Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#1554
Die unverrückbare und dauerhafte Unterst ützung für die Existenz und die Sicherheit Israels und seiner BürgerInnen ist Eckpfeiler europ äischer und deutscher Außenpolitik.
#1555
Wir sind für die demokratische Stärkung des palästinensische n Staates, die Anerkennung durch Europa und die Aufnahme in die VN.
#1556
Dauerhaften Frieden wir d es erst durch eine Zwei-Staaten-Rege- lung auf Grundlage der Grenzen von 1967 und ein End e der Besatzung geben.
#1557
Vor diesem Hin- tergrund unterstützen wir die fortlaufenden Frieden sverhandlungen; die EU sollte zu deren er- folgreichem Abschluss beitragen, indem sie auf die Interessenlagen beider Seiten einwirkt.
#1558
Europa sollte sich mit mehr Engagement um gute und verlässliche Beziehungen zu den Staaten Afrikas bemühen.
#1559
Die Staaten beider Kontinente habe n 2007 mit der EU-Afrika-Strategie den Aufbau einer Partnerschaft vereinbart.
#1560
Von Partners chaft reden reicht nicht.
#1561
Europa sollte sich stärker bemühen, positive Entwicklungen auf seinem südlichen Nachbarkontinent zu unterstüt- zen und sicherheitspolitischen Risiken entgegenzuwi rken.
#1562
China, Indien und Brasilien sind zu neuen Schwergew ichten in der multipolaren Welt geworden.
#1563
Die EU betrachtet sie neben den USA, Russland und a nderen als „strategische Partner“.
#1564
Aus- druck dieser Partnerschaft sollte ein ebenso kooper ativer wie kritischer Umgang sein, der es er- laubt, gemeinsame Ziele zu erreichen und gleichzeit ig Differenzen z.
#1565
in Sachen Menschen- rechten in einem offenen Dialog auf Augenhöhe auszu tragen.
#1566
Flüchtlinge schützen – Menschenrechte verteid igen Zu den größten europäischen Fehlentwicklungen gehör t die Grenzpolitik der EU.
#1567
Durch die bis- herige Politik sterben jedes Jahr Tausende Flüchtli nge.
#1568
Das Menschenrecht auf Asyl fällt ver- meintlichen Sicherheitsinteressen und populistische r Stimmungsmache zum Opfer.
#1569
Die Militari- sierung der Grenzen wird durch Programme wie das eu ropäische Grenzüberwachungssystem EUROSUR vorangetrieben.
#1570
Wir wollen einen Neuanfang in der europäischen Gren zpolitik.
#1571
Anstelle von mehr Überwachung und Abschottung wollen wir ein faires Asylsystem sc haffen und legale Zuwanderung ermögli- chen.
#1572
Statt der einseitig auf Flüchtlingsabwehr aus gerichteten EU-Politik und der darauf speziali- sierten EU-Grenzschutzagentur FRONTEX wollen wir ei ne neue europäische Gesamtstrategie für eine liberale und menschenrechtsbasierte Grenzpolit ik.
#1573
Der Grenzverkehr an den europäischen Außengrenzen muss fair, sicher und menschenrechtsko nform geregelt werden.
#1574
Wir sind bestürzt über einen Bericht von ProAsyl, nach dem Schutzbedü rftige an der griechischen Grenze mit Ge- walt zurückgeschickt wurden.
#1575
Flüchtlinge müssen die Möglichkeit haben, in der EU Asyl zu be- antragen.
#1576
Es ist höchste Zeit, die Forderung des Fl üchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen umzusetzen und syrische Flüchtlinge nicht mehr an d en EU-Grenzen abzuweisen.
#1577
Die Mitglied- staaten müssen außerdem deutlich mehr Flüchtlinge ü ber das Resettlement-Programm des VN- Flüchtlingshilfswerks aufnehmen.
#1578
Wir brauchen eine starke europäische Kooperation bei der Rettung von Schiffbrüchigen.
#1579
Die Mitgliedstaaten mü ssen ihrer internationalen Pflicht zur See- notrettung endlich lückenlos nachkommen.
#1580
Auf dem Me er aufgegriffene Flüchtlinge haben das Recht auf Schutz vor Zurückweisung und ein faires A sylverfahren an Land.
#1581
Das muss überall ohne Abstriche gelten.
#1582
Wir sind dagegen, dass Flüch tlingsboote abgedrängt und zur Umkehr gezwungen werden.
#1583
Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#1584
BDK Dresden, 07.


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