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vom 22.07.2026 PDF
#129
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Verantwortung für eine solidarische Welt Globale Probleme wie Klimawandel, Hunger und Armut erfordern eine gemeinsame Antwort Europas.
#130Die EU muss Vorreiterin sein für Demokrati e und Menschenrechte.
#131Nur zusammen ha- ben wir die Chance, soziale und ökologische Regeln für die Globalisierung durchzusetzen.
#132Eine Absenkung der ökologischen und sozialen Standards, wie sie mit den intransparenten Verhand- lungen zwischen der EU und den USA über das transat lantische Freihandels- und Investitionsab- kommen droht, lehnen wir dagegen ab.
#133Wir stehen für eine Fortsetzung der Erweiterungspoli- tik, denn davon können die Menschen sowohl in der E uropäischen Union als auch in den Bei- Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN S.
#134BDK Dresden, 07.
#135Februar 2014 Eine realistische Versicherung der möglichen Schäde n würde Atomstrom bereits heute unwirt- schaftlich machen.
#136Wir fordern EU-weit eine unbesch ränkte Haftung der Betreiber sowie der Betreiberstaaten für den Fall von Atomunfällen.
#137Für einen GAU eines seiner staatlichen Atom- kraftwerke haftet bspw.
#138Frankreich nur mit 100 Mill ionen €.
#139Fukushima hat bis heute bereits 100 Milliarden € gekostet.
#140Es ist Zeit für eine europäische Energiewende mit d em Ausstieg aus der Europäischen Gemein- schaft für Atomenergie und dem Einstieg in eine Eur opäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE).
#141Sie soll den effizienten Ausbau E rneuerbarer Energien innerhalb der EU för- dern und Europa so zum Vorreiter der Energieversorg ung des 21. Jahrhunderts machen.
#142Europäische Energiewende von unten BürgerInnen, Kommunen und Regionen aber auch region ale Unternehmen und das Handwerk sind entscheidende Akteure der Energiewende.
#143Für ei ne erfolgreiche und bürgerInnennahe eu- ropäische Energie- und Klimapolitik ist ihr Engagem ent unerlässlich.
#144Sowohl Ballungszentren wie beispielsweise das Ruhrgebiet und die Rhein-Main-Re gion, Metropolregionen wie London und Paris, forschungs- und entwicklungsorientierte Komp etenzzentren, wie die Region Nordhessen, als auch der ländliche Raum leisten an der Schnitts telle von Stadtentwicklung, Regionalplanung und Energiepolitik entscheidende Beiträge für eine „Energiewende von unten“.
#145Dänische Kom- munen wiederum gehen bei der Zusammenführung von Wä rme- und Stromsektor voran.
#146Auch davon kann Europa lernen.
#147Die Rekommunalisierung vo n Energieversorgung und Energienetzen ist ein wichtiger Baustein für Demokratisierung und Akzeptanz.
#148Um kommunales Handeln und Engagement zu fördern, mu ss die EU die regionalen und lokalen Potenziale durch kluge und unbürokratische Förderpo litik unterstützen.
#149Technologien zur Kraft- Wärme-Kopplung einschließlich der Fernwärmeinfrastr uktur sowie den Aufbau von intelligenten Netzen wollen wir durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung fördern.
#150Positive Beispiele zeigen, was möglich ist; so etwa der „Konvent der Bürgermeister“, in dem die EU einen Zusammenschluss von fast 5.
#151europäische n Kommunen in ihren Klimaschutzbe- strebungen unterstützt, oder auch die 100-Prozent-E rneuerbaren-Regionen und die „Transition- Town-Bewegung“.
#152Das ist auch ein grüner Erfolg.
#153DIE WIRTSCHAFT AUF EINEN NACHHALTIGEN KURS BRI NGEN A.
#154Grüner Wirtschaften Wir verstehen die Wirtschaft als Partnerin und woll en eine starke europäische Industrie, die schonend mit Ressourcen umgeht und emissionsarm pro duziert.
#155Denn wir überfordern bereits heute die ökologische Leistungsfähigkeit unseres Pl aneten.
#156Rohstoffverbrauch und Naturaus- beutung erreichen jährlich neue Höchststände.
#157Doch unsere bisherige Art zu wirtschaften blen- det Umweltschäden aus den "Marktpreisen" aus.
#158Europa braucht den Aufbau grüner Wirtschaftszweige und eine grundlegende Neuausrichtung ressourcenintensiver Industrien.
#159Wir wissen, dass d ies eine gewaltige Herausforderung für die Unternehmen in Europa ist.
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