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vom 23.07.2026 PDF
#1632
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Wir ford ern, dass die EU darauf noch entschiedener drängt und keine weiteren Namen für die Antiterrorl isten der VN weiterleitet, solange sie diesen Standards nicht genügen.
#1633Der Einsatz militärischer Gewalt ist immer ein groß es Übel.
#1634Es kann aber Situationen geben, in denen Militär Frieden absichern kann oder ein milit ärisches Eingreifen notwendig ist, um schwerste Menschenrechtsverletzungen oder gar Völke rmord zu verhindern oder zu stoppen, um so der internationalen Schutzverantwortung gerec ht zu werden.
#1635Jedes gewaltsame militäri- sche Eingreifen muss an ein Mandat der VN gebunden sein.
#1636Es kann nur eine ultima ratio sein, wenn alle anderen Mittel allein keine Aussicht auf Erfolg haben, und es muss in einen aussichts- reichen politischen Gesamtansatz eingebunden sein.
#1637Die Risiken müssen verantwortbar sein, und das Handeln der Soldatinnen und Soldaten ist au snahmslos an das Grundgesetz und die Menschenrechte gebunden.
#1638Rüstungsexporte begrenzen Unternehmen aus EU-Mitgliedstaaten verkaufen nach U S-amerikanischen Firmen die zweit- meisten Rüstungsgüter.
#1639Deutschland hat daran den gr ößten Anteil.
#1640Viele dieser Waffen gehen in Krisengebiete, an autoritäre Regierungen, insbes ondere die Golfmonarchien, und werden zur Unterdrückung von Oppositionellen eingesetzt.
#1641Vor a llem Kleinwaffen landen häufig in den Händen von Warlords, Terrorgruppen oder der Mafia.
#1642Die EU muss Einfluss dahingehend aus- üben, Waffenexporte global deutlich zu reduzieren.
#1643Die Rüstungsexportpolitik darf nicht an par- tikularen politischen und wirtschaftlichen Interess en ausgerichtet werden.
#1644Waffenlieferungen in Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#1645BDK Dresden, 07.
#1646Februar 2014 Krisengebiete und an Regime, die schwere Menschenre chtsverletzungen begehen, müssen be- endet werden.
#1647Durch den Rückgang von militärischer Beschaffung un d stagnierende Ausgaben für Verteidi- gungshaushalte befinden sich große Teile der europä ischen Rüstungsindustrie in einer Krise und drängen verstärkt auf Export.
#1648Letzteres ist für uns nicht akzeptabel.
#1649Wir wollen die ökonomi- schen Probleme durch Konversion zu ziviler Produkti on und nicht durch Export lösen.
#1650Es ist not- wendig die europäischen Rüstungsindustrien zu verkl einern – insbesondere durch bessere Ko- operation zwischen den Mitgliedstaaten.
#1651Leider hat sich eine Mehrheit im Europäischen Parla- ment gegen unsere Vorschläge zur stärkeren Kontroll e von Rüstungsexporten gewandt.
#1652Wir werden hierfür in der nächsten Legislaturperiode ei nen neuen Anlauf unternehmen.
#1653Europäische Rüstungsexporte müssen für die Öffentli chkeit und das Europäische Parlament transparent und überprüfbar gemacht werden.
#1654Nur so lässt sich feststellen, ob die Mitgliedstaa- ten sich an die Bestimmungen der EU und des Global Arms Trade Treaty halten.
#1655Bisher haben Konservative und Liberale restriktive Regeln für Gü ter mit doppeltem Verwendungszweck im Europäischen Parlament verhindert.
#1656Wir werden uns w eiter dafür einsetzen, dass Überwa- chungstechnologie nicht mehr an undemokratische Sta aten exportiert wird.
#1657Abrüstungspolitik und Sicherheitskooperation voranbringen Unser Ziel ist eine Welt mit immer weniger Waffen.
#1658Dagegen entstehen durch Aufrüstung, die Entwicklung neuer Waffentechnologien und die Verbre itung von Massenvernichtungswaffen neue Gefahren; sie machen die Welt nicht sicherer.
#1659Die diversen Giftgaseinsätze in Syrien zeigen, dass existierende Massenvernichtungswaffen auch eingesetzt werden.
#1660Wir begrüßen, dass Syrien jetzt der Chemiewaffenkonvention beigetreten ist und die Bestände vernichtet werden.
#1661Aber auch bei den anderen, noch gefährlicheren Mass envernichtungswaffen, den Atomwaffen, müssen Abrüstungstaten her.
#1662Wir setzen uns ein für ein atomwaffenfreies Europa.
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