Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#1433
Wir fordern ein weltweites Netzwerk von Meeresschut zgebieten, um die biologische Vielfalt der Ozeane und die Schätze der Tiefsee zu schützen.
#1434
Wir unterstützen das Ziel, im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt bis 20 20 mindestens zehn Prozent der Ozeane als Meeresschutzgebiete auszuweisen.
#1435
Wir setzen uns gegen den hemmungslosen Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee, in der Arktis und an Lan d ein, um einmalige und weitgehend unbe- rührte Lebensräume zu erhalten.
#1436
Der Plünderung von Urwäldern und Wildtierbeständen muss Einhalt geboten werden.
#1437
Wälder, insbesondere Regenwälder, müssen geschützt werden.
#1438
Sie sind Lebensraum für Menschen, ein- zigartige Tiere und Pflanzen und entscheidend für d en Klimaschutz.
#1439
Schwellen- und Entwick- lungsländer müssen wir hierbei besser unterstützen.
#1440
Internationale Finanzierungsmechanismen benötigen starke ökologische und soziale Leitplanke n, auch um die Menschenrechte und die Rechte indigener Völker zu stärken.
#1441
Wegen der Bedeutung und der mangelnden Umsetzung de s globalen Umweltschutzes muss das Umweltprogramm der Vereinten Nationen zu einer eige nständigen Organisation fortentwickelt werden.
#1442
Für eine gerechte Weltwirtschaftsordnung Wir setzen uns für eine Weltwirtschaftsordnung ein, die ökologische und soziale Notwendigkei- ten nicht länger ignoriert, sondern in die Lenkung von wirtschaftlichem Handeln mit einbezieht.
#1443
Ohne eine Stärkung der VN sind die globalen Herausf orderungen nicht zu bewältigen.
#1444
Bestre- bungen durch Staatenclubs wie die G20, die Weltgeme inschaft zu umgehen, erteilen wir eine Absage.
#1445
Entscheidungen von globaler Tragweite gehör en unter das Dach der VN.
#1446
In einer ech- ten globalen Partnerschaft sollten nicht nur die wi rtschaftlich stärksten Staaten entscheiden.
#1447
Die Mehrheit der Weltbevölkerung muss auch in der Weltb ank und im Internationalen Währungs- fonds angemessen vertreten sein.
#1448
Die Welthandelsorganisation (WTO) ist blockiert.
#1449
Di e EU-Kommission treibt jedoch ihre Liberali- sierungsagenda außerhalb internationaler Foren vora n.
#1450
Bilaterale Freihandelsabkommen sprie- ßen wie Wildwuchs aus dem Boden.
#1451
Diese Entwicklung schwächt die Verhandlungsposition der ärmeren Länder und läuft einer gerechten Weltwirtsc haftsordnung zuwider.
#1452
Wir stehen für eine weitreichende Reform der WTO und der internationale n Welthandelsordnung.
#1453
Das beinhaltet eine konsequente Ausrichtung an Menschenrechten, Um weltschutz und nachhaltiger Entwick- lung sowie mehr Transparenz und Beteiligung von Par lamenten und der Zivilgesellschaft bei den Verhandlungen.
#1454
Es muss ein Moratorium für neue Them en geben, die auf die Liberalisierungsa- genda der WTO gesetzt werden; das betrifft z.
#1455
ff entliche Beschaffung und öffentliche Dienstleistungen.
#1456
Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit den Staaten Afrikas, der Karibik und des Pazifiks dürfen nicht durch falsche Liberalisie rungsvorstellungen der EU geprägt werden.
#1457
Durch den Abbau von Zöllen und anderen Importschran ken werden die ohnehin geringen Staatseinnahmen der AKP-Staaten erheblich reduziert und die heimischen Industrien, das Hand- werk und die Märkte mit Billigimporten aus der EU n och stärker belastet als bisher.
#1458
Die EU will Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#1459
BDK Dresden, 07.
#1460
Februar 2014 Zölle auf die Importe aus AKP-Staaten anheben, wenn sie die Handelsabkommen nicht unter- zeichnen.
#1461
Diese Erpressung lehnen wir ab.
#1462
Die EU-Handelspolitik wird geleitet von einem überh olten Wachstumsbegriff und kurzsichtigen Wirtschaftsinteressen.
#1463
Wir fordern verbindliche Nac hhaltigkeitsklauseln in den Abkommen, so- zial-ökologische und menschenrechtliche Folgenabsch ätzung vor Aufnahme von Verhandlungen sowie nach deren Abschluss periodische Überprüfunge n ihrer Konsequenzen.


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