Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#1538
Dazu gehö rt auch, Kulturaustausch zu fördern und jungen Menschen umfassende Möglichkeiten zu Ausbild ung und Studium in der EU zu bieten.
#1539
Diese Angebote brauchen klare Kriterien und Mechani smen der Überprüfung, damit nicht er- neut autoritäre Regierungen gestützt werden.
#1540
Wir un terstützen demokratische Reformbemü- hungen in Nordafrika und der arabischen Welt.
#1541
Das B eispiel Ägypten, wo sich nach einem hoff- nungsvollen Start wieder eine Militärherrschaft zu verfestigen droht, zeigt aber auch, dass De- mokratisierung ein langer und mit Rückschlägen verb undener Prozess sein kann.
#1542
Die Östliche Partnerschaft mit den Ländern Moldawie n, Ukraine, Belarus, Georgien, Armenien und Aserbaidschan ist einer der Schwerpunkte europä ischer Außen- und Nachbarschaftspolitik.
#1543
Die Europäische Union sollte diese Länder und Russl and in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte, grenzüberschreitende Kooperatio n, wirtschaftliche Modernisierung, ge- meinsame europäische Sicherheit und Reisefreiheit u nterstützen.
#1544
Daher fordern wir die Aufhe- bung der Visumpflicht für die Länder der Östlichen Partnerschaft und Russland.
#1545
Wir wollen die vielfältigen Beziehungen zwischen der EU und Russla nd für die Unterstützung von Modernisie- rung und Demokratisierung nutzen.
#1546
Mit der Europäisc hen Nachbarschaftspolitik möchten wir in ganz Osteuropa erreichen, dass Menschenrechte, Demo kratie und Rechtsstaatlichkeit gestärkt werden und die ehemaligen Sowjetrepubliken eigenstä ndig und selbstbestimmt ihre Zukunft ge- stalten können.
#1547
Im Rahmen eines ökologischen Umbaus der Wirtschaft wollen wir zu einer un- BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#1548
Februar 2014 S.
#1549
abhängigen Energieversorgung der osteuropäischen St aaten beitragen.
#1550
Wir stellen uns gegen autoritäre und menschenfeindliche Tendenzen, wie si e beispielsweise auch in Russland zuneh- men.
#1551
Dazu gehört, eine offene Zivilgesellschaft zu stärken und darauf zu drängen, dass diskrimi- nierende Gesetzgebungen wie das „Gesetz gegen Propa ganda nicht traditioneller sexueller Be- ziehungen“ zurückgenommen werden.
#1552
Die EU soll eine aktive, unterstützende Rolle für e ine Friedenslösung im Nahostkonflikt einneh- men.
#1553
Dabei sind die Rechte und die Sicherheit Israe ls und Palästinas gleichermaßen zu berück- sichtigen.
#1554
Die unverrückbare und dauerhafte Unterst ützung für die Existenz und die Sicherheit Israels und seiner BürgerInnen ist Eckpfeiler europ äischer und deutscher Außenpolitik.
#1555
Wir sind für die demokratische Stärkung des palästinensische n Staates, die Anerkennung durch Europa und die Aufnahme in die VN.
#1556
Dauerhaften Frieden wir d es erst durch eine Zwei-Staaten-Rege- lung auf Grundlage der Grenzen von 1967 und ein End e der Besatzung geben.
#1557
Vor diesem Hin- tergrund unterstützen wir die fortlaufenden Frieden sverhandlungen; die EU sollte zu deren er- folgreichem Abschluss beitragen, indem sie auf die Interessenlagen beider Seiten einwirkt.
#1558
Europa sollte sich mit mehr Engagement um gute und verlässliche Beziehungen zu den Staaten Afrikas bemühen.
#1559
Die Staaten beider Kontinente habe n 2007 mit der EU-Afrika-Strategie den Aufbau einer Partnerschaft vereinbart.
#1560
Von Partners chaft reden reicht nicht.
#1561
Europa sollte sich stärker bemühen, positive Entwicklungen auf seinem südlichen Nachbarkontinent zu unterstüt- zen und sicherheitspolitischen Risiken entgegenzuwi rken.
#1562
China, Indien und Brasilien sind zu neuen Schwergew ichten in der multipolaren Welt geworden.
#1563
Die EU betrachtet sie neben den USA, Russland und a nderen als „strategische Partner“.
#1564
Aus- druck dieser Partnerschaft sollte ein ebenso kooper ativer wie kritischer Umgang sein, der es er- laubt, gemeinsame Ziele zu erreichen und gleichzeit ig Differenzen z.
#1565
in Sachen Menschen- rechten in einem offenen Dialog auf Augenhöhe auszu tragen.
#1566
Flüchtlinge schützen – Menschenrechte verteid igen Zu den größten europäischen Fehlentwicklungen gehör t die Grenzpolitik der EU.
#1567
Durch die bis- herige Politik sterben jedes Jahr Tausende Flüchtli nge.
#1568
Das Menschenrecht auf Asyl fällt ver- meintlichen Sicherheitsinteressen und populistische r Stimmungsmache zum Opfer.


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