzfristige Sicherung von Aktionärs interessen und Profitmaximierung stehen oft an erster Stelle.
#196
Hier wollen wir durch Reforme n des EU-Unternehmensrechts Anreize zu nachhaltigen, partizipativen und sozial ausgewogene n Unternehmensentscheidungen setzen: Geschlechtergerechtigkeit durch die Sicherung des P rinzips „Gleicher Lohn für gleiche und Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#197
BDK Dresden, 07.
#198
Februar 2014 gleichwertige Arbeit“, Quotenregelungen, Steuertran sparenz, verbindliche ökologische und so- ziale Ziele für Unternehmen sowie Stärkung der Mita rbeiterInnenmitbestimmung.
#199
Wir wollen Unternehmen solidarischer Ökonomie beson ders unterstützen, weil sie eine wichtige Rolle in Bezug auf den sozialen Zusammenhalt unsere r Gesellschaft spielen.
#200
Unternehmen soli- darischer Ökonomie setzen mit unternehmerischen Mit teln soziale und ökologische Ziele um.
#201
Stadtteilgenossenschaften, die arme Quartiere mit n euem Leben erfüllen.


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