Vergleich von Wahlprogrammen und Grundsatzprogrammen

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vom 22.07.2026 PDF
#1408
Wir wollen Klima-Clubs mit Pionieren, die durch ambitionierte Ziele und Politiken aufzeigen, wie man klimafreundlich wi rtschaftet.
#1409
So können wir neue Dynamik in die internationalen Klimaverhandlungen bringen.
#1410
Wir kämpfen dafür, die globale Erwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.
#1411
Zudem bed arf es einer rechtlichen Verankerung des Schutzes von Umwelt- und Klimaflüchtlingen in der E U und weltweit.
#1412
Wir streben global eine gerechtere Verteilung von K limaschutzaufgaben und langfristig gleiche Emissionsrechte pro Kopf an.
#1413
Finanzzusagen der EU-M itgliedstaaten sind im Interesse der ge- samteuropäischen Glaubwürdigkeit transparent und oh ne Hintertür-Rechentricks zu erfüllen.
#1414
Die Europäische Union muss zur Vorreiterin werden u nd für einen verbindlichen Steigerungsplan für die internationale Klimafinanzierung bis 2020 e intreten.
#1415
Die ab 2020 jährlich zugesagten 100 Milliarden Euro für Klimaanpassungen müssen ber eitgestellt werden.
#1416
Entsprechend setzen wir uns dafür ein, den Green Climate Fonds mit den notwendigen Mitteln auszustatten.
#1417
Wir wollen, dass Europa seine Zusagen einhält und seine n Beitrag zu den weltweit notwendigen 100 Mrd.
#1418
Dollar leistet.
#1419
Erneuerbare Energien sind auf der Erfolgsstraße.
#1420
De nn sie sind sicher, sauber und fördern den Frieden.
#1421
Wir wollen sie global ausbauen und fördern .
#1422
Alle Menschen sollen Zugang zu Energie- versorgung haben.
#1423
Umweltschädliche Subventionen ste llen die tatsächlichen Kosten der Ener- gieversorgung verzerrt dar.
#1424
Daher sind sie in der E U und global schrittweise abzubauen.
#1425
Durch Abbau dieser Subventionen würden die realen Kosten der klimaschädlichen CO -intensiven BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Beschluss (vorläufig): Europawahlprogramm 2014 BDK Dresden, 07.
#1426
Februar 2014 S.
#1427
Energieträger wie Kohle, Öl und Gas in den Preisen widergespiegelt.
#1428
Dadurch könnten fast 6 Prozent der globalen CO -Emissionen eingespart werden.
#1429
Auch mit einem verst ärkten Engage- ment bei der Internationalen Agentur für Erneuerbar e Energien kann die EU einen sinnvollen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten.
#1430
Bei der E nergieversorgung steht für uns die Sicherheit für Menschen und Umwelt an erster Stelle.
#1431
Katastrop hen wie Tschernobyl und Fukushima ha- ben gezeigt, dass die Gefahren der Atomenergie gren züberschreitend sind und darauf hinge- wirkt werden muss, aus dieser Technologie zügig wel tweit auszusteigen.
#1432
Wir treten ebenso ein gegen die Förderung fossiler Energieträger durch da s umstrittene Fracking, das weltweit die Le- bensgrundlagen vieler Menschen und künftiger Genera tionen bedroht und mit den wichtigen Zielen des Klimaschutzes und der Energiewende nicht vereinbar ist.
#1433
Wir fordern ein weltweites Netzwerk von Meeresschut zgebieten, um die biologische Vielfalt der Ozeane und die Schätze der Tiefsee zu schützen.
#1434
Wir unterstützen das Ziel, im Rahmen des Übereinkommens über die biologische Vielfalt bis 20 20 mindestens zehn Prozent der Ozeane als Meeresschutzgebiete auszuweisen.
#1435
Wir setzen uns gegen den hemmungslosen Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee, in der Arktis und an Lan d ein, um einmalige und weitgehend unbe- rührte Lebensräume zu erhalten.
#1436
Der Plünderung von Urwäldern und Wildtierbeständen muss Einhalt geboten werden.
#1437
Wälder, insbesondere Regenwälder, müssen geschützt werden.
#1438
Sie sind Lebensraum für Menschen, ein- zigartige Tiere und Pflanzen und entscheidend für d en Klimaschutz.


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