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vom 22.07.2026 PDF
#148
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Um kommunales Handeln und Engagement zu fördern, mu ss die EU die regionalen und lokalen Potenziale durch kluge und unbürokratische Förderpo litik unterstützen.
#149Technologien zur Kraft- Wärme-Kopplung einschließlich der Fernwärmeinfrastr uktur sowie den Aufbau von intelligenten Netzen wollen wir durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung fördern.
#150Positive Beispiele zeigen, was möglich ist; so etwa der „Konvent der Bürgermeister“, in dem die EU einen Zusammenschluss von fast 5.
#151europäische n Kommunen in ihren Klimaschutzbe- strebungen unterstützt, oder auch die 100-Prozent-E rneuerbaren-Regionen und die „Transition- Town-Bewegung“.
#152Das ist auch ein grüner Erfolg.
#153DIE WIRTSCHAFT AUF EINEN NACHHALTIGEN KURS BRI NGEN A.
#154Grüner Wirtschaften Wir verstehen die Wirtschaft als Partnerin und woll en eine starke europäische Industrie, die schonend mit Ressourcen umgeht und emissionsarm pro duziert.
#155Denn wir überfordern bereits heute die ökologische Leistungsfähigkeit unseres Pl aneten.
#156Rohstoffverbrauch und Naturaus- beutung erreichen jährlich neue Höchststände.
#157Doch unsere bisherige Art zu wirtschaften blen- det Umweltschäden aus den "Marktpreisen" aus.
#158Europa braucht den Aufbau grüner Wirtschaftszweige und eine grundlegende Neuausrichtung ressourcenintensiver Industrien.
#159Wir wissen, dass d ies eine gewaltige Herausforderung für die Unternehmen in Europa ist.
#160Deshalb wollen wir die U nternehmen mit innovations- und investiti- onsfreundlichen Rahmenbedingungen bei diesem Prozes s unterstützen.
#161Dazu gehören steuerli- che Anreize für Investitionen und ein erleichterter Wissenstransfer, vor allem zu den kleinen und mittleren Unternehmen, z.
#162indem eine engere Zusam menarbeit mit den Forschungszentren der EU gefördert wird.
#163Dazu gehört mehr Transparenz über die ökologischen und gesellschaftli- chen Kosten wirtschaftlichen Handelns, um die exter nen Kosten besser abschätzen und einprei- sen zu können.
#164Die Ökobilanzen verschiedener Untern ehmen zeigen, wie mehr Transparenz ge- schaffen werden kann.
#165Dazu gehört aber auch eine st ärkere Produktverantwortung, um Wie- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#166Februar 2014 S.
#167derverwertung und Ressourceneffizienz zu verbessern .
#168Grünes Wirtschaften heißt geschlossene Stoffkreisläufe anzustreben – das muss schon bei de r Produktentwicklung ansetzen.
#169Das wollen wir fördern, indem wir vermehrt Ressourcenverbrauch statt Arbeitskraft besteuern und die euro- päische Ökodesign-Richtlinie um die Kriterien Wiede rverwertung und Effizienz erweitern.
#170Mit einer innovativen Rohstoffpolitik wollen wir we rtvolle Ressourcen weniger verwenden, wie- der verwenden oder durch andere Materialien ersetze n.
#171Das vermindert die Abhängigkeit von Importen und macht Europas Unternehmen wettbewerbsf ähiger.
#172Wir sind überzeugt, dass ein effizienterer Verbrauch von Rohstoffen gerade in Kr isenzeiten wie ein Konjunkturprogramm wir- ken kann.
#173So wird allein für Deutschland von einem Einsparpotenzial von bis zu 100 Mrd.
#174Euro ausgegangen.
#175Die von uns Grünen durchgesetzten neue n Regeln zu Elektroschrott zeigen, wie es gehen kann: Sie verringern unsere Müllberge, spa ren wertvolle Ressourcen und machen die Rückgabe alter Geräte für VerbraucherInnen leichter .
#176Der ökologische Umbau eröffnet vor allem auch große Chancen: Grüne Industrie- und Innovation spolitik will Europas Industrie dabei un- terstützen, Kostensenkungspotenziale zu erschließen und einen wichtigen Platz auf dem globa- len Markt für Umwelttechnik und Ressourceneffizienz zu sichern.
#177Viele Unternehmen sind des- halb längst ökologisch und hochgradig innovativ, we nn es um Ressourcenschutz und -einspa- rung geht.
#178Wir wollen sie als Partner gewinnen und mit ihnen das große Projekt unserer Zeit, den ökologischen Umbau unserer Wirtschaft und Indus triegesellschaft, verwirklichen.
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