Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#143
Für ei ne erfolgreiche und bürgerInnennahe eu- ropäische Energie- und Klimapolitik ist ihr Engagem ent unerlässlich.
#144
Sowohl Ballungszentren wie beispielsweise das Ruhrgebiet und die Rhein-Main-Re gion, Metropolregionen wie London und Paris, forschungs- und entwicklungsorientierte Komp etenzzentren, wie die Region Nordhessen, als auch der ländliche Raum leisten an der Schnitts telle von Stadtentwicklung, Regionalplanung und Energiepolitik entscheidende Beiträge für eine „Energiewende von unten“.
#145
Dänische Kom- munen wiederum gehen bei der Zusammenführung von Wä rme- und Stromsektor voran.
#146
Auch davon kann Europa lernen.
#147
Die Rekommunalisierung vo n Energieversorgung und Energienetzen ist ein wichtiger Baustein für Demokratisierung und Akzeptanz.
#148
Um kommunales Handeln und Engagement zu fördern, mu ss die EU die regionalen und lokalen Potenziale durch kluge und unbürokratische Förderpo litik unterstützen.
#149
Technologien zur Kraft- Wärme-Kopplung einschließlich der Fernwärmeinfrastr uktur sowie den Aufbau von intelligenten Netzen wollen wir durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung fördern.
#150
Positive Beispiele zeigen, was möglich ist; so etwa der „Konvent der Bürgermeister“, in dem die EU einen Zusammenschluss von fast 5.
#151
europäische n Kommunen in ihren Klimaschutzbe- strebungen unterstützt, oder auch die 100-Prozent-E rneuerbaren-Regionen und die „Transition- Town-Bewegung“.
#152
Das ist auch ein grüner Erfolg.
#153
DIE WIRTSCHAFT AUF EINEN NACHHALTIGEN KURS BRI NGEN A.
#154
Grüner Wirtschaften Wir verstehen die Wirtschaft als Partnerin und woll en eine starke europäische Industrie, die schonend mit Ressourcen umgeht und emissionsarm pro duziert.
#155
Denn wir überfordern bereits heute die ökologische Leistungsfähigkeit unseres Pl aneten.
#156
Rohstoffverbrauch und Naturaus- beutung erreichen jährlich neue Höchststände.
#157
Doch unsere bisherige Art zu wirtschaften blen- det Umweltschäden aus den "Marktpreisen" aus.
#158
Europa braucht den Aufbau grüner Wirtschaftszweige und eine grundlegende Neuausrichtung ressourcenintensiver Industrien.
#159
Wir wissen, dass d ies eine gewaltige Herausforderung für die Unternehmen in Europa ist.
#160
Deshalb wollen wir die U nternehmen mit innovations- und investiti- onsfreundlichen Rahmenbedingungen bei diesem Prozes s unterstützen.
#161
Dazu gehören steuerli- che Anreize für Investitionen und ein erleichterter Wissenstransfer, vor allem zu den kleinen und mittleren Unternehmen, z.
#162
indem eine engere Zusam menarbeit mit den Forschungszentren der EU gefördert wird.
#163
Dazu gehört mehr Transparenz über die ökologischen und gesellschaftli- chen Kosten wirtschaftlichen Handelns, um die exter nen Kosten besser abschätzen und einprei- sen zu können.
#164
Die Ökobilanzen verschiedener Untern ehmen zeigen, wie mehr Transparenz ge- schaffen werden kann.
#165
Dazu gehört aber auch eine st ärkere Produktverantwortung, um Wie- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#166
Februar 2014 S.
#167
derverwertung und Ressourceneffizienz zu verbessern .
#168
Grünes Wirtschaften heißt geschlossene Stoffkreisläufe anzustreben – das muss schon bei de r Produktentwicklung ansetzen.
#169
Das wollen wir fördern, indem wir vermehrt Ressourcenverbrauch statt Arbeitskraft besteuern und die euro- päische Ökodesign-Richtlinie um die Kriterien Wiede rverwertung und Effizienz erweitern.
#170
Mit einer innovativen Rohstoffpolitik wollen wir we rtvolle Ressourcen weniger verwenden, wie- der verwenden oder durch andere Materialien ersetze n.
#171
Das vermindert die Abhängigkeit von Importen und macht Europas Unternehmen wettbewerbsf ähiger.
#172
Wir sind überzeugt, dass ein effizienterer Verbrauch von Rohstoffen gerade in Kr isenzeiten wie ein Konjunkturprogramm wir- ken kann.
#173
So wird allein für Deutschland von einem Einsparpotenzial von bis zu 100 Mrd.


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