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vom 22.07.2026 PDF
#161
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Dazu gehören steuerli- che Anreize für Investitionen und ein erleichterter Wissenstransfer, vor allem zu den kleinen und mittleren Unternehmen, z.
#162indem eine engere Zusam menarbeit mit den Forschungszentren der EU gefördert wird.
#163Dazu gehört mehr Transparenz über die ökologischen und gesellschaftli- chen Kosten wirtschaftlichen Handelns, um die exter nen Kosten besser abschätzen und einprei- sen zu können.
#164Die Ökobilanzen verschiedener Untern ehmen zeigen, wie mehr Transparenz ge- schaffen werden kann.
#165Dazu gehört aber auch eine st ärkere Produktverantwortung, um Wie- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#166Februar 2014 S.
#167derverwertung und Ressourceneffizienz zu verbessern .
#168Grünes Wirtschaften heißt geschlossene Stoffkreisläufe anzustreben – das muss schon bei de r Produktentwicklung ansetzen.
#169Das wollen wir fördern, indem wir vermehrt Ressourcenverbrauch statt Arbeitskraft besteuern und die euro- päische Ökodesign-Richtlinie um die Kriterien Wiede rverwertung und Effizienz erweitern.
#170Mit einer innovativen Rohstoffpolitik wollen wir we rtvolle Ressourcen weniger verwenden, wie- der verwenden oder durch andere Materialien ersetze n.
#171Das vermindert die Abhängigkeit von Importen und macht Europas Unternehmen wettbewerbsf ähiger.
#172Wir sind überzeugt, dass ein effizienterer Verbrauch von Rohstoffen gerade in Kr isenzeiten wie ein Konjunkturprogramm wir- ken kann.
#173So wird allein für Deutschland von einem Einsparpotenzial von bis zu 100 Mrd.
#174Euro ausgegangen.
#175Die von uns Grünen durchgesetzten neue n Regeln zu Elektroschrott zeigen, wie es gehen kann: Sie verringern unsere Müllberge, spa ren wertvolle Ressourcen und machen die Rückgabe alter Geräte für VerbraucherInnen leichter .
#176Der ökologische Umbau eröffnet vor allem auch große Chancen: Grüne Industrie- und Innovation spolitik will Europas Industrie dabei un- terstützen, Kostensenkungspotenziale zu erschließen und einen wichtigen Platz auf dem globa- len Markt für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz zu sichern.
#177Viele Unternehmen sind des- halb längst ökologisch und hochgradig innovativ, we nn es um Ressourcenschutz und -einspa- rung geht.
#178Wir wollen sie als Partner gewinnen und mit ihnen das große Projekt unserer Zeit, den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft und Indus triegesellschaft, verwirklichen.
#179Auch da- mit leisten wir einen relevanten Beitrag zum Klimas chutz und schaffen bzw.
#180sichern Arbeitsplät- ze in vielen Sektoren.
#181Um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beim Umbau der Wirt- schaft mitzunehmen, fordern wir für sie ein Recht a uf Weiterbildung.
#182kologische Inhalte soll- ten fester Bestandteil von Fortbildungen sein und e ine entsprechende Rolle in der Zusammenar- beit zwischen Unternehmen, Zulieferern, Dienstleist ern, Bildungs- und Ausbildungseinrichtun- gen und Forschungszentren in der EU spielen.
#183Der grüne Umbau ist ein gewaltiges Investitionsprog ramm mit großem Kapitalbedarf, gerade auch aufgrund grenzüberschreitender Infrastrukturpr ojekte wie Stromnetze oder Verkehrswege.
#184Damit schafft er attraktive grüne Anlagemöglichkeit en für öffentliches und privates Kapital und trägt dazu bei, den Anlagestau am Kapitalmarkt aufz ulösen.
#185Das für moderne Netze bereitge- stellte Budget im EU-Haushalt – „Connecting Europe Facility“ – muss mit seinem ursprünglich geplanten Finanzvolumen von 50 Mrd.
#186Euro ausgestatt et und vor allem auf ökologische Projek- te fokussiert werden.
#187Eine wichtige Rolle bei der M obilisierung privaten Kapitals spielt die Euro- päische Investitionsbank (EIB).
#188Wir wollen bei der Investitionsstrategie der EIB klare Prioritäten für Energieeffizienz, Erneuerbare Energien und nach haltige Infrastruktur, damit sie stärker zum Motor der ökologischen Modernisierung wird.
#189Wirtschaftlichen Fortschritt neu denken Europa braucht dringend andere Indikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung jenseits des Bruttoinlandsprodukts.
#190Die soziale und ökologische Dimension darf nicht länger bei der Beurtei- lung unseres Wirtschaftens ausgespart werden.
#191Wir w ollen hierfür durch die europäische Statis- tikbehörde alternative Indikatoren weiterentwickeln lassen, um die konventionelle Erfassung un- serer Wirtschaftsdaten zu erweitern.
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